AT115657B - Mehrstrangzigarettenmaschine. - Google Patents

Mehrstrangzigarettenmaschine.

Info

Publication number
AT115657B
AT115657B AT115657DA AT115657B AT 115657 B AT115657 B AT 115657B AT 115657D A AT115657D A AT 115657DA AT 115657 B AT115657 B AT 115657B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
lever
cigarette
coupling
tobacco
frame
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
American Mach & Foundry
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Mach & Foundry filed Critical American Mach & Foundry
Application granted granted Critical
Publication of AT115657B publication Critical patent/AT115657B/de

Links

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
   l1Iehrstrangzigarettenmaschine.   



   Es sind Mehrstrangzigarettenmasehinen bekannt, bei denen jedes Masehinenaggregat   selbsttätig   Vorrichtungen zum Entwirren und Fördern des Tabaks, zum Formen des Zigarettenstranges und zum Zerschneiden des Stranges in Zigaretten enthält. Jedes Maschinenaggregat kann bei diesen Maschinen von dem gemeinsamen Hauptantrieb in Bewegung gesetzt und einzeln von ihm abgeschaltet werden. 



    Daher kann jede Störung   des einen Aggregates bei Aufrechterhaltung des Betriebes des andern Aggregates behoben werden. 



   Die Erfindung bildet nun eine Getriebeeinrichtung, welche die Erreichung dieses Zweckes in ein-   faeherundzuverlässiger Weise ermöglicht. Erfindungsgemäss werden die Formvorrichtungen der Zigaretten-   stränge und die   Fördervorrichtungen   des Tabaks vom Antrieb durch verschiedene Kupplungen   betätigt   und mittels Schaltvorrichtungen die Kupplung je einer Vorrichtung zum Formen des Zigarettenstranges und die Kupplung der zugehörigen   Fördervorrichtung   gleichzeitig durch ein und denselben Schaltvorgang in oder ausser Eingriff gebracht. 



   Die Zeichnung veranschaulicht die   Me1). rstrangmaschine nach   der Erfindung in beispielsweiser Ausführung. 



   Fig. 1 und   1 a   sind Aufsichten des rechten und linken Endes der Maschine, Fig. 2 und 2 a Ansichten der in den Fig. 1 und 1 a dargestellten Enden der Maschine, Fig. 3 eine schematische Seitenansicht des Zuführungsgehäuses   bzw.-trichters,   Fig. 4 ein Querschnitt nach der Linie   4-4   der Fig. 1 mit der Kupplung zur Überwachung der Arbeit der die beiden Stränge bildenden Werke, Fig. 5 ein Querschnitt nach der   Linie 5-5 der Fig. 1   mit dem zur Überwachung des Klebens'dienenden Werk, Fig. 6 und 7 Einzelseitenansiehten, welche die Verbindungen zum Bedienen der die selbsttätige Zuführung überwachenden Kupplungen zeigen. 



   Auf der Zeichnung stellt 6 ein Gehäuse oder einen Trichter zur Aufnahme des geschnittenen, zu einer Masse zusammengeballten Zigarettintabaks dar, aus dem die Zigaretten hergestellt werden. Das
Gehäuse ist von der sogenannten Bronanderbauart und bildet keinen Teil der Erfindung. Es untelscheidet sich von dem bisherigen dadurch, dass es zweimal so breit ist, als bei einer einfach wirkenden Maschine, so dass jede Hälfte des Gehäuses mit derselben   Fördergeschwindigkeit   arbeitet wie bei einer einfach wirkenden Maschine. 



   Ferner ist ein selbsttätiges Werk angeordnet, um den Tabak aus der zusammengeballten Masse herauszuziehen und in zwei getrennten Schütten den Schurren 7 und 7 a   ; zuführen, welche   den Tabak in die nebeneinander liegenden Rinnen 8 und 8 a von zweien die Tabakstränge bildenden Werken leiten. 



   Die besondere Ausbildung der Werke zum Entwirren und Fördern des Tabaks, gleichfalls von der
Bronanderbauart, liegt ebenfalls ausserhalb der Erfindung. 



   Weiterhin sind selbsttätige Mittel vorgesehen, um die beiden Tabakbahnen zu fassen und daraus 
 EMI1.1 
 den Standard-Zigarettenmaschinen benutzt werden, sind an sich bekannt, so dass von ihrer genauen Beschreibung abgesehen werden kann. 



   Um aus den Zigarettenbahnen die einzelnen Zigaretten zu schneiden, sind selbsttätige Einrichtungen vorgesehen, und bei der gewählten Ausführung der Erfindung ist, ähnlich wie bei den   Standardmaschinen,   ein Schneidglied 13 angeordnet, das beide Zigarettenstränge bestreicht und gleichzeitig auf beide wirkt. 



  Ferner ist ein doppelter Zigarettenfänger 14 und 14a vorgesehen, um die einzelnen von den beiden Strängen abgeschnittenen Zigaretten zu fassen und sie zur Erleichterung der   Überwachung   getrennt aufzunehmen. Ferner sind Werke zur getrennten Überwachung der Bildung der Tabaksehütten sowie zur getrennten Überwachung des Arbeitens der die Stränge bildenden Werke vorgesehen, so dass, falls das Papier in einem Strangbildner reisst, dieses Werk ausser Betrieb gesetzt und trotzdem das andere   Werk, während das   Papier bei dem stillgesetzten Werk wieder eingelegt wird, weiterarbeiten kann. Zu diesem Zweck wird vorzugsweise eine Kupplung benutzt. 



   Die treibende Welle des selbsttätigen Werkes zum Entwirren und Fördern des Tabaks aus der im Gehäuse 6 befindlichen Tabakmasse besteht aus zwei Teilen und und 16 (Fig. 1 a, 2 a), wobei der eine Teil eine Bahn in die Schurre 7 und der andere Teil eine Bahn in die Schurre   7 a   liefert. Die Welle 15 ist mit einer Kupplung 17 und die Welle 16 mit einer Kupplung 18 versehen. Die Wellen 15'und 16 werden durch 
 EMI1.2 
 ferner   über   Räder 23 und 24 auf der Welle   25,   die eine der Hauptwellen der Zigarettenmaschine bildet, geführt sind. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das bewegliche Glied der Kupplung 17 ist durch einen Hebel 125 ausrückbar, der bei 26 an einer Stütze 27 an dem Gestell 28 (Fig. 6, 2 a) der Zigarettenmaschine gelagert ist. Das untere Ende des Hebels 125 erfasst einen Hebel 29, der bei 30 an einer Stütze 31 ebenfalls an dem Gestell 28 gelagert ist. Der Hebel 29 steht durch Stift und Schlitz. mit einem zweiten Hebel 32, der bei 33 an dem Gestell 28 gelagert ist, in Verbindung. Der Hebel 32 ist an eine Schiene 34 angelenkt, die sich unterhalb des Gestells 28 längs der Zigarettenmaschine erstreckt. Die Schiene 34 erfasst einen bei 36 an dem Gestell 28 gelagerten Winkelhebel 35. Der andere Arm des Winkelhebels 35 wirkt auf das untere Ende eines Hebels 37, der um Gelenk 38 einer Stütze 39 an dem Gestell 28 drehbar ist. Das obere Ende des Hebels 37 wirkt auf das bewegliche Glied einer Kupplung 40 auf einer Welle 41.

   Die Welle 41 treibt eine Scheibe 42, über die das Band 43 des den äusseren Strang bildenden Werkes geführt ist. Der Antrieb der Welle 41 erfolgt durch ein Schraubengetriebe 44 über die Kupplung 40 auf der Welle 401 (Fig. 4) von der bereits genannten Welle 25 aus. Mit der Schiene 34 ist an einem zwischen ihren Enden liegenden Punkt ein ausrückbarer Hebel 45 verbunden, der bei 46 an dem Gestell 28 drehbar ein aufgebogenes Ende 47 besitzt, mit dem man das eine oder andere Werk für die Zuführung und das zugehörige für die Bildung der Zigarettenbahn kuppeln oder entkuppeln kann (Werk I). 



   In ähnlicher Weise wird das bewegliche Glied der Kupplung 18 von einem Hebel 48 bedient, der bei 49 an einer Stütze 50 an dem Gestell 28 drehbar ist. Das untere Ende dieses Hebels wirkt auf das eine Ende eines Hebels 51, der bei 52 an der Stütze 53 drehbar ist, ebenfalls an dem Gestell 28. Der Hebel 51 erfasst durch Stift und Schlitz einen zweiten Hebel 54, der um Gelenk 55 der Stütze 56 an dem Gestell 28 drehbar ist, wobei ein Zapfen den Hebel 54 mit einer Schiene 57 verbindet. Die Schiene 57 wirkt auf einen Winkelhebel   58,   der bei 59 an der unteren Seite des Gestells 28 gelagert ist. An dem andern Arm des Winkelhebels 58 greift das untere Ende eines Hebels 60 an, der bei 61 um eine am Gestell 28 befindliche Stütze 62 drehbar ist.

   Das obere Ende des Hebels 60 bedient das bewegliche Glied der Kupplung 63 auf der Welle 64, deren Antrieb von der Welle 401 aus (Fig. 4) durch ein Getriebe'65 erfolgt. Von der Welle 64 wird die Bewegung über die Kupplung 63 durch ein Getriebe 66 auf die Hohlwelle 67 übertragen, die drehbar auf der Welle 41 sitzt. Die Hülse 67 treibt die Scheibe   68,   auf der das Band 69 des den inneren Strang bildenden Werkes läuft. Zwischen ihren Enden ist die Schiene 57 mit einem Hebel 70 verbunden, der bei 71 an der unteren Seite des Gestells 28 gelagert ist, während sieh sein aufgebogenes Ende 72 vor dem Gestell 28 befindet. Durch den Hebel 70 kann sowohl der zweite Teil das selbsttätige Förderwerk als auch das Werk, das die zweite Bahn bildet, gleichzeitig gekuppelt und entkuppelt werden (Werk II). 



   Durch die beschriebene Anordnung kann man also jedes der strangbildenden Werke sowie ihre einzelnen Teile des selbsttätigen Förderwerks zum Stillstand bringen, wenn das Papier des einen Stranges reisst, ohne dass man den andern Strang sowie sein Förderwerk anzuhalten braucht ; sobald man dann das Papier bei dem stillstehenden Strang eingeführt hat, kann er wieder in Gang gesetzt werden, ohne dass dadurch eine Störung des andern laufenden Stranges eintritt. 



   Ferner sind noch unabhängige Einrichtungen vorgesehen, die zu jeder Zeit ein Anhalten der Klebvorrichtungen eines jeden Stranges ermöglichen. Zu diesem Zweck ist die innenliegende Klebvorrichtung (Werk I) mit einer Kupplung 73 versehen, auf deren bewegliches Glied ein Hebel 74 wirkt, der bei 75 derart an dem Gestell 28 gelagert ist, dass sein Erfassen durch den Arbeiter möglich ist. In ähnlicher Weise ist die aussenliegende Klebvorrichtung (Werk II) mit einer Kupplung 76 versehen, deren bewegliches
Glied ein kurzer Hebel 77 bedient, bei 78 an einem Gehäuse 79 drehbar, das einen Teil des mit 80   bezeich-   neten Getriebes für den Antrieb der beiden   Klebvorrichtungen   von der Welle 25 aus umhüllt (s. Fig. 5). 



   Ausserdem ist ein Schneidwerk vorgesehen, das ein Schneidglied in der Bahn beider Stränge besitzt, damit die beiden Stränge gleichzeitig geschnitten werden. In dem gewählten Ausführungsbeispiel besteht das Schneidglied aus einem gewöhnlichen kreisförmigen Messer   81,   das an einem hin und her gehenden, schwingenden Rahmen 82 von bekannter Bauart und Wirkungsweise befestigt ist. 



   In der üblichen Weise liefert der innere Strangbildner seine Zigaretten in den Fänger 14, der äussere Strangbildner die seinigen in den Fänger 14 a.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Mehrstrangzigarettenmasehine mit je zwei Vorrichtungen zum Fördern des Tabaks und zum Formen der Zigarettenstränge, dadurch gekennzeichnet, dass die Formvorrichtungen der Zigarettenstränge und die Fördervorrichtungen des Tabaks vom Antrieb durch verschiedene Kupplungen (17, 18, 40, 63) betätigt werden und mittels Schaltvorrichtungen (45-47 und 70-72) die Kupplung je einer Vorrichtung zum Formen des Zigarettenstranges und die Kupplung der zugehörigen Fördervorrichtung gleichzeitig durch ein und denselben Schaltvorgang in oder ausser Eingriff gebracht werden.
AT115657D 1925-03-23 1925-03-23 Mehrstrangzigarettenmaschine. AT115657B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT115657T 1925-03-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT115657B true AT115657B (de) 1930-01-10

Family

ID=3629443

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT115657D AT115657B (de) 1925-03-23 1925-03-23 Mehrstrangzigarettenmaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT115657B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH154396A (de) Sammeleinrichtung an Zigarettenmaschinen.
AT115657B (de) Mehrstrangzigarettenmaschine.
DE940401C (de) Schneidemaschine fuer Papier, Pappe od. dgl. mit Schwingschnitt
AT241876B (de) Mähbinder für Frontalschnitt
DE365753C (de) Sicherheitskupplung fuer Metallbearbeitungspressen, Stanzen usw.
DE475194C (de) Handmotormaeher
DE2307698A1 (de) Kupplungseinrichtung fuer den antrieb von schneidwerken
DE416671C (de) Sammelvorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen, die aus einem Foerderband und einem Sammelstern besteht
DE1004892B (de) Antriebsvorrichtung bei Zufuehrungsautomaten fuer Schrauben, Nieten und aehnliche Werkstuecke
AT398048B (de) Vorrichtung zum ableiten von schopfenden eines walzstabes hinter einer rotierenden schere
DE702599C (de) Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen
DE600333C (de) Messerstern-Teigteil- und Wirkmaschine
DE673921C (de) Vorrichtung an Futterschneidmaschinen zum selbsttaetigen Zufuehren des Schneidgutes zu dem Messerwerk
DE586936C (de) Naehmaschine mit Sicherheitskupplung
DE626611C (de) Einlegevorrichtung fuer Breitdreschmaschinen mit einer umlaufenden Zinkentrommel
DE395460C (de) Streustrohschneidemaschine u. dgl.
DE483869C (de) Selbsttaetige Foerderwagenzufuehrung fuer Kreiselwipper
DE824637C (de) Zum Rueckstellen eines Schreibmaschinenpapierschlittens und zur Spannung der Zugschnur dieses Schlittens bestimmte Vorrichtung
DE484331C (de) Rundwebstuhl
AT111199B (de) Vorrichtung zum Reinigen der Ziehöffnungen bei Mehrfachdrahtziehmaschinen.
DE628051C (de) Wendegetriebe
DE606659C (de) Kombinierter Wasch- und Wringmaschinenantrieb
DE709661C (de) Zwickmaschine mit Einschneidmessern
AT101996B (de) Zigarettenhülsenmaschine mit ununterbrochen vorgeschobenem Hülsenstrang.
DE928618C (de) Warmmutternpresse