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Zigayrenwickel-Formgetriebe.
Die Erfindung betrifft einen Zigarrenwickelformer, von der beispielsweise in der amerikanischen Patentschrift Nr. 1,578. 579 beschriebenen Art, u. zw. insbesondere ein Getriebe zum Steuern der gegenseitigen Bewegung der Formglieder, mit. dem Zweck, ein Haltenbleiben und die daraus folgende Beschädigung des Zigarrenwickels in dem Augenblick zu verhindern, wo sich die Formglieder trennen, um den Wickel loszulassen.
Bisher wird der Zigarrenwickel losgelassen, indem sich das eine Formglied in gerader Linie von dem Wickel fortbewegt, so dass es den Wickel gleichzeitig etwa auf dem halben Wickelumfang verlässt.
Infolgedessen wird der Wickel, wenn das Deckblatt klebrig ist, oder der Wickel aus einem sonstigen Grunde an den Formgliedern haftet, mitunter auseinandergerissen. Hauptzweck der Erfindung ist daher, einen Wickelformer zu schaffen, bei dem die Relativbewegung der Formglieder im Augenblick ihrer Trennung beim Freigeben des Wickels so beschaffen ist, dass der Wickel von den Formfläehen genügend gelockert wird, damit seine etwaige Beschädigung unterbleibt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht ; es sind : Fig. 1 eine Seitenansicht des Wickelformers, Fig. 2 und 3 Ansichten ähnlich Fig. 1, wobei sich die Teile in verschiedenen Arbeitsstellungen befinden und Fig. 4 eine Vorderansicht zu Fig. 1-3, teilweise geschnitten.
Bei der Verwirklichung der Erfindung verwendet man eine Anzahl von einander gegenüberliegenden Wickelformgliedern, die aufeinander zu beweglich sind, um in die Stellung zum Formen des Wickels zu gelangen ; hiezu tritt eine Vorrichtung, um gleichzeitig das Zurückziehen der einander gegenüberliegenden Glieder auf im Winkel versetzten Bahnen zum Lockern des Wickels von den Gliedern zu bewirken. Bei einer besonderen Ausführungsform findet sich ein Paar einander gegenüberliegender Wiekelformglieder und eine Vorrichtung zum Zurückziehen des einen Gliedes dieses Paars aus der Wickelformstellung, im Verein mit einer Vorrichtung zum gleichzeitigen Zurückziehen des Gliedes unter einem Winkel zur Bahn des ersten Gliedes.
Dargestellt ist die Erfindung in ihrer Anwendung auf den besonderen Wickelformer nach dem amerikanischen Patent Nr. 1,578. 579, doch versteht es sich, dass sich ihr Anwendungsgebiet nicht hierauf beschränkt. Die Mittel zur Durchführung der Erfindung lassen sieh in weiten Grenzen abändern, ohne lass der Erfindungsbereich gemäss den Ansprüchen verlassen wird, denn die besondere, zur Veranschauichung der Erfindung gewählte Maschine ist nur eine von vielen möglichen Ausführungsformen. Die Erfindung beschränkt sich also nicht auf die dargestellte besondere Bauweise.
Fig. 1 zeigt die Formglieder 15 und 15a in ihrer geschlossenen Stellung, wo sie den Wickel formen.
Der Kopf 14 einer Säule 13 trägt die unteren Formglieder 15, die in der Stellung nach Fig. 1 durch einen ; um Antrieb dienenden Lenker 19 gerade angehoben sind ; dies geschieht mittels des Stifts 20, der von lem unteren Ende eines Längsschlitzes 19b im Ende des Lenkers 19 emporgestossen wird. Das andere Ende des Lenkers 19 greift bei 22 an einem schwenkbaren Treibstück 9 an. Das Treibstüek 9 wird im 'ichtigen Augenblick von einem Laufteil der Zigarrenmaschine durch eine keinen Teil der Erfindung bildende Vorrichtung um sein Gelenk 28 geschwenkt. Diese Schwingbewegung überträgt sich auf den Lenker 19 und senkt den Längsschlitz 19b, bis der in den Schlitz hineinragende Stift 20 gegen die Stell- ! ehraube 29 a trifft.
Inzwischen läuft eine Rolle 25, die in einem die oberen Formglieder tragenden Schwingirm 17 gelagert ist, auf der kreisförmigen Hubfläche 24 und hält die oberen Formglieder in der Wickel- 'ormstellung geschlossen, bis die Rolle die Stellung nach Fig. 2 erreicht.
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