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Behälter von veränderlichem Rauminhalt und Verfahren zu seiner Herstellung.
Behälter von veränderlichem Rauminhalt mit einer Wand von gezahntem Profil sind bekannt.
Solche Behälter von veränderlichem Rauminhalt sind geeignet, Druckunterschiede zwischen dem Innen-und Aussenraum auszuhalten. Ein solcher Behälter kann als treibendes Glied verwendet werden, das sich z. B. zur Betätigung einer Bremse verwenden lässt, die zur Type jener Bremsen zählt, die unter dem Einflusse der Bewegungen eines Kolbens in einem Zylinder zur Wirkung gelangen, wobei diese Bewegungen z. B. von der Differenz der beiden auf die beiden Seiten des Kolbens wirkenden Drücke herruhren, welche Drücke wiederum infolge des Anschlusses des Zylinders an eine Unterdruckquelle auftreten. Wird durch eine äussere Kraftquelle ein Druekunterschied erzeugt, so kann der Behälter eine mechanische Kraft ausüben.
Der genannte Druckunterschied kann aber auch dadurch erzeugt werden, dass mechanisch der Rauminhalt des Behälters verändert wird, so dass dieser den äusseren mechanischen Einwirkungen einen Widerstand bieten kann, welcher eine Funktion der Leichtigkeit ist, mit der sich das Druckgleichgewicht zwischen dem Innen-und Aussenraum des Behälters einstellt. In diesem Falle lässt sich der erwähnte Behälter mit veränderlichem Rauminhalt zur Umwandlung von kinetischer in potentielle Druckenergie verwenden, d. h., dass er z. B. das Zylinder-Kolbensystem einer Pumpe ersetzen kann. Dem gleichen Gedankengange folgend, kann ein solcher Behälter auch als Stoss- dämpfer verwendet werden.
Gemäss der Erfindung sind die Teile der gezahnten Wandung, welche die Flanken der Zähne bilden, so gestaltet, dass sie eine grössere Steifheit haben, als die Wandteile, die den Spitzen oder Füssen der Zähne entsprechen.
Erfindungsgemäss ist weiter vorgesehen, parallel zu diesen weniger steifen Teilen Bewehrungen anzuordnen, welche sich der Verschiebung dieser Spitzen nach dem Innenraum der von den Zahnflanken gebildeten spitzen Winkel entgegenstellen. Diese Bewehrungen können von Rahmen gebildet sein, deren Form der Form der gezahnten Wand entspricht.
Eine weitere Besonderheit der Erfindung liegt darin, dass den Zahnflanken eine Höhe gegeben wird, die mindestens doppelt so gross ist, wie die Stärke des Materials der genannten Bewehrungen.
Zur Herstellung eines solchen Behälters mit aus starren Rahmen bestehenden Bewehrungen ist erfindungsgemäss vorgesehen, diese Rahmen in einer Form anzuordnen, welche der gezahnten Wand, die aus Gummi oder einem gleichwertigen Material hergestellt werden kann, die gewünschte Gestalt gibt.
In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, u. zw. ist Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht, teilweise im Schnitt, eines solchen verformbaren Behälters, Fig. 2-6 sind verschiedene abgeänderte Ausführungsformen im Schnitt.
Fig. l zeigt den Behälter von zylindrischer Hauptform, mit einer Wandung 6, die im Schnitt ein sägeartiges Profil zeigt. Die Flanken 6a der Zähne sind so gestaltet, dass sie grössere Steifheit besitzen als die Teile 6b und 6c, welche die Zahnflanken mit den beiden benachbarten Flanken verbinden. Diese Verstärkung der Zahnflanken beschränkt die Formänderungen auf die Stellen 6b und 6e, die demnach als Scharniere wirken, wenn sich die Seitenwände 7 und 8 des verstellbaren Behälters einander nähern. Fig. 2 zeigt im Schnitt eine Wandung gemäss der Erfindung, bei der die Steifheit der Flanken 6 a ; durch Ver- stärkung des Materials hervorgebracht ist.
Gemäss Fig. 3 wird die Formänderung der Teile 6b und 6c durch den Querschnitt dieser Teile begünstigt, indem die Teile als Ringsegment von mehr als 180 ausgestaltet sind. Gemäss Fig. 4 sind die Flanken 6a mit Bewehrungen 6 aus anderm Material,
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