AT115396B - Verfahren zur mechanischen Dispergierung von Erdalkali- und Schwermetallsalzen der Phosphor- und Arsensäuren. - Google Patents

Verfahren zur mechanischen Dispergierung von Erdalkali- und Schwermetallsalzen der Phosphor- und Arsensäuren.

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  Verfahren zur mechanischen Dispergierung von   Erdalkali-und Schwermetallsalzen   der   Phosphor-und Arsensäuren.   



   Die in Wasser   unlöslichen Erdalkali-und Schwermetallsalze   der Phosphor-und Arsensäuren, wie z. B. Bleiarseniate, Kupferarseniate,   Ealziumarseniate,   Kalziumphosphate (Rohphosphat) lassen sich nur mit grossen Schwierigkeiten kolloidisieren. 



   Es wurde nun gefunden, dass man   Erdalkali-und Schwermetallsalze   der Arsen-und Phosphorsäuren durch mechanische Dispergierung leicht in den kolloiden Zustand überführen kann, wenn man als Peptisatoren Alkalisalze von Arsensäuren oder Phosphorsäuren verwendet, welche aus den Orthosäuren durch Wasserabspaltung entstehen oder so entstanden gedacht werden können, also im Verhältnis zu diesen Orthosäuren wasserärmer sind. Zu diesen Alkalisalze wasserärmerer Arsen-und Phosphorsäuren gehören beispielsweise die Alkalimetaphosphate, u. zw. insbesondere die Alkalisalze der polymeren (komplexen) Verbindungen, wie Tri-, Tetra-, Hexametaphosphate, z. B. Kaliumnatriummetahexaphosphat, weiter die Alkalipyrophosphate, wie Natriumpyrophosphat, die Alkalimetaarsenate und Pyroarseniate, wie z. B. Natriumpyroarseniat.

   Ferner gehören hiezu auch die Alkalisalze der entsprechenden Thiosäuren (Sulfosäuren), also die Salze jener Meta-und Pyrosäuren, in welchen der Sauerstoff ganz oder teilweise durch Schwefel ersetzt ist. So hat sich z. B. Natriumpyrosulfoarseniat als Peptisator ausgezeichnet bewährt. 



   Zur Durchführung der Dispergierung können alle gebräuchlichen mechanischen Hilfsmittel. wie Schlagmühlen, Kolloidmühlen u. dgl., Verwendung finden. Es genügt aber auch, das zu kolloidisierende Material mit dem Peptisator mit Hilfe eines einfachen Rührwerks innig   durchzumischen.   Vorteilhaft ist es, die mechanische Behandlung in Gegenwart von Schutzkolloiden vorzunehmen. Die mechanische Dispergierung kann sowohl in Gegenwart von Wasser oder eines anderen Dispersionsmittels, als auch im feuchten oder trockenen Zustand durchgeführt werden. Bei Anwendung der angegebenen Peptisatoren gelingt es, selbst bisher nicht kolloidisierbare Salze, wie z. B. Kalziumarseniat, ohne Schwierigkeiten in ein kolloidal lösliches Produkt überzuführen. 



   Ausführungsbeispiele :
1.   1000 g   Kalkarseniat werden mit 800 Wasser und 50 g Kaliumnatriummetahexaphosphat ratenweise innig verrieben. Diese Verreibung kann in irgendeiner geeigneten Mahlvorrichtung durchgeführt werden. Selbstverständlich kann die Dispergierung auch in Gegenwart von Schutzkolloiden vorgenommen werden, doch sind diese nicht unbedingt erforderlich. Das auf diese Weise erhaltene Produkt ist eine trübe kolloide peptisierte Lösung von Kalkarseniat. 
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3. 1000 Kalziumphosphat werden mit 800 Wasser und 100 Natriumpyrophosphat durch inniges Verreiben dispergiert. 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur mechanischen Dispergierung von Erdalkali-und Schwermetallsalzen der Phosphor- säuren und Arsensäuren, allenfalls in Gegenwart von Sehutzkolloiden, dadurch gekennzeichnet, dass als Peptisatoren Alkalisalze der Arsensäuren oder Phosphorsäuren verwendet werden, die aus den Ortho- säuren durch Wasserabspaltung entstehen oder so entstanden gedacht werden können, d. h. im Verhältnis zu diesen Orthosäuren wasserärmer sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT115396D 1927-09-24 1927-09-24 Verfahren zur mechanischen Dispergierung von Erdalkali- und Schwermetallsalzen der Phosphor- und Arsensäuren. AT115396B (de)

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