DE543460C - Vorrichtung zum Trocknen von auf Kleidungsstuecken o. dgl. verbleibenden feuchten Reinigungsstellen - Google Patents

Vorrichtung zum Trocknen von auf Kleidungsstuecken o. dgl. verbleibenden feuchten Reinigungsstellen

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DE543460C
DE543460C DEH125099D DEH0125099D DE543460C DE 543460 C DE543460 C DE 543460C DE H125099 D DEH125099 D DE H125099D DE H0125099 D DEH0125099 D DE H0125099D DE 543460 C DE543460 C DE 543460C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/32Details
    • D06F71/34Heating arrangements; Arrangements for supplying or removing steam or other gases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Trocknen von auf Kleidungsstücken o. dgl. verbleibenden feuchten Reinigungsstellen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen der mit einem Fleckenentfernungsmittel. beispielsweise Benzin, behandelten feuchten Stellen auf Kleidungsstücken o. dgl., die es ermöglicht, die Trocknung so zu erreichen, daß keine @iederschlagsringe entstehen und Ausbeulungen der= behandelten Stellen vermieden werden. Zu diesem Zweck besteht die Vorrichtung im Gegensatz zu den bekannten, mit Trockeneinrichtungen versehenen Bügelmaschinen aus einer druckdichten Luftkammer mit eingebauter Heizschlange und Preßluftzuleitung und aus einer oder mehreren, gegebenenfalls verschieden geformten, unabhängig voneinander bedienbaren Siebdüsen, die mittels einer aus der Druckkammer herausführenden Leitung mit Preßluft beschickt werden. In weiterer Ausbildung der Vorrichtung sind, im Luftdurchgangsweg in den Düsen auswechselbare Luftfilter - etwa Filzscheiben - angeordnet, die Fremdkörper zurückhalten und eine feine und gleichmäßige Verteilung des durchgehenden Luftstromes auf den Durchgangsquerschnitt der Düsen bewirken. Zur Vermeidung von Ausbeulungen und um zu verhindern, -daß die zii behandelnden Stoffstellen unmittelbar auf die Düsensiebe aufgelegt werden, sind an diesen die Düsenkörper überra:gen.de Gestelle vorgesehen, über die der Stoff ausgebreitet wird.
  • Die neue Vorrichtung bat den Vorteil, daß nur die zu trocknende. Stelle der Behandlung ausgesetzt wird, ohne daß die übrigen Gewebeteile in Mitleidenschaft gezogen werden. Der Luftstrom trifft die im Abstand über der Düse ausgebreitete Stelle in einen i gl@eichmäßigen kräftigen Strahl, so daß die durch das Fleckenentfernungsmittel gelösten Schmutzteile aus dem durch keine Gegenplatte auf das Auflager gepreßten Gewebe herausgeblasen werden.
  • Eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung ist in der Zeichnung- dargestellt, in denen Fig. i eine Draufsicht, Fig. 2 eine solche nach Entfernung des Deckels und Fi.g. 3 einen Querschnitt nach Linie b-b der Fig. i, Fig.4 eine Ausführungsform einer Siebdüse in größerem Maßstab im Schnitt, Fig. 5 ein zweites, etwas geändertes Ausführungsbeispiel der Einrichtung in Seitenansicht zeigt.
  • Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Gußbehälter i, der durch einen Deckel oder eine Platte 3 druckdicht verschlossen .ist und auf einem Ständer .4, einem Mauersockel o. dgl. aufruht. Eine in dem Innern des Behälters untergebrachte Daanpfleitung 6 ist mit dem ,die Zuleitung aufnehmenden Schraubstutzen 5 in der einen Ecke des Bodens :desselben verschraubt und mündet in einen zweiten Stutzen Via, der in der schräg gegenüberliegenden Ecke -des Bodens angeschlossen ist. Die Zuführung der Luft erfolgt mittels der Leitung 7, die über dem Stutzen 5a in den Deckel 3 einmündet. Die Dampfleitung 6 ist in Gestalt eines Rohres zickzackförmdg durch den Behälter 3 geführt und verläuft in drei Lagen. Von dem Zufuhrstutzen ausgehend, bildet das Rohr zuerst eine schlangenförmig gebogene untere Lage, ist dann über dem Austrittsstutzen 5a nach oben abgebogen, läuft in einer mittleren Lage bis über die Eintrittsstelle zurück, um dann nochmals nach oben abgebogen eine dritte Lage zu bilden, deren Ende nach unten zum Austrittsstutzen abfällt (Fig.2 unid 3). Die Dampfleitung kann jedoch auch als Spirale in einer entsprechend ausgebildeten Leitung für die zu erhitzende Luft angeordnet sein. In gleichem Abstand von den Windungen -der Heizschlange 6 sind in dem Behälter i Umlenkwände 8 angebracht, die sich vom Boden bis zum Deckel 3 erstrecken und so die Luft zwingen., an dem Heizrohre vorbei in Schlangenwindungen durch den Behälter zu streichen, bevor sie das im Deckel 3 angeordnete Auslaßrohr g erreicht. An dieses schließt sich ein längs des Deckels sich erstreckendes Rohr ga, das mit einem oder mehreren Au.slaßstutzen io versehen ist. Diese nehmen unter Zwischenschaltung von Absperrhähnen i i Anschlußleitungen i2 auf, an die entweder unmittelbar oder ,an geeigneten Verbindungsstücken Duschen oder Siebdüsen 13, durch die die heiße Luft austritt, angeschlossen sind. In dem ,in Fig. i bis 3 .dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei verschieden geformte Siebdüsen vorgesehen. Es ist jedoch ersichtlich, daß die Vorrichtung in bezug auf Zahl,-Anordung und Ausbildung der Duschen jeweils leicht dem besonderen Verwentdungszweck angepaßt werden kann. Ein Steckschlüssel 14. dient zur Bedienung der Absperrhähne 13.
  • Nachdem die zu reinigende Stelle des Kleidungsstückes mit einem Fleckenentfernungsmittel behandelt -ist, wird die Stelle über die entsprechende Siebdüse gebracht, worauf die auf den Stoff einwirkende heiße Luft das Gewebe schnell trocknet, ohne daß ein Niederschlagsring sich bilden kann.
  • Wie aus dem in Fig. 4 dargestellten Längsschnitt durch eine Ausführungsform einer Siebdüse zu ersehen ist, sind in der Dfise noch besondere Mittel vorgesehen, um zu verhüten, @daß Schmutz, Öl o.,dgl. zugleich mit der heißen Luft austritt. Ein am Siebboden der Düse befestigter Bolzen 16 trägt ein Stück oder eine Scheibe aus Filz 15 oder einem sonst geeigneten Filterstoff, so daß Ölteilchen oder Fremdkörper, die etwa :in dass Rohr 17 gelangen, zurückgehalten werden, während die heiße Luft abgelenkt wird und in feinverteiltem Strahl austritt. Die Siebdüsen sind zweckmäßig unterteilt und der Siebboden i8a mittels Gewindes oder sonstwie abnehmbar an dem Düsenkörper 18 befestigt, so daß die Filzscheibe 15 leicht zugänglich ist und ersetzt werden kann. Zweckmäßig sind an dem Düsenkörper ferner Halter angeordnet, die eine Führungsstange ig tragen, auf die das Kleidungsstück während der Behandlung aufgebracht wird. Dieses liegt dann nicht unmittelbar auf dem Siebboden auf und erleidet so keine Verzerrungen durch dessen Wölbung und Kanten.
  • In dem in Fig.5 dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Luft zuerst in einer Kammer 2o vorgewärmt, die von der Heizleitung 21 durchzogen ist. Von dieser Kammer 2o gelangt die Luft durch die Leitung 22 in den Behälter 23, der in der gleichen Weise wie die in Fig. i bis 3 dargestellte Ausführungsform eingerichtet ist. Die Luft ist dann bereits erwärmt, wenn sie in die Kammer i (Fig. i bis 3) gelangt, während beide Behälter als Warmluftspeicher dienen. Die Größe der Vorwärmekammer 2o wird zweckmäßig so bemessen, daß sie Raum zur Aufnahme mehrerer Behälter 23 (Behälter i, Fig. i bis 3) bietet, die dann je einem Arbeitsplatz zugeordnet sind und unabhängig voneinander je nach Bedarf von der Arbeiterin bedient werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Trocknen der von örtlicher Behandlung mit einen Fleckenentfernungsmittel herrührenden feuchten Stellen an Kleidungsstücken o. dgl. mittels heißer Luft, gekennzeichnet durch eine druckdichte Luftkammer (i) .mit eingebauter Heizschlange (6) und Preßluftzuleitung (7) sowie durch eine oder mehrere, unabhängig voneinander hedienbare Siebdüsen (13), die mittels einer aus der Druckkammer (i) herausführenden Leitung (g, ga) ,mit Preßluft beschickt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch auswechselbare Luftfilter (15), beispielsweise aus Filz, in den Düsen (13), im Wege des Durchgangs der Luft zu den Austrittsöffnungen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch besondere Gestelle (i g) an den Düsen (13) zum Ausbreiten des Behandlungsgutes im Abstand von diesem.
DEH125099D 1930-03-11 1931-01-22 Vorrichtung zum Trocknen von auf Kleidungsstuecken o. dgl. verbleibenden feuchten Reinigungsstellen Expired DE543460C (de)

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DEH125099D Expired DE543460C (de) 1930-03-11 1931-01-22 Vorrichtung zum Trocknen von auf Kleidungsstuecken o. dgl. verbleibenden feuchten Reinigungsstellen

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DE (1) DE543460C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968897C (de) * 1939-03-10 1958-04-10 Bafra Maschinen Ges M B H Freistempelmaschine mit Sprossenradrechenwerk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE968897C (de) * 1939-03-10 1958-04-10 Bafra Maschinen Ges M B H Freistempelmaschine mit Sprossenradrechenwerk

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