AT115618B - Verfahren zur Herstellung dünner aufeinander liegender, leicht voneinander trennbarer Schichten aus Nickel od. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung dünner aufeinander liegender, leicht voneinander trennbarer Schichten aus Nickel od. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Hersteihng dinner aufeinander liegender, leicht voneinander trenn- barer Schichten aus Niekel od. dgl. Zur Herstellung sehr dünner Blätter aus Nicke], die unter ändern in Form kleiner Flocken als Zusatz zur wirksamen Masse elektrischer Sammler Verwendung finden, wurden bisher abwechselnde Schichten aus Nickel und Kupfer elektrolytisch niedergeschlagen und hierauf die Kupferschichten aufgelöst, während die Nickelsehiehten unverändert und voneinander getrennt zurückblieben. Diese Herstellungsweise ist unwirtschaftlich infolge des Verlustes an elektrischer und chemischer Arbeit zum Niederschlagen und Auflösen des Kupfers. Man hat daher vorgeschlagen, aufeinander liegende und leicht trennbare Schichten aus Nickel allein dadurch herzustellen, dass nach der Niederschlagung einer Nickelschicht die Stromrichtung während kurzer Zeit umgekehrt wird, worauf durch erneute Umkehrung eine neue Schicht niedergeschlagen wird usw. Hiebei soll sich durch die anodische Behandlung an der Oberfläche jeder Schicht eine dünne Oxydhaut bilden, welche ihre spätere Trennung voneinander ermög- licht. Das Verfahren ist jedoch unsicher, da bei einer anodischen Polarisierung der vorher erzeugte Niederschlag oder auch dessen Oxydhaut durch Anionen, wie S04'stellenweise gelöst wird und das an diesen Stellen später niedergeschlagene Nickel sich von der Unterlage nicht oder nur schwer trennen lässt. Das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung vermeidet diese Unsicherheit, indem die Oberfläche jeder elektrolytisch erzeugten Nickelschicht, unter Vermeidung der das Nickel lösenden Anionen, in den passiven Zustand versetzt wird, welcher wohl das Niederschlagen einer neuen Schicht ohne weiteres gestattet, aber die Trennung der Schichten leicht ermöglicht. Die Passivierung kann auf chemischem Wege beispielsweise durch Einwirkung konzentrierter Salpetersäure oder wässriger Chromsäurelösung auf die vorher abgespulte Nickelfläche geschehen, oder auch auf elektrischem Wege durch Polarisierung der vorher abgespülten Nickelfläche in einem geeigneten Bade, z. B. in einer 5% igen Natriumhydroxydiösung. Durch entsprechend häufige Wiederholung des Niederschlagen und Passivierens erhält man ein aus einzelnen Nickcllagen bestehendes dickes Blech von genügender Festigkeit, um es von seiner Unterlage entfernen zu können. Seine Trennung in die einzelnen Schichten geschieht zweckmässig durch Einwirken einer verdünnten, das Nickel nur langsam angreifenden Säure, wie yio% ige Schwefelsäure, welche in die kapillaren Zwischenräume eindringt und dort Wasserstoff entwickelt, welcher die einzelnen Lagen auseinander treibt. Das oben beschriebene Verfahren kann natürlich auch zur Herstellung sehr dünner Blätter aus andern, leicht passiv werdenden Metallen, wie Kobalt oder Eisen, verwendet werden. Als Ausführungsbeispiel des Verfahrens sei folgendes angeführt : Als Elektrolyt benutzt man beispielsweise eine wässrige Lösung, bestehend aus 50 g kristallsiertem Nickelsulfat und 70 g Ammonchlorid pro Liter. Die anzuwendende Stromdichte beträgt etwa 10 Amp./dm2. Bei der gewählten Anordnung betrug die Badspannung bei 48 C 3-2-3-7 Volt. Nachdem man die Nickelschicht in der gewünschten Stärke niedergeschlagen hat, wird die Kathode in reinem Wasser der gleichen Temperatur kurz abgewaschen, und kommt dann in das Passivierungsbad, beispielsweise eine 5-10%ige Kalilauge. In dieser Lösung wird die Passivierung vorgenommen, u. zw. vorteilhafterweise so, dass sowohl die Zeit für die Passivierung sowie die aufzuwendende Stromstärke die Hälfte der Zeit und Stromstärke wie bei der Erzeugung des Nickelniederschlages betragen. Nach der Passivierung erfolgt wieder eine kurze Abspülung in Wasser und darauf die Vernickelung usw., bis man die gewünschte Schichtenzahl hat. Die Nickelschiehten halten dann zusammen und können von der Unterlage abgezogen werden. Die Trennung der einzelnen Schichten voneinander geschieht in einer Lösung, welche die einzelnen Schichten auseinandertreibt, ohne die Metallschichten nennenswert anzugreifen, beispielsweise einer Lösung, bestehend aus 0-4 cm konzentrierter Schwefelsäure und 400 ems Wasser bei einer Temperatur von 50 C. Bei bewegter Lösung sind nach den vorliegenden Erfahrungen die Bleche in der oben beschriebenen Weise in etwa 3 Stunden getrennt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung dünner aufeinander liegender, leicht voneinander trennbarer Schichten aus Niekel od. dgl., wobei die Metallsehicht elektrolytisch niedergeschlagen, dann ihre Oberfläche inpassiven Zustand gebracht, darauf eine neue Schicht niedergeschlagen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Passivierung auf chemischen Wege, wie durch konzentrierte Salpetersäure oder starke Chromsäurelösung oder durch Polarisierung in einem vorzugsweise alkalischen Bad erfolgt, während die Trennung durch die Einwirkung einer verdünnten, das Metall nur langsam angreifenden und mit ihm Wasserstoff EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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