AT130953B - Flüssigkeitsfilter für Staubsauger. - Google Patents

Flüssigkeitsfilter für Staubsauger.

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AT130953B
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Hans Dr Kohl
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  Flüssigkeitsfilter für Staubsauger. 



   Die bisher bekannt gewordenen Filtereinriehtungen für Staubsauger sammeln entweder den Staub trocken, wobei ein Teil der feinsten Bestandteile, namentlich aber die mikroskopisch kleinen Bakterien mit dem Luftstrom durch die Staubsäcke oder ähnliche Auffangeinrichtungen, namentlich nach einer gewissen Benützungsdauer, durchtreten. Wenn diese Auffangeinrichtungen am Staubsauger angebracht sind und dieser sich in dem zu reinigenden Raum befindet, kehren auf diese Weise gerade die schädlichsten Bestandteile des Staubes in den gereinigten Raum zurück. Andere Staubsauger sammeln den Staub nass, das heisst, sie führen den staubhältigen Luftstrom durch eine Flüssigkeit, in der der Staub aufgefangen wird.

   Dann besteht aber bei grosser Geschwindigkeit des Luftstromes immer die Möglichkeit, dass sich Luftwirbel bilden und durch diese kleine Reste des Staubes durchgerissen werden, die dann noch gesondert abgefangen werden müssen. 



   Es ist versucht worden, diesen Nachteil dadurch zu beseitigen, dass der Luftstrom unter Wasser in eine aus geschlossenen Sieben bestehende Kapsel geleitet wurde, welche mit Schrotkörnern od. dgl. gefüllt war. Diese Einrichtung hat jedoch den Nachteil, dass sie sich ziemlich schwierig reinigen lässt, u. zw. um so schwieriger, je feiner die Körper sind ; je gröber sie aber sind, desto geringer wird die Zerteilungswirkung auf den Luftstrom. Deshalb genügt ein derartiger Filter dort nicht, wo es wie in Krankenhäusern, Schulen, öffentlichen Gebäuden, Hotels u. dgl. darauf ankommt, möglichst alle im Staube enthaltenen Bakterien zu vernichten. 



  Die Filtereinrichtung gemäss der Erfindung bezweckt, in diesen Fällen die Bakterien   möglichst   restlos in einer mit entsprechenden   Desinfektionsstoffen   versetzten Flüssigkeit abzufangen und zu vernichten. 



   In der Zeichnung sind in den Fig. 1 bis 4 vier   Ausführungsformen   des Flüssigkeitsfilters nach der Erfindung dargestellt. Der Luft-oder Gasstrom wird nach seinem Eintritt in die Reinigungsflüssigkeit durch einen unterhalb einer gelochten Scheibe oder eines Siebes d angeordneten   Schwammfilter   g hindurchgeleitet, der sich beim Einsetzen der Scheibe oder des Siebes   (l   dadurch, dass er etwas grösser dimensioniert ist als der Filtertopf e, zwischen diesen und den Rand des Siebes dichtend   einklemmt h.   Der Luftstrom tritt so durch den Schwammfilter g unter dem Flüssigkeitsspiegel b durch und durch die Löcher der Scheibe f bzw. die Maschen des Siebes d gereinigt aus. Die sehr hydrophilen Bakterien verbleiben in der Flüssigkeit.

   Der Schwamm kann nach beendeter Arbeit leicht herausgenommen und ausgewaschen werden. 



   Es ist vorteilhaft, wenn der staubhältige Luftstrom, ehe er den   Schwallsslter   passieren muss, zuvor durch eine Glocke a   geleitet wird, welche gegebenenfalls doppelwandig ist : so dass   der Luftstrom, ehe er an den Schwammfilter kommt, schon zum grössten Teile von dem ihm anhaftenden Staube befreit ist. Man kann aber auch zum Vorreinigen des Luftstromes diesen zuvor durch einen Topf leiten, in dem, infolge der Verringerung der Saugkraft ein grosser Teil des Staubes zu Boden fällt. Je gründlicher vorgereinigt wird, desto länger kann der   Schlammfilter   benutzt werden, ohne dass er ausgewaschen werden muss.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : 1. Flüssigkeitsfilter für Staubsauger, Exhaustoren u. ähnl. Apparate, bei dem der gege- benenfalls einer Vorreinigung unterworfene Luftstrom zum Zwecke der Verhütung von Luft- wirbeln und gründlicher Beseitigung der in der Luft noch enthaltenen Verunreinigungen, ins- besondere der Bakterien, in viele Einzelströme zerlegt wird, gekennzeichnet durch ein feinporiges, festes Filter, das in die Flüssigkeit eintaucht oder von ihr benetzt wird. EMI2.1 oder Gummischwamm.
    3. Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Saug- seite des Filters eine gelochte Scheibe oder ein Sieb angeordnet ist, an das sich der Filter unter der Wirkung der Strömung anlegL.
    4. Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass es etwas grösser bemessen ist als das Filtergefäss und sich abdichtend um den Rand der gelochten Scheibe oder des Siebes gegen die Wand des Filtergefässes presst, um den Luftstrom zwangs- läufig durch das feste Filter zu führen und dabei in viele kleine Einzelströme zu zerlegen. EMI2.2
AT130953D 1930-10-24 1930-11-24 Flüssigkeitsfilter für Staubsauger. AT130953B (de)

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