AT117747B - Stückfärbekufe mit abgetrenntem Farben- und Chemikalienzusatzraum. - Google Patents
Stückfärbekufe mit abgetrenntem Farben- und Chemikalienzusatzraum.Info
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Description
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Stiickfärbekufe mit abgetrennten Farben- und Chemikalienzusatzraum.
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Die bekannten Stückfärbekufen mit abgetrenntem Farben- und Chemikalienzusatzraum bestehen aus einem einfachen mit einer durchlöcherten Querwand versehenen Behälter, welcher nach oben hin offen ist.
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mindesten stark vermindert, dass der abgetrennte Zusatzraum mit ein-oder mehreren abdeckenden Ver- sehlussvorrkhtungen versehen und vom eigentlichen Färberaum der Kufe durch eine durchlöcherte
Kochwand getrennt ist, deren durehlöchelter Teil nur bis zum tiefsten Farbflottenspiegel reicht.
Durch diese Ausbildung der Koehwand wird auch erreicht, dass kein Dampf durch oberhalb des Flottenspiegels befindliche Löcher in den Färberaum hindurchtreten kann.
Die Wärmeverluste und die unerwünschte Nebelbildung im Arbeitsraum können noch weiter herabgedrückt werden, indem man erfindungsgemäss ausser dem Farben-und Chemikalienzusatzraum auch den Färberaum durch eine oder mehrere Verschlussvorrichtungen abdeckt. Bei dieser Ausführungsform ist die geschilderte Art der Durchlöcherung der Kochwand zwar nicht unbedingt erforderlich, jedoch trotzdem vorteilhaft für den Fall, dass aus irgendeinem Grund der Färberaum der Kufe ganz oder teilweise abgedeckt werden muss.
Beispielsweise Ausführungen des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigen Fig. l einen senkrechten Schnitt, Fig. 2 einen Grundriss durch eine Stüekfärbekufe mit abgedecktem Färbe- und Chemikalizenzustzraum, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt und Fig. 4 einen Grundriss einer Stüekfärbekufe, bei der sowohl der Zusatzraum als auch der Färberaum abgedeckt sind.
Die Färbekufe (Fig. 1 und 2) besteht aus dem Flottenbehälter a, welcher durch eine durehlöeherte Kochwand b in den eigentlichen Färberaum c und den Farben- und Chemikalienzusatzraulll d geteilt ist. Die Durehlöeherung der Kochwand reicht lediglich bis zum tiefsten Flottenspiegel, damit kein Dampf durch oberhalb des Spiegels befindliehe Löcher in den Färberaum hindurchtreten und von hier aus ins Freie entweichen kann. Der Zusatzraum ist durch zwei festliegende Platten e und j und einen Deekel 9 nach oben hin verschlossen, wodurch einer grossen Oberflächenverdampfung vorgebeugt ist und die Gesamtwärmeverluste um zirka 40% vermindert werden.
Im unteren Teil des Zusatzraumes befindet sieh ein mit Löchern versehenes Rohr t1, welches zum Anheizen der Farbflotte und gleichzeitig einer guten Flottenzirkulation in entgegengesetzter Richtung zur Bewegungsrichtung des Färbegutes dient.
Statt durch den einen Deckel g kann der Zusatzraum auch durch mehrere nebeneinander liegende Deekel abgeschlossen sein. Fernerhin können statt der Deckel auch Klappen, Schieber od. dgl. zur Verwendung gelangen.
Die Stückfärbekufe nach Fig. 3 und 4 unterscheidet sieh von der eben beschriebenen nur durch die Abdeckung des Färberaumes und durch die Einrichtung zur Bewegung und Führung des Färbegutes.
Der Färberaum c ist durch eine über die ganze Bottichlänge reichende Tür/ h, einen den Einlauf des Färbegutes dienenden Schlot i und einen dem Auslauf des Färbegutes dienenden Aufsatz k nach oben hin abgedeckt.
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oben hin ab. In der einen Seitenwand des Schlotes i ist eine aufklappbare Tür p angeordnet. Damit die von der Trommel abtropfende Farbflotte nicht verloren geht, ist unter der Trommel 1 eine Pfanne q vorgesehen, die die vom Färbegut mitgerissene Farbflotte in den Schlot i zurückleitet.
Der Aufsatz k ist an der einen Seitenwand ebenfalls mit einer aufklappbaren Tür r und oben mit
Führungsösen s versehen, durch die das Färbegut hindurchläuft.
Gegebenenfalls ist es möglich, die Führung des Färbegutes lediglich durch die Walze l zu bewirken.
Diese muss alsdann so bemessen sein, dass sie zusammen mit der ihr gegenüberliegenden Wand des Schlotes i einen dichten Abschluss desselben bildet.
Durch die so erreichte vollständige Abdeckung der ganzen Kufe wird die unerwünschte Nebel- bildung so gut wie vollständig unterdrückt. Fernerhin erfahren die Wärmeverluste eine Verminderung von etwa 60%, was zum grossen Teil auf die Bildung einer isolierenden Dampfsthicht über der Farbflotte zurückzuführen ist.
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1. Stückfärbekufe mit abgetrenntem Farben- und Chemikalienzusatzraum, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Zusatzraum zur Vermeidung von Wärmeverlusten und grosser Oberflächenverdampfung durch eine oder mehrere Verschlussvorrichtungen abgedeckt ist.
Claims (1)
- 2. Stückfärbekufe mit abgetrenntem Farben-und Chemikalienzusatzraum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der durchlöcherte Teil der den Zusatzraum vom eigentlichen Farbraum trennenden Kochwand nur-bis zum tiefsten Farbflottenspiegel reicht.3. Stückfärbekufe nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Farben- und Chemikalienzusatzraum auch der Färberaum zur Vermeidung von Wärmeverlusten und grosser Ober- flächenverdampfung durch eine oder mehrere Verschlussvorrichtungen abgedeckt ist.4. Stückfärbekufe nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen an die Abdeckung anschliessenden, der Einführung des Färbegutes dienenden, seinerseits durch die Führungstrommel und eine Gegenwalze verschlossenen senkrechten Schlot.5. Stückfärbekufe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Seitenwand des Schlotes eine Tür angeordnet ist.6. Stückfärbekufe nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine die Führungstrommel untergreifende und die abtropfende Farbflotte in den Färberaum zurückführende Pfanne.7. Stüekfärbekufe nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen dem Auslauf des Färbegutes dienenden, mit Fiihrungsösen versehenen, an die Abdeckung des Farbraumes anschliessenden Aufsatz. EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT117747T | 1929-08-19 |
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| AT117747B true AT117747B (de) | 1930-05-10 |
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| AT (1) | AT117747B (de) |
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1929
- 1929-08-19 AT AT117747D patent/AT117747B/de active
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