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Vorrichtung zum teilweisen Imprägnieren von Holz.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung zum teilweisen Imprägnieren von Holz, in bekannter Weise bestehend aus einer beliebigen Anzahl durch eine gemeinsame Flüssigkeits- Druekleitung nach Bedarf speisbaren Tränkzylindern, in welche nur der zu imprägnierende Teil des Holzes, druckdicht abgeschlossen, eingebracht wird, und die erfindungsgemäss nahe dem Boden der Zylinder absperrbare Leitungen aufweist, welche mit unter Unterdruck stehenden Behältern in Verbindung stehen, so dass vor Beginn der Tränkung aus den Zylindern die Luft abgesaugt und nach Beendigung der Tränkung die Imprägnierungsflüssigkeit in die Behälter befördert werden kann.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch eine solche Vorrichtung, Fig. 2 stellt eine Draufsicht auf eine fahrbare Anlage dar, Fig. 3 zeigt eine Einzelheit. In den Tränkzylinder 1, an dem der Verschlussteil 2 angeordnet ist, wird der zu tränkende Teil des zu imprägnierenden Stammes eingebracht. Der Verschlussteil 3 ist so beschaffen, dass er ein Abdichten sowohl gegen den Umfang des Stammes als auch gegen den Tränkzylinder ermöglicht. Durch das mit dem Absperrorgan 4 versehene Rohr 5 kann die unter beständigem Imprägnierdruck stehende Imprägnierflüssigkeit in den Tränkzylinder 1 geleitet werden.
Der Behälter 6, welcher durch die Rohrleitung 7 und das Absperrorgan 8 mit dem Tränkzylinder 1 in Verbindung steht, befindet sich dauernd unter Unterdruck. Vom Behälter 6 führt die Luftleitung 15 zu einer Luftabsaugevorrichtung.
An den Ständern 9 ist eine auf einer Achse befindliche Rolle 11 angeordnet, über welche die zum Bewegen des Stammes 3 dienende Kette 12 führt. Fig. 3 zeigt eine Ausführung, bei welcher die Achse 10 eine Platte 13 trägt zum Aufnehmen jenes Druckes, mit welchem die Imprägnierflüssigkeit bestrebt ist, den Stamm aus dem Tränkzylinder auszustossen. Die Ständer müssen in diesem Falle fest mit dem Boden verankert sein. Bei ortsfesten Anlagen werden die Tränkzylinder 1 zweckmässig unterhalb der Bodenfläche in einem gemauerten Kanal 14, welcher gleichzeitig zur Aufnahme der etwa austretenden Imprägnierflüssigkeit dient, aufgestellt. Die ganze Anlage kann aber auch, wie in Fig. 2 dargestellt, auf einem Fahrzeug ortsbeweglich untergebracht werden, wodurch es ermöglicht wird, das Imprägnieren der Stämme nach Bedarf am Lagerplatze oder Verbrauchsorte vorzunehmen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Der Stamm 3 wird soweit in den Tränkzylinder 1 eingebracht, als er mit der Imprägnierungsflüssigkeit in Berührung kommen soll. Hernach wird der Verschlussteil 2 druckdicht einerseits am Stamm 3 und anderseits am Tränkzylinder 1 befestigt. Durch Öffnen des Absperrorgans 8 wird Luft aus dem Tränkzylinder 1 abgezogen. Nunmehr wird das Absperr-
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bis die überschüssige Imprägnierflüssigkeit in den Behälter 6 abgesaugt ist. Der Stamm 3 wird nach Lösen des Verschlussteiles 2 entiernt und ein neuer an seine Stelle gebracht.
Durch Anordnung. einer entsprechenden Anzahl von Tränkzylindern kann ein ununterbrochener Betrieb, bei welchem die Imprägnierung jedes einzelnen Stammes für sich überwacht werden kann, erreicht werden.
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