AT114924B - Automatische Auslösevorrichtung des Bremsventiles für Eisenbahnfahrzeuge. - Google Patents

Automatische Auslösevorrichtung des Bremsventiles für Eisenbahnfahrzeuge.

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AT114924B
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Rudolf Fusz
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Rudolf Fusz
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Automatische   Auslösevorrichtung   des Bremsventiles für Eisenbahnfahrzeuge. 



   Die automatische Auslösevorrichtung bezweckt das Überfahren eines Haltsignals od. dgl. zu verhüten. 



   Die Vorrichtung ist so konstruiert, dass die Übelstände, welche bei den bisherigen Konstruktionen aufgetreten sind, vermieden werden. So ist eine Zertrümmerung des Anschlaghebels der Lokomotive beim Auffahren auf den Streckenanschlag infolge der hohen Geschwindigkeit des Zuges. durch die Bewegungslage sowie Bewegungsfreiheit des Hebels, nicht möglich. 



    Weiters   ist infolge der Bewegungslagen der Hebel eine Betätigung des Ventils durch hohe Schneemassen auf der Strecke ausgeschlossen. Um ein wirkungsloses Hinweggleiten des Hebels über den Streckenanschlag, hervorgerufen durch das seitliche Schwanken beim Fahren des abgefederten Fahrzeuges zu verhindern, sei die Hohe des Anschlages   grosser   als sie erforderlich wäre, um das Ventil zu heben. 



   Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der   Zeichnung   dargestellt, die Funktion der Vorrichtung ist folgende ;
Die automatische Auslösevorrichtung   Fig. A wird   auf der linken oder rechten Seite der Lokomotive so angeordnet, dass die Verbindungsachse 1, an deren Enden die Anschlaghebel 2 und 3, Fig. B, befestigt sind, parallel mit den Radachsen zu liegen kommt. Die Anschluss- öffnung 4 ist an die Luftdruckbremsleitung angeschlossen. Der Streckenanschlag 5 befindet sich auf der Signalseite, u. zw. in der Tieflage, wenn das Signal auf. freie Fahrt" zeigt, Fig. C, hingegen, wenn das Signal halt"zeigt, in der Hochlage, Fig. D. Es wird am vor- überfahrenden Fahrzeug der Hebel 2 oder 3, mit den Rollen   6,   durch das Auffahren auf den Anschlag 5 in die Höhe gedrückt, Fig. E.

   Der Führungszapfen 7, verursacht durch die zwangsläufige Führung in der Nockengabel 8 eine Verdrehung der Nocke 9 und das Ventil 10 wird dadurch gehoben. Der Sperriegel 11 schiebt sich unter die Sperrnase   12 8 und verhindert   
 EMI1.1 
 die Luftdruckbremsleitung eintreten, der Zug wird abgebremst. Indessen wird das Hebelpaar 2 und 3, infolge seines Eigengewichtes bis zum Anschlagbolzen 14, die Nockengabel und die Nocke mitnehmend, zurückfallen. Ein Seitwärtsziehen des Griffes 15, löst den Sperriegel aus, das Ventil schliesst sich durch den Druck der Feder 16. Die Luftdruckbremsleitung kann entlüftet werden, der Zug ist wieder fahrbereit. Um ein sicheres Funktionieren der Vorrichtung zu gewährleisten, ist in der Ventilstösselgabel eine Rolle 17 angebracht, welche das Heben des Ventils erleichtert.

   Die Nocke 9, trägt ein   Schwunggewicht j ! S,   welches ein Anschlagen der Nockengabel an die Ventilstösselrolle verursacht, wenn der Führungszapfen 7 austritt, um wieder in die Nockengabel sicher zurückfallen zu können. Der Anschlagbolzen 19 begrenzt den Hub der Hebel 2, 3 beim Auffahren auf den Streckenanschlag. Die Nut 20, am Ventilstössel verhindert eine Verdrehung des Ventils, zu dessen Abdichtung die Stopf-   büchse   21 dient. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Automatische Auslösevorrichtung des Bremsventils für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlaghebel (2) auf der Lokomotive in der Bereitschaftstellung in EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2>
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine am Ende. deVenLilspindel angeordnete, auf der Nocke aufruhende Rolle (17).
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein an der Nocke vorgesehenes Gegengewicht (18) das sie in der für den. Wiedereintritt des Hebels in die Gabel erforder- lichen Stellung sichert.
AT114924D 1928-07-14 1928-07-14 Automatische Auslösevorrichtung des Bremsventiles für Eisenbahnfahrzeuge. AT114924B (de)

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