AT119006B - Radscheibenwalzwerk. - Google Patents

Radscheibenwalzwerk.

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AT119006B
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rollers
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Description


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    Radsclleibenwalzwerk.   
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 durchmesser in der entsprechenden Konizität zu machen, dass sie die ganze Strecke des fertigen Rades 1 zwischen Nabe und inneren Radkranz vollständig ausfüllen. Die Walzrollen müssen aber verhältnismässig kurz gehalten werden, da der   Ausgangspressling,   Fig. 1, einen verhältnismässig kleinen Durchmesser gegenüber dem fertigen Rad 1, Fig. 2 und 3, hat und der Wulst am Umfang, aus dem der breitere Radkranz gebildet werden soll, von den konischen Walzrollen nicht berührt werden darf.

   Bei Beginn des Walzvorganges kann also nur in der Nähe der Nabe gewalzt werden, und dies darf nicht allzu intensiv erfolgen, weil sonst an der Nabe zu stark gestreckt wird, da der Wulst an dieser Streckung nicht genügend teilnimmt und das'Rad sich nach   Teller-oder Schüsselform   wirft und verdorben ist. Bei Verwendung der bekannten   Radseheibenwalzwerke   muss also der Pressling an der Nabe auf gewisses genaues Mass vorgepresst werden, damit die Walzrollen dort nur mehr zu glätten, nicht aber zu strecken haben. 



   Am Schlusse des Walzvorganges wieder, wo die zu walzende Radscheibe 1 von den angetriebenen konischen Walzrollen 2,2 nur in der Nähe des Radkranzes und an der inneren   Badkranzfläehe   gefasst wird, erfolgt die Streckung normalerweise zwischen diesen, der verschiebbaren Gegendruckrolle 3 und den gegen Walzwerksmitte gegeneinander einstellbaren, nicht angetriebenen Walzrollen 4, 4 (Fig. 3) zur Bildung der Seitenflächen des Radkranzes. Die Streckung erfolgt also nur hier, während der Stegteil zwischen den Walzrollen 2, 2 und der Nabe im allgemeinen nicht verhältnisgleich gestreckt wird. Die Streckung am Umfang ist verhältnismässig grösser als im Steg, mehr nach der Nabe hin.

   Hiedurch wird der Radkranz gezwungen,   sich, winkelrecht   zur Bohrung gesehen, in die krumme Linie zu werfen, das Rad verwirft sich hutkrempenartig, wie oben bemerkt. 



   Diese Schwierigkeiten an den bekannten Radscheibenwalzwerken sind bekannt, und es ist weiter bekannt, dass dennoch ein passend vorgepresster Pressling an Stellen verhältnisgleich gestreckt wird und gerade bleibt, wenn man den Führungszapfen des zu walzenden Rades, beim Drehsinn in Richtung des Pfeiles 5 (Fig.   a),   um ein gewisses Mass tiefer legt als die Ebene, in der die Walzrollen 2, 2 auf den Pressling wirken, vorausgesetzt, dass dieses Mass richtig gewählt ist. 



   Die Strecke, um die das zu walzende Rad tiefer liegen muss als die Walzrollen, hat sich für die normalen Eisenbahnräder zu etwa 20-25 mm ergeben, und es sind daher alle bekannten Radscheibenwalzwerke zu beiden Seiten des zu walzenden Rades mit einer   Führungsvorrichtung   für den Bolzen 6, Fig. 2 und 3, oder der beiden Lagersteine 7, 7 versehen, die aus einem um das genannte Mass tiefer als die Rollen 2, 2 liegenden, horizontalen, feststehenden Schlitz besteht. Bei entgegengesetzter Dreh- 
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 als die angetriebenen Walzrollen. 



   Nun hat die Erfahrung aber gelehrt, dass, wenn einmal ein etwas grösseres Rad als das normale Eisenbahnrad gewalzt werden sollte, sofort wieder die Hutkrempenbildung auftrat. Die Führung musste dann entsprechend noch tiefer gelegt werden. Man hilft sich daher so, dass entweder die Führung-   steine ?, y exzentrisch   gebohrt und je nach der Lage, in der sie auf die Zapfen des Führungsbolzens 6 aufgesteckt werden, eine höhere oder tiefere Lage erreicht wird, oder dass die fest   aufgesehraubten Führungs-   böcke mit den Horizontalschlitzen von vornherein entsprechende Unterlagen erhalten, die, wenn sie 
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 der   Führungssehlitze   werden aber immer noch eine Menge Räder durch Hutkrempenbildung als Ausschuss gewalzt, wenn sie etwas anders vorgepresst waren als die anderen,

   ohne dass der Walzer etwas daran ändern kann. 



   Bei dem Radseheibenwalzwerk nach vorliegender Erfindung sind alle diese Mängel dadurch ver- 
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 sind, derart, dass sie aus einer, dem grössten Raddurchmesser entsprechenden Lage unter oder über der Ebene, in der die angetriebenen Walzrollen wirken, je nach der Drehrichtung des zu walzenden Rades zu. dieser Ebene hinaufsteigen oder absteigen. Dadurch ist der senkrechte Abstand des in den   Fuhrungs-   
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 keit gebracht zum Durchmesser des Rades ; je   grösser   das Rad, je mehr liegt der Drehbolzen unter oder über der erwähnten Ebene, und je kleiner das Rad, je geringer wird die Abweichung von der Ebene. 



  Dadurch wird das Walzwerk zu einer Vorrichtung, mit der in grösster Vollkommenheit sowohl gewöhnliche   Eisenbahnwagenräder   als auch Zahnradkörper bis 2000   mm   und mehr Durchmesser gewalzt werden können. 
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 neten Drehrichtung des Werkstückes beim Walzen ist die Neigung der Führungsschlitze 8 so gewählt, dass sie aus einer gewissen Tieflage allmählich zu der Ebene ansteigen, in der die angetriebenen Walzrollen 2, 2 auf das Werkstück einwirken. Die Stützen 11 und 10 sind in senkrechter Richtung beliebig und gleichzeitig verstellbar, so dass hiedurch die Höhenlage der Führungsschlitze 8, 8 oder die des zu walzenden Rades 1 im Verhältnis zu den in senkrechter Richtung festgelagerten konisehen Walzrollen 2, 2 beliebig verstellt und in der jeweiligen Lage festgehalten werden können.

   Diese Verstellung kann auch während des Walzvorganges erfolgen, wodurch das   Anssehusswerden   von Rädern vollständig vermieden werden kann. Erweist es sich nämlich, dass trotz anscheinend richtiger Einstellung der Schlitze für eine 

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 gewisse Form vorgearbeitete Presslinge, Fig. 1, ein anderer Pressling etwas anders ausgefallen ist und er beim Walzen in der Schlussperiode am Radkranz die Neigung zum hutkrempenartigen Krummwerden hat, so braucht nur der Radkörper mittels der Stellvorrichtung entsprechend tiefer gestellt zu werden, wonach sich der Radkranz sofort wieder in die senkrechte Ebene zieht und das   Aussehusswerden   vermieden wird. 



   Die beschriebene Schrägstellung der Führungsschlitze ermöglicht vor allem, neben Radscheiben für Eisenbahnwagen grössere   Zahnradkörper   bis zu 2000 mm und mehr Durchmesser sicher und vorteilhaft zu walzen, dadurch, dass bei Beginn des Walzvorganges, wo das Rad noch vergleichsweise klein ist, der Mittelpunkt entsprechend hoch liegt, wogegen er beim Grösserwerden sich entsprechend tiefer einstellt. Dadurch allein gelingt, und zwar auch bei   grösseren   Rädern als sie bisher auf   Radscheiben-   walzwerken hergestellt werden konnten, eine   verhältnisgleiehe   Streckung und Ebenhaltung der Räder, was sich übrigens auch theoretisch begründen liesse. 



   Die   Verstellungsvorrichtung,   die nur ein Beispiel darstellt, besteht aus vier Stützen 10, 10 und 11, 11, die im Gestellrahmen 12 geführt sind. Unten sind sie mit Kulissen 13 verbunden, denen zwei ortsfest   gelagerte ExzenteraehsenJM mit   je zwei exzentrischen Zapfen derartig entsprechen, dass eine der Exzenterachsen auf die Stützen 10, 10 arbeitet, die andere auf die Stützen 11, 11. Beide Exzenterachse sind durch   Schneckenräder.     15, 15   und Schnecke 16 gekuppelt, so dass durch eine Handkurbel 19, Räder 18 und eine Welle 17 die Verstellung der Böcke 9,9 mit den Führungsschlitzen   8,   8 jederzeit, auch während des Walzens, erfolgen kann. 



   Statt des Handantriebes kann auch elektrischer Antrieb angeordnet werden. Statt der beschriebenen Bewegungsvorrichtung zur Verstellung der Führungsschlitze kann auch ein Hebelwerk mit hydraulischem, elektrischem   Pressluft-oder Handantrieb gewählt   werden. 



   Es ist vorgesehen, dass die   Fiihrungsschlitze     8,   8 nicht nur in einer bestimmten feststehenden Schräglage senkrecht verstellt werden können, sondern dass auch die   Schräglage   selbst, wie es die verschiedenen Walzarbeiten erfordern, beispielsweise beim Walzen von   Turbinenseheiben,   verstellt werden kann. Diese Möglichkeit ist im vorliegenden Beispiel dadurch gegeben, dass man eines der Schneckenräder 15 lose auf der Exzenterachse anordnet und es durch ein zweites aufgekeiltes Schneckenrad 20 mittels Schnecke 21   festhält. Durch   Drehen dieser Schnecke können die beiden Exzenterachse   M,. M   gegeneinander und damit die Schräglage der Führungsschlitze verstellt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Radscheibenwalzwerk, bei welchem der Abstand der   Werkstückdrehachse   von den Arbeitswalzen veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehbolzen des Werkstückes in zur Arbeitswalzebene geneigt verlaufenden Führungsschlitzen   (8)   ruht und dass die mit den Führungsschlitzen   (8)   versehenen Böcke (9,   9)   in ihrer Höhenlage einstellbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Radscheibenwalzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bock einseitig in seiner Höhenlage einstellbar ist, um die Neigung des Führungsschlitzes verändern zu können.
    3. Radscheibenwalzwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bock mit zwei Stützen (10, 11) versehen ist, von denen jedes Paar zu beiden Seiten des Werkstückes mittels Kurbelschwinge (13) auf exzentrischen Zapfen einer Welle (14) aufruht, für die je ein Schneckenrad (15) mit gemeinsamem Antrieb (16) vorgesehen ist, von denen das eine Schneckenrad (15) lose auf seiner Welle sitztund miteinem gleichachsigen, undrehbar angeordneten Schneckenrad (20) mittels Schnecke (21) gekuppelt ist, so dass bei Drehung dieser Schnecke das zugehörige Stütl. enpaar (10, 10) unabhängig von EMI3.1
AT119006D 1929-10-26 1929-10-26 Radscheibenwalzwerk. AT119006B (de)

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