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Fernmeldekabel und Verfahren zu seiner Herstellung.
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in zwei Verseileinheiten, von welchen eine in einer Lage ist und die andere in der benachbarten Lage, eine bekannte Massregel für die Verminderung der Störungen zwischen Adernpaaren in diesen Verseileinheiten.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird ein gewisses System von Torsionen für die Paare
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mit gegebenen Verseiltorsionen bestehen und im Falle von Viererkabeln gewisser Systeme von Paartorsionen mit gegebenen Phantomtorsionen angewendet.
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Die Verseilung der beiden Lagen, in welchen das Paar a, b bzw. c, d liegt, verlauft in entgegengesetzter Richtung, wie die Pfeile e und f andeuten. In der in Fig. 1 gezeigten Stellung besitzen die Paare a, b und c, d eine bestimmte gegenseitige Lage zueinander, und diese bestimmte Lage wird in andern Teilen des Kabels wieder auftreten, wenn die Paare eine ähnliche relative Stellung einnehmen. Es kann in der Praxis bequem gefunden werden, die gleiche Verseilung S für die zwei Lagen, welche die Paare a, b und e, d enthalten, anzuwenden, und unter solchen Bedingungen werden die Paare a, bund c, à in bezug auf einander ähnliche Stellungen (mit Ausnahme der Verdrallung der Adern in den beiden Paaren) auf
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Diese Bedingungen sind in Fig. 2 veranschaulicht, wobei als Ordinate die Anzahl der Paartorsionen, als Abszisse die Anzahl der Verseiltorsionen aufgetragen ist. Die in Fig. 2 gezogenen Linien verbinden Punkte, bei denen die Summe der Anzahl beider Torsionen 2 N d. i. eine gerade Zahl, beträgt.
Durch die Wahl von Punkten, welche am meisten entfernt von solchen Punkten liegen, können die Verdrallungen für die Paare derart gewählt werden, dass ein Minimum von Störungen hervorgerufen
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einer der Zahlen 2 n, wobei n eine ganze Zahl ist, um % oder mehr verschieden sein und die spezifische Torsion der Paare in einer Nachbar1age muss voneinander von der Zahl 2 n + 1, wobei n eine ganze Zahl ist, um % oder mehr verschieden sein.
In dem obigen Beispiel haben wir die Verseiltorsion für die beiden Lagen, welche die beiden Paare a, b und e, d enthalten, als gleich angenommen. Wenn verschiedene Verseiltorsionen angewendet werden, bleibt das oben angeführte Prinzip, um geeignete Torsionen festzulegen, ungeändert, mit der Ausnahme, dass für die Verseiltorsionen der durchschnittliche Wert der beiden genommen werden muss.
In Fig. 2 haben wir gezeigt, dass die Punkte, welche in der Mitte der Quadrate liegen, einen idealen Fall und die Toision, welche das Minimum von Störungen gibt, darstellen. Diese Torsionen können als die störungslosen Torsionen bezeichnet werden, da sie ein absolutes Minimum von Störungen ergeben, wenn von den von aussen kommenden Störungen abgesehen wird. Auch eine andere Auswahl gibt
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