AT120182B - Kopplungseinrichtung zur Übertragung elektrischer Energie auf natürliche oder künstliche Leitungen. - Google Patents

Kopplungseinrichtung zur Übertragung elektrischer Energie auf natürliche oder künstliche Leitungen.

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AT120182B
AT120182B AT120182DA AT120182B AT 120182 B AT120182 B AT 120182B AT 120182D A AT120182D A AT 120182DA AT 120182 B AT120182 B AT 120182B
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Willi Doebke
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kopplungseinrichtung zur Übertragung elektrischer Energie auf natürliche oder künstliche Leitungen. 
 EMI1.1 
 System kann schematisch als ein T dargestellt werden (Fig. 1). Die gestrichelt gezeichneten Verlängerungen sollen die Leitungsfortsetzung nach   den Anschlussseiten   hin darstellen. Von dem Punkt 3 soll die Energie auf die Leitung übertragen werden. 



   Solche Kopplungsorgane haben in den meisten Fällen die Aufgabe, die Energie nur nach einer 
 EMI1.2 
 Der Verlust könnte in einfacher Weise dadurch vermieden werden, dass zwischen 1 bzw. 2 und   4   die Leitung getrennt wird, so dass   die Übertragung nur   nach der   gewünschten   Seite hin stattfindet. Eine solche Trennung der Verbindung von 1 nach 2 ist jedoch in vielen Fällen nicht   durchführbar.   



   Die Erfindung hat nun eine Kopplungse : nrichtung zum Gegenstand, die es gestattet, auf eine Leitung nur nach einer gewünschten Seite hin Energie zu übertragen, ohne dass   die Übertragung zwischen   den beiden   Ansehlussseiten   unterbrochen wird. 



   Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis des grundsätzlich verschiedenen Verhaltens einer Längskopplung bzw. einer Querkopplung, welches in den Fig. 2 bis 4 dargestellt ist. 



   Die Fig. 2 zeigt die Wirkung einer rein induktiven Längskopplung zwischen einem Kreise I und einer Doppelleitung ab. Die Pfeile deuten die Richtung des Stromes an. Ist die Leitung nach beiden Anschlussseiten hin symmetrisch, so fliessen in den Abschlusswiderständen   Z   und Z2 gleiche und entgegengesetzt gerichtete Ströme. 



   Die Fig. 3 zeigt die Wirkung einer galvanischen Querkopplung zwischen einem Kreis I und einer Doppelleitung   a   b. Die Kopplungswiderstände   Rai   brauchen dabei nicht reine Ohmsche Widerstände zu sein, sondern können beliebige aus Widerständen, Kapazitäten und Induktivitäten zusammengesetzte Impedanzen sein. Die Pfeile deuten wieder die Stromrichtung an. An den Verzweigungspunkten 5 und 6 teilt sich der aus dem Kreise   I   kommende Strom in zwei für jede Einzelader entgegengesetzt gerichtete Teilströme und wenn die Leitung nach beiden Anschlussseite hin symmetrisch ist, so fliessen in den Abschlusswiderständen   Zl   und   Z,   gleiche und gleichgerichtete Ströme. 



   Werden nun erfindungsgemäss beide Kopplungsarten gleichzeitig angewendet, so kommt für die eine Anschlussseite die Summe, für die andere   Anschlussseite   die Differenz der induzierten Ströme zur Auswirkung, und es gelingt bei passender Wahl und Schaltung der Kopplungsglieder für eine der Rich- 
 EMI1.3 
 Energie wird dann ausschliesslich nach einer Richtung hin übertragen. 



   Die Fig. 4 zeigt eine beispielsweise Schaltung. Das Vorzeichen der induktiven Längskopplung zwischen dem Kreis I und der Doppelleitung a b mittels der vier Spulen M ist so gewählt, dass die Stromrichtung des durch Induktion hervorgerufenen Stromes in jeder Einzelader links und rechts von dem Verzweigungspunkt 5 bzw. 6 die gleiche ist (ausgezogene Pfeile). Der durch die galvanische Querkopp- 

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 EMI2.1 


AT120182D 1928-07-21 1929-07-15 Kopplungseinrichtung zur Übertragung elektrischer Energie auf natürliche oder künstliche Leitungen. AT120182B (de)

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