AT118200B - Vorrichtung zur Entnahme von Wasserproben aus Druckleitungen für bakteriologische Untersuchungen. - Google Patents

Vorrichtung zur Entnahme von Wasserproben aus Druckleitungen für bakteriologische Untersuchungen.

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AT118200B
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water samples
pressure lines
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Christian Buecher
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Christian Buecher
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur praktisch einwandfreien Entnahme von
Proben aus Druckwasserleitungen für die Untersuchung des Wassers auf seinen Keimgehalt. Für die
Entnahme von Wasserproben bediente man sich bisher handelsüblicher Hähne, die meistens infolge fehlerhafter Ableitung des Wassers und unzweckmässiger Gestaltung zu Verunreinigungen der Proben und damit zu falschen Resultaten führen. Solche Hähne sind wegen der vielfach mit Fett getränkten   Stopfbüchsenpacktingen   und biologisch zersetzbaren Dichtungsseheiben Brutstätten von Bakterien. 



     Ausserdem   bilden sich auf den Aussenflächen der Hähne, besonders in feuchten Räumen, Bakterienhäute, ebenso im Innern des nach unten gerichteten Auslaufstutzens von Bakterien erzeugte Schleimmassen. 



   Bei der Probeentnahme gelangt das zu untersuchende Wasser mit den Bakterienanhäufungen in
Berührung, reichert sich dabei mit diesen an und führt dadurch zu falschen Untersuchungsergebnissen,
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ist auf Grund von Versuchen so ausgebildet, dass obige
Mängel ohne weiteres ausgeschlossen sind. Man verhütet damit die   Trugschlüsse   bei der Beurteilung der Wasserbesehaffenheit, mithin unter Umständen beträchtliche Kapitalaufwendungen für die Beseitigung vermeintlicher Missstände der Gesamtanlage. 



   Die neue Vorrichtung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. 



   In dem mit einem Wassereintrittsstutzen versehenen Rohrstutzen 1 wird die Herabminderung des in dem Rohr 8 herrschenden Wasserleitungsdruckes in folgender Weise vorgenommen : Durch die Hohlzylinder 2 und die Scheiben 3 werden in dem Stutzen Kammern gebildet, die durch den mit Gewinde versehenen Körper 4 durch Pressung gegen das Stutzengehäuse abgedichtet werden. In den Scheiben 3 sind gleichachsige Löcher vorgesehen, durch welche die Kammern miteinander in Verbindung stehen. 



  Das Wasser tritt durch die unter einem spitzen Winkel gegen die normale Fliessrichtung des Wassers im Rohr 8 geneigte Öffnung 7 des Gehäusestutzens in die erste Kammer und muss von dieser durch die Bohrungen der Scheiben 3 unter   Verzehrung   des Wasserleitungsdruekes in die Kammern fliessen, um fast entspannt in das in dem in   J ! eingeschraubten   Teil 5 angeordnete   Ansflussrohr   6 zu treten, aus dem es in freiem geschlossenen Strahl sich von dem geschärften Rohrende loslösen die Vorrichtung verlässt und dann leicht mit üblichen Probeentnahmegefässen   geschöpft   werden kann. Durch die strichliert gezeichnete Gewindekappe kann der Stutzen 1 abgeschlossen werden. 



   Gegenüber den bisherigen   Probeentnahmevorrichtungen   zeigt die erfindungsgemässe folgende Verbesserungen. 1. Es ist vor der Wasseraustrittsöffnung keine   Abschlussvorrichtung   vorhanden, durch die der Keimgehalt des Wassers erhöht werden kann. 2. Die Vorrichtung ist durch Hitze oder Alkohol sterilisierbar. 3. Bei unterbrochenem   Wasserdurchfluss   schliesst der   Kappenverschluss   das Eindringen von Luft und Fremdkörpern in das Innere der Vorrichtung aus. 4. Der Stutzen ist so gestaltet, dass verunreinigtes Sehwitzwasser an den Aussenflächen nicht nach der Wasserausflussöffnung fliessen kann. 



  5. Der Ausflussstutzen ist so   zugesehärft,   dass der Wasserstrahl praktisch mit der   Aussenfläche   des Stutzens nicht in Berührung kommt. 6. Das Wasser wird aus der Rohrleitung in einer Entfernung von der inneren Rohrwand entnommen, die ein Mitreissen von Bakterien, die diese besiedeln, ausschliesst. 



  7. Die Wasserabflussmenge ist unveränderlich und so bemessen, dass   übermässige   Geschwindigkeiten, die zu Trübungen des Wassers führen können, nicht eintreten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Entnahme bakteriologischer Wasserproben aus Leitungen u. dgl., gekennzeichnet durch einen mit seinem abgeschrägten Ende bis in die in der Mitte des Wasserleitungsrohres (8) oder in einer gewissen Entfernung von der Innenwand desselben gelegene Entnahmestelle reichenden Rohrstutzen (1), in dessen Inneren Druckminderungskammern (2, 3) angeordnet sind, während der EMI2.1 zugesehärfter Mündungskante versehenes Rohr (6) gebildet wird, das gegebenenfalls durch eine Gewindekappe verschliessbar ist. EMI2.2
AT118200D 1928-05-24 1929-04-04 Vorrichtung zur Entnahme von Wasserproben aus Druckleitungen für bakteriologische Untersuchungen. AT118200B (de)

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