AT117449B - Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von reinem Aluminium in dichter Form aus Rohaluminium, Legierungen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von reinem Aluminium in dichter Form aus Rohaluminium, Legierungen u. dgl.

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  Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von reinem   Aluminium   in dichter Form aus   Rohaluminium,   Legierungen   u. dgl.   



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von reinem Aluminium durch Raffination von Rohaluminium.   Aluminiumlegierungen u. dg].,   bei dem sowohl die aus dem zu raffinierenden, Aluminium enthaltenden Gut bestehenden Anoden, wie auch die Kathoden in fester Form und in senkrechter Anordnung angewendet werden, unter Benutzung eines Elektrolytbades, dessen Schmelzpunkt niedriger als derjenige der Elektroden ist und das aus Halogensalzen von Aluminium und von Alkali-und oder Erdalkalimetallen besteht. Beim Arbeiten nach diesem Verfahren gemäss der Patentschrift Nr. 113977 ist es wichtig, den Aluminiumniederschlag auf der Kathode in möglichst dichter Form bei genügender Dicke zu erhalten. Diese Forderung wird durch die Massnahmen nach vorliegender Erfindung begünstigt.

   Es wurde nämlich gefunden, dass durch einen geringen Gehalt des Elektrolyten an Fremdstoffen verschiedener Art ein   Herauswachsen   des Kathodenniederschlages verhindert und ein dichter Niederschlag erzielt wird. Als   Zusätze,   welche diese Wirkung ergeben, kommen solche Metalle oder Metallverbindungen oder Salze in Frage, die edler sind als Aluminium und deren   Ahscheidungs- hzw. Auflösungspotential   in dem betreffenden Elektrolyten sich von demjenigen des Aluminiums um nicht mehr als   0'6   Volt unterscheidet. Solche Metalle sind beispielsweise Mangan, Zink, Kadmium, Blei, Chrom, Zinn, Kupfer, Eisen. Aber auch Zusätze ihrer Oxyde oder Salze haben die erwähnte Wirkung. 



   Diese Zusätze können auf verschiedene Weise in den Elektrolyten hineingebracht werden. 



  Entweder werden sie ihm unmittelbar zugesetzt oder das Metall, aus welchem das betreffende Halogenid gebildet wird. wird als besondere Hilfsanode eingeführt. Dabei hat man es in der Hand, den Gehalt an dem Halogenid des Hilfsmetalles durch das Potential bzw. die Stromstärke des Hilfsstromkreises zu regeln. Zur Erzielung vollständig dichter Niederschläge genügt bereits ein Gehalt von   0'1   bis   0'5 /o   des Zusatzmetalle. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von reinem Aluminium in dichter Form aus Rohaluminium, Legierungen u. dgl., unter Verwendung des zu raffinierenden Gutes als feste Anode und einer Kathode in fester Form, beide in senkrechter Anordnung, und eines Elektrolytbades, das aus Halogeniden von Aluminium und von Alkali-und oder Erdalkalimetallen besteht, mit einem Schmelzpunkte niedriger als derjenige der Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass dem Elektrolyten geringe Mengen anderer edlerer Metalle oder ihrer Verbindungen (Oxyde oder Salze) zugeführt werden, deren Abjcheidungs-bzw. Auflösungspotential in dem betreffenden Elektrolyten sich von demjenigen des Aluminiums um nicht mehr als 0-6 Volt unterscheidet. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die dichte Abscheidung begünstigende Zusatz dem Elektrolyten durch besondere Hilfsanoden aus dem betreffenden Metall zugeführt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT117449D 1926-11-22 1927-09-14 Verfahren zur elektrolytischen Gewinnung von reinem Aluminium in dichter Form aus Rohaluminium, Legierungen u. dgl. AT117449B (de)

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