AT202791B - Sieb für Flüssigkeiten - Google Patents

Sieb für Flüssigkeiten

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AT202791B
AT202791B AT603157A AT603157A AT202791B AT 202791 B AT202791 B AT 202791B AT 603157 A AT603157 A AT 603157A AT 603157 A AT603157 A AT 603157A AT 202791 B AT202791 B AT 202791B
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AT
Austria
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sieve
casing
joint
rods
terminating
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Application number
AT603157A
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English (en)
Inventor
Kurt Ing Cimpa
Original Assignee
Siemens Ag
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  Sieb für Flüssigkeiten 
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 wie etwa.angeordnet, die von der Flüssigkeit mitgeführte Verunreinigungen abfangen. Die bekannten Siebe für diese Zwecke sind sackartige Hohlkörper, die aber verschiedene Nachteile ausweisen. Einerseits ist die Herstellung eines solchen Hohlkörpers verhältnismässig umständlich und teuer und anderseits ist eine betriebsmässige Wartung solcher Siebe erschwert, weil sie sich nur schwer reinigen lassen und dabei häufig beschädigt werden. Es ist weiters für sackartige Siebe bekannt, den Siabmantel aus einem ebenen Drahtnetz zu biegen und an der Stossstelle durch eine   Falzverbindung zusam-     menzuhalten.   Hiedurch wird zwar die Herstellung des Siebes vereinfacht.

   Aber auch ein solches   Sieb lässt   sich nur schwer reinigen und kann dabei leicht beschädigt und unbrauchbar werden. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein sackförmiges oder wenigstens annähernd sackförmiges   Flüssig-   keitssieb, insbesondere zum Schutz von Wasserzählern, dessen Mantel. aus einem Durohtritts-   öffnungen fur   die Flüssigkeit aufweisenden flachen Körper aus einem biegsamen Material gebogen und an der   Stossstelle   zusammengehalten ist. Die oben genannten Nachteile lassen sich   erfindungsgemäss   dadurch vermeiden, dass der Siebmantel durch   lösbare Halterungen in Form von beid-   seitig angeordneten Ösen zusammengehalten ist, die nach dem Zusammenbiegen des Mantels an der Stossstelle in einer Flucht zu liegen kommen, und durch die ein Haltestift hindurchgesteckt ist.

   Ein Sieb nach der Erfindung ist leicht zerlegbar und kann in zerlegtem Zustand einfach und ohne   Beschädigung gereinigt   werden, wodurch eine wesentliche Verbesserung der betriebsmässigen Wartung erreicht ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren der Zeichnung wiedergegeben, wobei ein Sieb in   geöffnetem   Zustand in zwei verschiedenen Ansichten dargestellt ist. 1 bedeutet in den Figuren der Zeichnung den den Siebmantel bildenden flachen   plattenförmigen   Körper und 2 den Abschlussteil des Siebes. Die Platte   1   besteht aus zwei aufeinanderliegenden Lagen (Fig. 2) sich kreuzender Stäbe. Mit 3,4 und 5 sind bei- spielsweise herausgegriffene Stäbe der einen Lage und mit 6, 7 und 8 Stäbe der anderen Lage bezeichnet. Diese sich kreuzenden Stäbe lassen an den Kreuzungsstellen Durchtrittsöffnungen 9 für die Flüssigkeit frei. 



   Die Stäbe der einen Lage sind abwechselnd an ihren   Enden mit Ösen 10, 11, 12   usw. versehen. 



   Die Platte besteht aus biegsamem, vorteilhaft elastischem Werkstoff, z. B. aus Polyvinylchlorid. 



  Das Werkzeug zur Herstellung eines solchen plattenförmigen flachen Körpers ist im Vergleich 
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 einem Werkzeug zur HerstellungDie Platte 1 wird z.   B.   zu einem zylindrischen
Mantel gebogen. Die Ösen liegen dabei an der   Stossstelle   des Mantelteiles und greifen kammartig ineinander, wobei ihre Öffnungen zur Deckung kommen, so dass ein Haltestift hindurchgesteckt werden kann. 



     . Der Abschlussteil   2 des Siebes ist z. B. ein aus wesentlich konzentrischen Kreisen 13 und darüberliegenden radial verlaufenden Stäben 14 bestehendes gitterartiges Gebilde. Die Stäbe bil- den Fortsätze, mit denen der Abschlussteil 2 in   Du, rchtrittsöffnungen   des Siebmantels einführbar ist und dort festsitzt. 



   Zwecks Reinigung wird das Sieb aus der   Rohrleitmng   ausgebaut, der in den Ösen steckende Haltestift herausgezogen, worauf sich der Siebmantel öffnet und,   falls das Material genügend   elastisch ist, sogar im wesentlichen seine ursprüngliche Gestalt erreicht. In diesem zerlegten Zustand kann das Sieb leicht und ohne Beschädi-   gungsgefahr gereinigt werden. Damit dabei   der Abschlussteil nicht verloren gehen kann, ist es vorteilhaft, den Siebmantel 1 und den   Abschluss-   teil 2 in der Weise   aneinander hängend herzu-   stellen, dass ein Stab der den Siebmantel bildenden Platte, z. B. der Stab 8, in einen Stab der   Abschlussplatte übergeht. In   diesem Fall wird beim Zusammenbau des Siebes der   Abschlussteil   aufgeklappt.

   Das Einstecken seiner   Fortsätze   in die entsprechenden Durchtrittsöffnungen des Siebmantels erfolgt dann zugleich mit dem Bie- 
 EMI1.3 


Claims (1)

  1. j !PATENTANSPRÜCHE : l. Sackförmiges oder wenigstens annähernd sackförmiges Flüssigkeitssieb, insbesondere zum Schutz von Wasserzähler, dessen Mantel aus einem Durchtrittsöffnungen für die Flüssigkeit aufweisenden flachen Körper aus einem biegsamen Material gebogen und an der Stossstelle zusammengehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebmantel durch lösbare Halterungen in Form von beidseitig angeordneten Ösen zusammengehalten ist, die nach dem Zusammenbiegen des Mantels an der Stossstelle in einer Flucht zu liegen kommen, und durch die ein Haltestift hindurchgesteckt ist.
    EMI2.1 net, dass der den Siebmantel bildende biegsame flache Körper aus aufeinanderliegend verbundenen Lagen sich kreuzender Stäbe besteht, unddass die nach dem Zusammenbiegen des Mantel an der Stossstelle liegenden Enden der Stäbe durch entsprechende Ausbildung die die lösbare Halterung vermittelnden Ösen darstellen.
    3. Sieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschlussteil des Siebes Fortsätze. aufweist, die in Ausnehmungen des Mantels einsteckbar sind.
    4. Sieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich- net dass der Abschlussteil ein aus wesentlich konzentrischen Kreisringen'und darüber liegenden radial verlaufenden Stäben bestehendes gitterartiges Gebilde ist, wobei die Stäbe die Steckfortsätze zum Einsetzen des Abschlussteiles in den Mantelteil darstellen.
    5. Sieb. nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebmantel und der Abschlüssteil in der Weise aneinander hängend hergestellt sind, dass ein Stab der den Siebmantel bildenden Platte in einen Stab der Abschlussplatte übergeht.
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