AT118629B - Verfahren zur Herstellung von kombinierten Formstücken aus Kondensationsprodukten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von kombinierten Formstücken aus Kondensationsprodukten.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von kombinierten Formstücken aus Kondensations- produkten. 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Ebenso können statt durchsichtiger Kondensationsprodukte, wie sie für die Herstellung von Autoscheiben,   Flugzeugseheiben,   Augengläsern u. dgl. verlangt werden, zur Erzielung besonderer Effekte auch opake bzw. mit Füllmaterialien versehene Kondensationsprodukte verwendet werden.. 



   Beispiel 1 : A 5 Teile Harnstoff werden gelöst in 12-7 Volumteilen 40% igem Formaldehyd und die Lösung unter Zugabe von 0-6 Teilen Blutkohle klar filtriert. Dann wird die Lösung 8 Stunden im Autoklaven bei 1000 gekocht, hierauf bei tiefer Temperatur eingedampft und schliesslich unter Zusatz von   0'01   Teilen Phosphorsäure in Sirupform in Formen gegossen und bei steigender Temperatur gehärtet. 



   B Der Ansatz wird wie bei A hergestellt, wobei aber mit der Säure noch 0-5 Teile Benzylalkohol. als   Weiehmachungsmittel   zugegeben werden. 



   Wenn die Erhärtung soweit gediehen ist, dass die glashellen Massen bearbeitet werden können, so werden dünne Scheiben daraus geschnitten und je eine Scheibe B zwischen zwei Scheiben A gelegt. 



  Dann wird diese Dreischichtenkombination bei 1000 und 50 Atmosphären Druck 1 Stunde gepresst. 



  Die so erhaltene Platte wird in üblicher Weise weiter gehärtet bis zur Beendigung der Polymerisation. 



   Beispiel 2 : Die nach Beispiel 1 A und B hergestellten Massen werden nur so lange gehärtet, bis sie eben feste, glashelle Gallerten bilden. Sie werden nun in Scheiben geschnitten und in der in Beispiel 1 beschriebenen Schichtenordnung unter leichtem Druck in der Walzmaschine vereinigt und dann fertig gehärtet. 



   Beispiel 3 : Die nach Beispiel   1 A   und B hergestellten giessfähigen Massen werden auf einen heizbaren   Giesstisch   gegossen, u. zw. A mit offener Fläche und B unter Zudecken der Oberfläche mit einer dünnen Metallfolie oder Glas. Nach zirka einer halben Stunde ist die Erhärtung bereits so weit vorgesehritten, dass man die Giessschichten als klare,   gummiweiche   Scheiben abziehen kann. Zwei Schichten A werden nun mit ihrer klebenden Oberfläche auf die beiden klebenden Flächen der Schicht B durch sanften gleichmässigen Druck aufgewalzt und die gewonnene homogene Scheibe fertig gehärtet. 



   Die oben beschriebenen Arbeitsweisen und Kombinationen können natürlich je nach dem vorliegenden Zweck und der Art der zu kombinierenden Formstücke beliebig variiert werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von kombinierten Formstücken aus Kondensationsprodukten von Formaldehyd und Harnstoff und dessen Derivaten und Substitutionsprodukten, dadurch gekennzeichnet, dass man Scheiben, Platten oder ähnliche   Formstücke   aus diesen Kondensationsprodukten in   halbfestem   oder festem, jedoch noch nicht völlig ausgehärtetem Zustande durch Walzen oder Pressen homogen vereinigt, wobei erforderlichenfalls nach der Vereinigung der Schichten noch eine Härtung vor-   genommen   wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zwecks Erzielung besonders hochwiderstandsfähiger Formstücke, insbesondere zwecks Herstellung eines nicht splitternden Glasersatzes, Schichten verschiedener Härte und Elastizität zusammenkombiniert, wobei vorteilhaft die inneren Schichten weicher, die äusseren'Schichten härter gehalten werden.
AT118629D 1927-03-01 1928-02-13 Verfahren zur Herstellung von kombinierten Formstücken aus Kondensationsprodukten. AT118629B (de)

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