AT114442B - Verfahren zur Darstellung von Schwefelfarbstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Schwefelfarbstoffen.

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  Verfahren zur Darstellung von Schwefelfarbstoifen. 



   Durch das Stammpatent 107582 ist ein Verfahren geschützt zur Darstellung von Schwefelfarbstoffen. Diese Farbstoffe erhält man, indem man die Indophenole bzw. Leukindophenole aus dihydrierteu Indolen, ihren Derivaten und Substitutionsprodukten der Polysulfidschmelze unterwirft. 



   Es wurde nun gefunden, dass man zu sehr wertvollen, in   Schwefelnatrium   leicht   löslichen   Farbstoffen gelangt, wenn man statt der im. Stammpatent benutzten dihydrierten Indole ganz allgemein hydrierte Basen des folgenden Typus : 
 EMI1.1 
 mit p-Amidophenolen bzw. Chinonhalogenimiden oder   p-Nitrosophenolen   kondensiert und der Polysulfidschmelze unterwirft. 



   In obiger Formel bedeutet X einen Ring mit einer stickstoffhaltigen basischen Gruppe NR', deren benachbarte Kohlenstoffbindung hydriert ist, R'Wasserstoff, Alkyl oder einen anderen Substituenten, 
 EMI1.2 
 mit einer freien Parastellung,   A   und B Wasserstoff, Alkyl-, Phenyl-oder andere Reste oder auch einen neuen Ring (z. B. einen Zyklohexanring). Im übrigen kann der Ring X von beliebiger Gliederzahl und Konstitution sein. 



   Beispiel 1 : 280 Gewichtsteile des Leukindophenols aus Hexahydrokarbazol und p-Amidophenol werden mit 690   Gewiehtsteilen   kalziniertem   Schwefelnatrium   und 830 Gewichtsteilen Schwefel in 1500 Volumteilen Alkohol ungefähr 80 Stunden bei   1500-1600 verschmolzen.   



   Dann wird der Alkohol unter Zugabe von Wasser abdestilliert und der ausgeschiedene Farbstoff abfiltriert. Man kann den Rückstand mit organischen schwefellösenden Mitteln behandeln oder mit der 
 EMI1.3 
   gewaschen und getrocknet. Der Farbstoff ist ein blauschwarzes Pulver, das in organischen Lösungsmitteln unlöslich ist. Aus dem Schwefelnatriumbade färbt er Baumwolle in blaustichig-violetten Tönen   an. Die Färbungen sind sehr   licht-und kochecht.   



   Beispiel 2 : 294 Gewichtsteile des Leukindophenols aus   Oktohydro-o,.-naphtoeliinolin und p-Anli-   dophenol werden mit 690 Gewichtsteilen kalziniertem Schwefelnatrium und 830 Gewichtsteilen Schwefel in 1500 Volumteilen Alkohol unter Zusatz von 50 Gewichtsteilen Kupfersulfat etwa 70 Stunden am Rück-   flusskühler   gekocht. Die Aufarbeitung erfolgt wie in Beispiel 1 angegeben. 



   Der Farbstoff stellt ein dunkles Pulver dar und färbt Baumwolle aus der   Schwefelnatrium-oder   Hydrosulfitküpe in kräftigen gelbstichig grünen Tönen an. Die   Licht-und Kochechtheit   ist gut. 



   Beispiel 3 : 293 Gewichtsteile des Leukindophenols aus   Oktohydroacridin   und p-Amidophenol werden unter denselben Bedingungen, wie in Beispiel 1 angegeben, verschmolzen. Der Farbstoff wird als schwarzes Pulver erhalten und zieht aus dem Sehwefelnatriumbade auf Baumwolle in kräftigen tiefgrünen Nuancen. 



   Die Echtheitseigenschaften des so erhaltenen Farbstoffs sind ähnlich wie die der Farbstoffe der Beispiele 1 und   2.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Abänderung des durch das Stammpatent 107582 geschützten Verfahrens zur Herstellung von Schwefelfarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man an Stelle der Leukindophenole oder Indophenole aus dihydrierten Indolen hier allgemein Leukindophenole oder Indophenole aus Basen, deren Ringstiek- EMI1.4 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT114442D 1924-08-12 1928-08-11 Verfahren zur Darstellung von Schwefelfarbstoffen. AT114442B (de)

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