AT118091B - Vorrichtung mit Heizkörper zur Abgabe von getrocknetem Dampf, insbesondere für Haushaltungszwecke. - Google Patents

Vorrichtung mit Heizkörper zur Abgabe von getrocknetem Dampf, insbesondere für Haushaltungszwecke.

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AT118091B
AT118091B AT118091DA AT118091B AT 118091 B AT118091 B AT 118091B AT 118091D A AT118091D A AT 118091DA AT 118091 B AT118091 B AT 118091B
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AT
Austria
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steam
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container
heating element
line
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Inventor
Adolf Pinkowski
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Adolf Pinkowski
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Description


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  Vorrichtung mit Heizkörper zur Abgabe von getrocknetem Dampf, insbesondere für
Haushaltungszwecke. 



   Es ist ein BÜgeleisen bekanntgeworden, das an eine Wasserleitung angeschlossen ist und zwei übereinander angeordnete, mit Aussparungen und mit je einem Heizkörper versehene Platten aufweist, deren Aussparungen so durch Leitungen miteinander verbunden sind, dass bei Betätigung des Wasserleitungshahnes das durchfliessende Wasser auf der ersten Platte verdampft und der Dampf über der zweiten Platte getrocknet wird. 



   Demgegenüber ist der den Gegenstand der Erfindung bildende Apparat zur Abgabe von getrocknetem Dampf von einem Flüssigkeitsbehälter gebildet, in dessen Flüssigkeit der Heizkörper unmittelbar angeordnet ist, der mit einer von dem Dampfraum des Behälters ausgehenden Leitung auf dem Weg zum Auslass in Berührung gesetzt ist. Dieser Apparat, der je nach dem Verwendungszweck Dampf der verschiedensten Flüssigkeiten liefert, ist mit nur einem Heizkörper ausgerüstet und weist infolge der Anordnung sowohl des Heizkörpers als auch der mit diesem in Kontakt stehenden Dampfleitung in der zu verdampfenden bzw. beheizten Flüssigkeit eine gute Ausnutzung der Wärme unter Beschränkung von Wärmeverlusten durch Ableitung auf. 



   Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1-6 im Schnitt. 



   Der Apparat umfasst einen Flüssigkeitsbehälter a, der einen mittels Schraube c verschliessbaren Einfüllstutzen b und eine Ablassschraube d aufweist. In dem Flüssigkeitsraum des Behälters ist der Heizkörper e angeordnet, der ein mit einem   Steekkontakt i versehener elektrischer   Heizwiderstand sein kann, der Heizkörper ist in   Berührung   mit einer von dem Dampfraum des Behälters ausgehenden Leitung h, g, r, deren Endteil i den Dampf aus dem Behälter abführt. Der Apparat ist namentlich für den Haushalt, für Körperpflege u. dgl. geeignet. Die Trockenheit des Dampfes richtet sich nach dem Verwendungszweck. 



   Der Apparat ist vorteilhaft mit einer bei einer bestimmten Temperatur in Wirksamkeit tretenden Vorrichtung, z. B. einem Thermokontakt, versehen, der bei vollendeter Verdampfung der Flüssigkeit infolge der dann eintretenden Temperatursteigerung einen im Apparat, z. B.   im Handgriff w,   angeordneten Unterbrecherknopf   x   betätigt und dadurch den Heizstrom selbsttätig abschaltet. 



   Der Apparat ist gemäss Fig. 1 als Gerät zur Stoffbehandlung ausgebildet. Ein Teil der Dampfleitung umgibt den Heizkörper e als Rohrschlange g. Der Endteil   i   der Leitung verläuft an der Aussenseite des Behälterbodens über dessen Länge, zweckmässig in einer Rille k, und ist in seiner Wand mit Öffnungen   I   für den Dampfaustritt versehen. Der Apparat ist mit einer Bürste ausgestattet, deren Borstenträger n mit Durchbrechungen   m   für den Durchtritt des Dampfes versehen und an dem Behälterboden vorteilhaft auswechselbar und verschiebbar angeordnet ist, so dass der Querschnitt der Dampfaustrittsöffnungen eingestellt werden kann. Der Apparat ist auch ohne Bürste verwendbar, wobei der Behälterboden bei ausströmendem Dampf über den Stoff hinweggeführt wird. 



   Der Apparat ist gemäss Fig. 2 als Bügeleisen ausgebildet. In die Dampfleitung ist ein Dampfsammler p eingeschaltet, der auf dem Heizkörper e angeordnet ist ; an den Dampfsammler p ist die Dampfzuleitung r und die Ableitung   i   angeschlossen. Der Endteil der Leitung verläuft (wie gemäss Fig. 1) über die Länge des Behälterbodens in einer Rille. 



   Gemäss Fig. 3 ist der Apparat als Zerstäuber ausgebildet, dessen Behälter a z. B. eine Tierfigur (Elefant) bildet. Die Dampfleitung durchbricht mit ihrem Ende die Behälterwand und bildet'hier die 

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 Austrittsdüse, wobei der Endteil der Leitung von einem rohrartigen Teil des Behälters (z. B. dem Elefantenrüssel) umgeben ist. Der Austritt von zerstäubter Flüssigkeit erfolgt nach Anschluss des Apparates an die Stromleitung, u. zw. in Dampfform mit Überdruck. Infolge des möglichst geradlinigen Endteiles der Leitung erfährt der austretende Dampfstrahl einen geringen Leitungswiderstand. 



   Gemäss Fig. 4 ist der Apparat als ein Dampfkissen ausgebildet. Der auf dem Heizkörper angeordnete Dampfsammler p ist mit mehreren Dampfzuleitungen r versehen und die Ableitungen, zum Teil als Rohrschlangen (um e) laufend, sind mittels ihres Endteiles i vereinigt, so dass die Dampfleitung in sich geschlossen ist. Der Endteil   i   ist an der Oberseite des Kissens in einer Polsterung s verlegt. 



   Fig. 5, zeigt den Apparat als Dampfmassageroller, dessen mit einem Handgriff w versehener Behälter a eine Massagerolle t trägt. Der Endteil i der Dampfleitung bzw. zweier symmetrisch angeordneter Leitungen verläuft etwa tangential zur Rolle t. Als zu verdampfende Flüssigkeit kann natürlich ein Arzneimittel verwendet werden. 



   Der Apparat ist als Musterdruckvorriehtung in Fig. 6a und 6b in zwei zueinander senkrechten Schnitten dargestellt. Der Behälter a ruht auf einem Handgriff w auf und trägt eine Druckwalze u. Der Heizkörper ist von einem Hohlkörper gebildet, an welchen die Dampfzu-und Ableitung r bzw. g angeschlossen sind, so dass der dem Dampfraum entnommene Dampf den Heizkörper   durchströmt.   Die Austrittsöffnungen der Dampfleitung sind der Walzenfläche zugewendet. Hiebei können die Leitungen g die Achse v bzw. die gesamte Lagerung der Walze u bilden. Die   Farbflüssigkeit wird   als Dampf der Walze zugeführt, deren Oberfläche beim Abrollen über die zu bemusternde Unterlage abgedruckt wird. 



    PATENT-ANSPRÜCHE r  
1. Vorrichtung mit Heizkörper zur Abgabe von getrocknetem Dampf, insbesondere für Haus-   haltungszweEke, dadurch gekennzeichnet, dass   sie aus einem   Flüssigkeitsbehälter   mit unmittelbar in der Flüssigkeit angeordnetem Heizkörper und mit einer mit diesem in   Berührung   stehenden, von dem Dampfraum ausgehenden Dampfleitung besteht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfleitung eine den Heizkörper (e) umgebende Rohrschlange (g) oder einen auf dem Heizkörper angeordneten Dampfsammler (p) bildet bzw. aufweist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper (e) als an die EMI2.1 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Einrichtung, z. B. einem Thermokontakt, versehen ist, der bei vollendeter Verdampfung, zweckmässig mittels eines im Handgriff (it,) angeordneten Schiebekontaktes (x), den Heizstrom abschaltet.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei ihrer Ausbildung als Plätteisen od. dgl. der Endteil (i) der Dampfleitung über die Aussenseite des Behälterbodens, zweckmässig in einer Rille (7c), verläuft und in der Wandung mit Öffnungen (1) für den Dampfaustntt versehen ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei ihrer Ausbildung als Stoffbürste an dem Behälterboden der vorteilhaft auswechselbar und verschiebbar angeordnete Borstenträger (n) mit Durchbrechungen (m) für den Durchtritt des Dampfes ausgestattet ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei ihrer Ausbildung als Zerstäuber das Endteil der zweckmässig innerhalb eines rohrartigen Behälterteiles angeordneten Dampfleitung mit dem Ende die Behälterwandung durchbricht und daselbst die Düse bildet.
    8. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass bei ihrer Ausbildung als Dampfkissen zwei Rohrstücke der Dampfleitung getrennt den Heizkörper umschlingen und in das gemeinschaftliche Dampfaustrittsrohr (i) münden, das an der Oberseite des Kissens in die Polsterung (s) verlegt ist.
    9". Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei ihrer Ausbildung als Heissdampfmassageroller an die am Behälter (a) gelagerte Massagerolle (t) tangential der Endteil (i) der Dampfleitung bzw. der zweier Leitungsäste herangeführt ist.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei ihrer Ausbildung als Muster- druekwalze die Dampfleitung in ein der Druckwalze (u) entlang laufendes und mit Austrittsöffnungen versehenes Rohr endigt, das zweckmässig selbst die Lagerung der Walze bildet.
AT118091D 1929-04-18 1929-04-18 Vorrichtung mit Heizkörper zur Abgabe von getrocknetem Dampf, insbesondere für Haushaltungszwecke. AT118091B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743926C (de) * 1938-03-04 1944-01-05 Hans Sollors Elektrisch beheiztes Daempfplaetteisen
DE747025C (de) * 1939-07-12 1944-09-04 Georg Sindermann Werke Elektrisch beheiztes Daempfbuegeleisen

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DE743926C (de) * 1938-03-04 1944-01-05 Hans Sollors Elektrisch beheiztes Daempfplaetteisen
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