AT143827B - Tubenverschluß. - Google Patents

Tubenverschluß.

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AT143827B
AT143827B AT143827DA AT143827B AT 143827 B AT143827 B AT 143827B AT 143827D A AT143827D A AT 143827DA AT 143827 B AT143827 B AT 143827B
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Karl Ruetz
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Karl Ruetz
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Tnbfliversclluss.   



   Die bisherigen Schraub- und chieberverschlüsse an sogenannten Quetschtuben für Salben, Nahrungsmittel u. dgl. genügen nicht den Anforderungen, dass sie möglichst wenig Material verlangen, maschinell einfach und billig herstellbar sind, dass sie auch bei Druck auf die geschlossene Tube luftdicht 
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 Öffnen und Schliessen des Versehlussteiles nicht abgenutzt wird. wodurch der luftdichte Abschluss aufgehoben würde. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Tubenverschluss, welcher diesen Anforderungen gerecht wird, insbesondere eine Schonung des Dichtungsorgans erlaubt. Letzteres wird dadurch erzielt, dass ein   Längsschieber an einem seiner   Teile selbst zur Feder ausgebildet ist und federnde Mittel besitzt, welche den Schieber bei öffnender Längsverschiebung zur Schonung des Dichtungsorgans anlüften, und kurz 
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 gestellt : Fig. 1-4 zeigen ein erstes   Ausführungsbeispiel, u. zw. zeigt Fig.

   J. einen vertikalen Schnitt   bei geschlossenem Schieber, Fig. 3 denselben bei   offenem   Schieber,   Fig. 3 einen Schnitt nach   der Linie I-I 
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 bis 17 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel, u. zw. gibt Fig. 10 dasselbe im Vertikalschnitt geschlossen, Fig. 11 dasselbe im Vertikalschnitt, geöffnet, Fig. 12 eine Draufsicht zu Fig. 10, Fig. 13 eine Draufsicht zu Fig. ll, Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 12, Fig. 15 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 12 wieder und Fig. 16 und 17 zeigen eine Einzelheit in zwei verschiedenen Stellungen. 



   Bei dem ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1-4 weist ein Federbügel 5. 6   an seinem   unteren Schenkel   5   zwei seitliehe, abwärts   gebogene Führungsteile auf, deren einwärts gebogene Ränder 9   in Nuten 10 des prismatischen Tubenkopfes 2 der Tube 1 eingreifen. Am oberen Schenkel 6 ist irgendwie 
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 des Führungsbügels bei   geschlossenem   Schieber federnd gegen die Austrittsöffnung 3 des prismatischen Tubenkopfes 2 gepresst. Am freien Ende des Schenkels 6 sind zwei nach   unten   gebogene Lappen 20 vorgesehen, welche bei   geschlossenem Schieber über den Kopf.'2   der Tube 1 greifen und den Schieber in der   Schliessstellung   sichern. Dabei schlagen die Ränder 9 gegen die Enden der Nuten 10 an.

   Beim Öffnen des Schiebers gleiten die Lappen 20 federnd auf die Oberseite des   Tubenkopfes2   und bilden so federnde 
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   schiebens   des Schiebers nur die Lappen 20, nicht aber das   Dichtungsorgan   12 auf der Oberseite des Tubenkopfes 2. bis die Lappen 20 gegen   Endflächen   von seitlich auf dem Tubenkopf befindlichen Rippen 21 anschlagen. Dadurch wird eine weitere   Öffnungsverschiebung   des Schiebers verhindert. Beim Schliessen des Schiebers gleiten im letzten Augenblick die Lappen 20 von der Oberfläche des prismatischen Tubenkopfes ab und erlauben so dem federnden Teil 6 des Schiebers die Dichtung 12 wieder auf   die Öffnung-   zu pressen.

   Steht ein wenig des Tubeninhaltes über der Öffnung 3 vor, so wird er hiedurch wieder in die Tube zurück gedrückt. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5-7 ist der vordere Teil 22 des Schiebers 6 durch kurze Schlitze 23 federnd ausgebildet und hat als Anlüftungsmittel nur einen einzigen Lappen 20, welcher 
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 des Schiebers gegen die Enden 19 von in den Seitenwänden ausgesparten Nuten 10 und dienen so als Anschläge. Beim Öffnen des Schiebers schiebt sich der Lappen 20 auf die Oberfläche des   prismatischen   Tubenkopfes 2 und lüftet so das Dichtungsorgan 12 an. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 und 9 ist an den beiden Längsseiten des   prismatischen,   mit einer Austrittsöffnung 3 versehenen Tubenkopfes 2 des Tubenzylinders 1 je eine   Führungsnut-M   gebildet und in jede dieser   Führungsnuten   10 greift ein umgebogener Rand von Führungsteilen   2 ; ; des   Schiebers ein, ähnlich wie die Ränder 8 in Fig. 7. Die beiden seitlichen   Führungsteile   28 sind hinten durch 
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 gehende horizontale Einschnitte getrennt. An den Teilen 26 sind vorn   vertikale Verlängerungen   27, welche bis zur Oberfläche 31 des Tubenzylinders 1 gehen und nach aussen umgebogene Füsse 28 besitzen. 



  Diese Füsse 28 liegen bei geschlossenem Schieber (Fig. 8) in Vertiefungen 29 (Fig. 9) der Fläche   31,   wobei die an der Innenseite der   Decke 25   befestigte Dichtung 12 infolge Federung des Rückens gegen die Öffnung 3   angedrückt wind   und diese dicht   abschliesst.   Beim Verschieben des Schiebers aus der   Schliess-   lage (Fig. 8) in die Offenlage (Fig. 9) wird durch das Herausfedern der Füsse 28 aus den Vertiefungen 29 
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 so dass beim Verschieben des Schiebers nur die Füsse 28 auf der   Fläche   31 gleiten. Bei offenem Schieber stossen die Füsse 28 gegen   Anschläge   30 an.

   Beim Schliessen des Schiebers gleiten die Füsse auf der   Fläche 31,   bis sie in die Vertiefungen 29 einfedern, wodurch das   Diehtungsorgan.   12 federnd fest auf die   Öffnung.   3 gedrückt wird. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 10-17 ist der mittlere Teil der Decke 25 durch Schlitze 32 zwischen ihm und den Seitenteilen 26 federnd ausgebildet. Die Schlitze 32 gehen bis zu den Punkten 33. 



  An der Unterseite der federnden Decke 25 ist das Dichtungsorgan 12 befestigt. Vorn an der Decke 25 sind die nach unten abgebogenen Lappen 27 vorgesehen, welche in die Füsse 28 auslaufen. Für diese sind 
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 Vertiefungen 29 sind ferner, wie aus Fig. 16 hervorgeht, etwas länger als die Füsse 28 samt den Verlängerungen   36.   Bei geschlossenem Schieber (Fig. 10 und 12) greifen die Füsse 28 bzw. ihre   Verlängerungen 35   mit den Abschrägungen   36   bei 37 unter die Fläche 31 und verankern so den Deckel 25 mit der Dichtung 12 gegen ein ungewolltes   Anlüften.   Beim Öffnen des Schiebers können die Füsse   28,   wie aus Fig.

   16 hervorgeht, so weit in die Vertiefungen 29   nach rückwärts geschoben   werden, dass die Verankerung aufgehoben 
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 federung des Dichtungsorgans auf die Tubenöffnung wieder freigegeben wird.

Claims (1)

  1. 2. Tubenversehluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber an einem vorderen federnden Teil als Mittel zur Anlüftung mindestens einen abwärts gerichteten Lappen besitzt, welcher beim Verschieben des Schiebers auf der Oberseite des prismatischen Tubenkopfes gleitet und den Schieber in Schliessstellung gegen Längsverschiebung sichert.
    3. Tubenversehluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit der federnden Decke des Schiebers Füsse verbunden sind, welche bei geschlossenem Schieber in Vertiefungen der Oberfläche der Tube einfedern und beim Öffnen des Schiebers auf dieser Oberfläche schleifen und so die Decke des Schiebers mit dem Dichtungsorgan anlüften. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT143827D 1933-10-23 1934-10-19 Tubenverschluß. AT143827B (de)

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