AT116803B - Vorrichtung zur Verringerung der Kopplung zwischen zwei oder mehreren Zylinderspulen. - Google Patents

Vorrichtung zur Verringerung der Kopplung zwischen zwei oder mehreren Zylinderspulen.

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AT116803B
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Wilhelm Dr Runge
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Telefunken Gmbh
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  Vorrichtung zur Verringerung der Kopplung zwischen zwei oder mehreren Zylinder- spulen. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung von Induktionsspulen, deren gegenseitige Beeinflussung verringert werden soll. Für verschiedene Aufgaben der Hochfrequenztechnik ist es erforderlich, miteinander lose gekoppelte Stromkreise zu verwenden, so z. B. bei Hochfrequenzsiebketten. Um entsprechend lose Kopplungen zwischen den Induktionsspulen der einzelnen Kreise herzustellen, wurde zur Kopplung der einzelnen Kreise nur ein Teil der gesamten Selbstinduktion verwendet und der andere Teil so angeordnet, dass er an der Kopplung der Kreise nicht teilnahm. Eine derartige Anordnung erfordert viel Raum, da es notwendig ist, den nicht gekoppelten Teil der Selbstinduktion relativ weit von der Kopplungsselbstinduktion anzubringen.

   Eine scharfe Trennung der gesamten Selbstinduktion in diese zwei Teile, in den einen, der mit dem nächsten Gliede fester gekoppelt ist, und in den Hauptteil, der von den übrigen Kettengliedern entkoppelt sein soll, ist für die fabrikatorisch Herstellung von Siebketten unbedingt erforderlich. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt die Unterbringung von miteinander lose gekoppelten Spulen auf einen möglichst kleinen Raum. Erreicht wird dies erfindungsgemäss durch die Verwendung von Zylinderspulen, die von einem gemeinsamen Zylinder aus gut leitendem Material, z. B. einem Kupferzylinder, umgeben sind. Werden diese Spulen konaxial zueinander gestellt und ebenfalls konaxial von dem Metallzylinder umgeben, so nimmt die gegenseitige magnetische Kopplung der Spulen sehr rasch mit der Entfernung ab, da in dem Metallzylinder Wirbelströme induziert werden, welche den Magnetfeldern der Spulen entgegenwirken.

   Es kann somit durch eine derartige Anordnung erzielt werden, dass eine gegenseitige Induktion nur zwischen den benachbarten Windungen zweier Spulen merklich vorhanden ist, während die Magnetfelder, die von den entfernteren Windungen herrühren, sich gegenseitig nicht mehr beeinflussen. 



   In der Fig. 1 ist eine Spulenanordnung gemäss der Erfindung dargestellt. Zwei Zylinderspulen   S1   und Sa sind in einem bestimmten Abstande konaxial zueinander angeordnet. Diese beiden Spulen werden von einem konzentrischen Metallzylinder Z umgeben. Dann besteht eine merkliche Kopplung nur zwischen den benachbarten Windungen der beiden Spulen. Die Abnahme der Kopplung durch Verwendung eines derartigen Zylinders kann an Hand einer graphischen Darstellung des Kopplungskoeffizienten in Abhängigkeit von dem Abstand der Spulen für den Fall, dass die Spulen von einem Kupferzylinder umgeben sind oder ohne diesen verwendet werden, erläutert werden. 



   In Fig. 2 sind die entsprechenden Kurven dargestellt, aus denen ohne weiteres ersichtlich ist, dass die Kopplung der Spulen, die von einem Metallzylinder umgeben sind, viel geringere Beträge aufweist und schneller mit der Entfernung abnimmt, als dies ohne den Zylinder der Fall ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Verringerung der Kopplung zwischen zwei oder mehreren Zylinderspulen, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen, deren Windungen sich nicht umschliessen, innerhalb eines Zylinders aus gut leitendem Material, z. B. Kupfer, angeordnet sind. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 uns, 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen gleiche Durchmesser haben..- EMI2.2
AT116803D 1927-10-19 1928-08-10 Vorrichtung zur Verringerung der Kopplung zwischen zwei oder mehreren Zylinderspulen. AT116803B (de)

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