AT118079B - Spinntopf. - Google Patents

Spinntopf.

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AT118079B
AT118079B AT118079DA AT118079B AT 118079 B AT118079 B AT 118079B AT 118079D A AT118079D A AT 118079DA AT 118079 B AT118079 B AT 118079B
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spinning
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Hans Eggert
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Hans Eggert
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  Spinntopf. 



   Es sind Spinntöpfe bekannt, bei welchen derBodenteller mit einem zylindrischen   Umfangsflansch   versehen ist, um eine sichere Verbindung zwischen Bodenteller und Aufsatz zu sichern. Weiters sind
Spinntöpfe bekannt, bei welchen der Bodenteller mit dem Aufsatz ganz aus einem Stück ist. 



   Die ersterwähnten Konstruktionen haben den Nachteil, dass infolge der   grossen Umfangsfläche   des Bodentellers Versalzungen zwischen Fuss und Aufsatz sehr leicht auftreten, wodurch das Abheben des Aufsatzes ohne Erschütterungen unmöglich gemacht wird, da zur Lockerung des Aufsatzes Schläge gegen diesen und den Bodenteller geführt werden müssen. Hiedurch kann der Fadenkuchen leicht beschädigt werden. Ähnliche Nachteile haben die bekannten Spinntöpfe der   zweiterwähnten   Bauart, bei welchen der Fadenkuchen nach oben ausgehoben werden muss und dadurch ebenfalls leicht beschädigt werden kann. Die Erfindung bezweckt nun, einen Spinntopf zu schaffen, bei welchem die Gefahr der Versalzungen nicht mehr auftritt und ein Anheben des Spinnkuchens im Spinntopf nicht mehr erforderlich ist. 



   Zu diesem Zweck ist bei einem zweiteiligen Spinntopf zur Herstellung von Kunstseide, bei welchem der Bodenteller des Fusses mittels einer Feder mit dem Aufsatz verbunden ist,   erfindungsgemäss   der äussere Rand des geringe Dicke besitzenden Bodentellers des Fusses   flansehlos   ausgebildet und steht lediglich mit seiner   Umfangsfläche   von geringer Höhe mit dem Aufsatz in Berührung. 



   In der Zeichnung zeigen die Fig. 1 und 2 einen Schnitt und eine untere Ansicht des Spinntopfes. 



   Der Fuss 1 des Spinntopfes ist aus säurefestem Material und in der Mitte mit einer zentralen Bohrung 2 zum Aufsetzen auf die Spindel der Maschine versehen. Oben bildet der Fuss den Teller 3 mit der   muldenförmigen   Vertiefung   40   Der Spinntopf 5 besteht z. B. aus gezogenem Aluminium und greift mit einem abgesetzten Rande 6 über den Rand des Tellers 3. Der Oberteil 7 des Aufsatzes, in umgekehrtem Zustande als Boden verwendbar, besitzt eine Öffnung   8,   deren Innenrand nach der Mitte zu   abgeschrägt   ist. 



   Der Rand 6 des Aufsatzes besitzt noch eine innere umlaufende Nute 9, in welche eine Arretierungsfeder 10 eingelegt wird, um den Topf mit dem Fuss fest miteinander zu verbinden. 



   Die im Teller 3 angeordnete Mulde 4 bietet dem Spinntrichter bei seiner Abwärtsbewegung einen grösseren Spielraum, wodurch die Tiefeneinstellung erleichtert wird und   Brüche   vermieden werden ; der abgeschrägte Rand des Loches 8 dient dazu, den vom auf und ab gehenden Fadenführer ablaufenden Faden vor Verletzung zu   schÜtzen0  
Ist der Topf auf ein bestimmtes Mass vollgelaufen, so wird der Fuss mit dem Topf von der Spindel angehoben und im umgekehrten Zustande auf eine Tischplatte abgesetzt.   Hienach   wird die Feder 10 durch Zusammendrücken der freien Enden aus der Nut entfernt und der Fuss vom Topf abgehoben. 



  Der hergestellte Spinnkuchen verbleibt nun in dem Aufsatz bis zu seiner weiteren Verarbeitung und ist gegen jede Zerstörung oder Beschädigung vollkommen geschützt. Auf den Fuss kann nun ein weiterer leerer Aufsatz befestigt und wie vorbeschrieben in die Maschine eingesetzt werden. 



   Durch die Anordnung der Feder 10 unterhalb des Spinntopfes ist auch jede Verletzungsgefahr ausgeschlossen, da im Falle eines Lösens derselben während der Arbeit diese nach abwärts fällt und durch den Fuss gegen Seitwärtsschleudern gehalten wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zweiteiliger Spinntopf zur Herstellung von Kunstseide nach dem Zentrifugensystem, bei welchem der Bodenteller des Fusses mittels einer Feder mit dem Aufsatz verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Rand des geringe Dicke besitzenden Bodentellers des Fusses flanschlos ausgebildet ist und lediglich mit seiner Umfangsfläche von geringer Höhe mit dem Aufsatz in Berührung steht.
    2. Spinntopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an sich bekannte Verbindungsfeder unmittelbar an der Unterseite des Bodentellers anliegt.
    3. Spinntopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenteller des Fusses in der Mitte seiner Aussenfläche eine Abflachung besitzt. EMI2.1
AT118079D 1927-10-03 1928-01-09 Spinntopf. AT118079B (de)

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