AT116332B - Verfahren zur Herstellung von versilberten Eßbestecken mit an den Aufliegestellen od. dgl. angeordneten Verstärkungsplättchen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von versilberten Eßbestecken mit an den Aufliegestellen od. dgl. angeordneten Verstärkungsplättchen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von versilberten Essbestecken mit an den Aufliegestellen od. dgl. angeordneten Verstärkungsplättchen. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des durch das Stammpatent geschützten Verfahrens zur Herstellung von Essbestecken mit Verstärkungsauflagen durch Einlöten von genau passenden Verstärkungsplättchen in Vertiefungen des Besteckteiles. Um bei diesem Verfahren die Silberplättehen mit Sicherheit fugendicht in die Vertiefungen einlöten zu können und die fabriksmässige Herstellung von grossen Massen von Besteckteilen mit eingelöteten Verstärkungsplättchen ohne irgendwelche Nachbearbeitung zu ermöglichen, werden gemäss der Erfindung die Vertiefungen im flachen Besteckteil (Brandel) durch Einfräsen hergestellt, so dass sie sowohl an ihrem Innenrande als auch an ihrem Aussemande scharfkantig sind. Die in die Vertiefungen genau passenden Verstärkungsplättchen schliessen dann vollkommen dicht mit den scharfkantigen Rändern der Vertiefungen ab. Neu ist auch, dass das Einlöten der genau passerd eingelegten Verstärkungsplättchen durch an de. U. terseite der Feinsiberplättchen angebrachtes, beispielsweise aufgewalztes Lot erfolgt. Eine weitere E'findung ist auch, dass die in die scharfkantigen Vertiefungen des flachen Brandes genau passend eingelegten Silberplättehen über den Rand der Vertiefungen in einem der Stärke der Besteckwölbung angepassten Masse vorstehen, so dass beim Formen der Besteckteile die Plättchen ge- nügend Material zum Ausfüllen der sich erweiternden Vertiefungen aufweisen. Nachstehend ist eine Ausführungsform des Verfahrens beschrieben ; in der Zeichnung sind die einzelnen Verfahrensstufen schematisch veranschaulicht. In Fig. l ist in etwas übertriebenem Masse gezeigt, dass beim Einpressen der Vertiefungen a runde Kanten b entstehen könren, die nach Einlegen der Verstärkungsplättchen c Fugen bilden. Fig. 2 zeigt eine durch Einfräsen hergestellte Vertiefung a EMI1.1 eingelegt und eingelötet, die an der Unterseite (Fig. 3) Lot d aufweisen, das beispielsweise aufgewalzt ist. Ihre Dicke ist so gewählt, dass sie über den Rand der Vertiefungen, also über die Brandeloberfläche e, hinwegstehen (Fig. 4). Das Mass des Hinwegstehens der Silberplättehen c, also ihre Dicke, ist an den ver- EMI1.2 wölbung ab und muss so viel betragen, dass beim Formen der Besteckteile, also beim Pressen derselben, beispielsweise in Löffelfoirn, die Plättchen genügend Material zum Ausfüllen der sich erweiteinden Vertiefungen aufweisen. In Fig. 5 ist beispielsweise die in Fig. 4 schematisch veranschaulichte Verstärknungsstelle nach dem Pressen in Formen gezeigt. Befindet sich beispielsweise diese Stelle in der Mitte des Biandels, also an der Stelle f der Fig. 6, so muss das Silberplättchen so viel über die Brandelfläche hinwegstehten, dass beim Wölben des Brandels an dieser Stelle, welche nachher bei dem Löffel die grösste Wölbung erhält, das Plättchen (Fig. 5) die sich erweiternde Vertiefung völlig ausfüllt. In Fig. 6 und 7 ist der flache Brandel in Seitenansicht und Grundriss veranschaulicht. Hiebei ist zu sehen, dass an der Stelle f das Verstärkungs- plättchen e wegen der hier eintretenden grössten Wölbung am meisten hervorstehen muss, während an der Spitze g und am Stiel h das Überstehen nur, geringer zu sein braucht. <Desc/Clms Page number 2> Das Einlöten der Silberplättehen in die eingefrästen Vertiefungen erfolgt also vor dem Formen der Besteckteile in den flachen Brandel, u. zw. mittels eines möglichst boraxfreien Lotes, das ein Aufquellen oder Anheben der Plättchen beim Einlöten verhütet. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von versilberten Essbestecken mit an den Aufliegestellen in Ver tiefungen liegenden Verstärkungsplättchen nach Patent Nr. 113179, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen im flachen Besteckteil (Brandel) durch Einfräsen hergestellt werden, so dass die Vertiefumgen an ihrem Unter- 1ll1d Oberrande scharfkantig sind.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlöten der genau passend eingelegten Verstärkungsplättehen durch an der Unterseite der Feinsilberplättehen angebrachtes, beispielsweise aufgewalztes Lot, erfolgt.3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in die scharfkantigen Ver- EMI2.1 fungen in einem der Stärke der Besteckwölbung angepassten Masse hinwegstehen, so dass beim Formen der Besteckteile die Plättehen genügend Material zum Ausfüllen der sich erweiternden Vertiefungen aufweisen. EMI2.2
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- 1926-08-06 AT AT116332D patent/AT116332B/de active
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