<Desc/Clms Page number 1>
Staubf : mger filr Stallbsaugevorrichtungell.
Es sind Staubsaugevorrichtungen bekannt, deren Staubfänger durch einen Siebkörper, welcher mit einem Stoff iiberzug versehen ist, gebildet wird. Da die Luftdurchlässigkeit des Staubfängers erhalten bleiben muss, damit die Überlastung des Motors vermieden wird, die Reinigung durch Ausklopfen oder
Bürsten aber gesundheitsschädlich und wegen des aufwirbelnde Staubes innerhalb einer Wohnung nicht angängig ist, wurde vorgeschlagen, den Siebkörper samt seinem Überzug im Apparat auswechselbar anzubringen, so dass er im Bedarfsfalle durch einen neuen ersetzt werden kann. Dieses Mittel kann sich jedoch nicht bewähren, weil es die Kosten erhöht, die Reservestaubfänger viel Raum zur Aufbewahrung in Anspruch nehmen und ihre Befestigung im Apparat umständlich ist.
Es wurde auch versucht, Staubsaugeapparate mit einem als Staubfänger dienenden, aus gelochtem Blech hergestellten Hohlkörper auszustatten, der mit einem luftdurchlässigen Belag mehrmals umwickelt ist. Diesen Ausführungen haftet der Nachteil an, dass das Auswechseln des Belages umständlich und zeitraubend ist und die Anwendung von Werkzeugen erfordert, im allgemeinen also für Laien undurchführbar ist.
Diese Übelstände werden der Erfindung gemäss dadurch vermieden, dass der Staubfänger durch eine von einem Drahtnetz gehaltene Schichte aus Watte, Wattelin od. dgl. gebildet wird, die an ihrem Träger mittels leicht lösbarer Befestigungsmittel oder auch ohne diese haftet und dadurch von jedermann ohne Fachkenntnisse leicht ausgewechselt werden kann. Der Widerstand, den das Drahtnetz dem Lufstrom entgegensetzt, ist so gering, dass er praktisch überhaupt nicht in Betracht kommt. Er hält jedoch die als Filter wirksame Schichte an ihrer Stelle im Apparat und diese setzt, da sie in einfacher Lage verwendet werden kann, dem Luftstrom einen so geringen Widerstand entgegen, dass mit einem sehr schwachen Motor das Auslangen gefunden wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. l einen mit dem Staubfänger versehenen Apparat teils in Ansicht, teils im Längsschnitt, die Fig. 2 und 3 stellen einen für Apparate mit Staubsack geeigneten Halter der Filterschicht in gebrauchsfähigem und in geöffnetem Zustande dar, und Fig. 4 ist die Ansicht eines Hilfsgerätes zum Einlegen der Filterschicht.
Gemäss Fig. 1 wird der Staubfänger durch eine aus Watte, Wattelin od. dgl. bestehende Schicht t gebildet, die ein hülsenförmiges Drahtnetz a umgibt und durch dieses an ihrer Stelle im Kessel e des Apparates gehalten wird. Die Hülse ist an einem Ende mit einem Flansch versehen, der zwischen den Oberrand des Kessels e und seinen Deckel d geklemmt wird, An dem andern Ende der Hülse ist ein Boden b angebracht, der vollwandig oder gleichfalls aus Drahtnetz hergestellt und mit einem Belag versehen sein kann. Die Schicht/kann an der Hülse a durch federnde Ringe g, schraubenartig gewundene Federn h, Spiralfedern od. dgl. gesichert sein. Diese Befestigungsart bietet die Möglichkeit, den Belag rasch und mühelos auszuwechseln.
Die Shicht/haftet aber auch ohne Sicherungsmittel an dem Drahtnetz, da dieses sich in das weiche Material einpresst.
Eine Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Schicht an der Innenseite des
EMI1.1
auch für solche Staubsauger verwendbar, in welchen die Luft den bisher als Filter dienenden Staubsack unter Druck durchströmt. Damit das Einlegen der Schicht in die Hülse erleichtert wird, ist diese aus zwei oder aus mehreren lösbar oder scharnierartig miteinander verbundenen Teilen hergestellt. Gemäss Fig. 2 und 3 besteht die Hülse aus zwei durch Scharniere verbundenen Teilen i, j. Das Einlegen des Filtermaterials erfolgt vorteilhaft mittels eines Kernes k, der mit einer Schicht des Filtermaterials umgeben wird. Der Kern wird in die geöffnete Hülse eingelegt, worauf diese geschlossen wird.
Das Filter-
<Desc/Clms Page number 2>
material drückt sich hiebei teilweise in die Maschen des Netzes ein, so dass es beim Herausziehen des
Kernes im Innern der Hülse zurückbleibt. Nun wird der Staubfänger in den Staubsack mit seinem offenen
Ende nach unten eingeführt. Um zu verhindern, dass staubbeladene Luft unter den Rand des Zylinders hinweg in den Staubsack gelangt, kann der Siebzylinder beispielsweise so dimensioniert werden, dass er mit seiner Mündung dicht an das Gehäuse des Apparates anschliesst.
. PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Staubfänger für Staubsaugeapparate, gekennzeichnet durch eine von einem Drahtnetz gehaltene
Schicht aus Watte, Wattelin od. dgl., die an ihrem Träger mittels leicht lösbarer Befestigungsmittel oder ohne diese haftet und dadurch von jedermann leicht ohne Fachkenntnisse ausgewechselt werden kann.