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Einrichtung au Telephonzellen zur Verhinderung unbezahlter Gespräche.
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Geldeinwurf erfolgen. Solche Schlösser haben den Nachteil, dass man auch ohne zu bezahlen sprechen kann, wenn die eine Partei beim Verlassen der Zelle der andern, welche eintreten will, die Türe offen lässt.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, welche an allen bestehenden Zellen angebracht werden kann und durch ein Rasselgeräusch eines Summers oder einer Glocke ein Sprechen dann unmöglich macht, wenn das Schliessen der Zellentüre nicht bei leerer Zelle erfolgt. Zu diesem Zwecke sind Türkontakte sowie ein Fussbedenkontakt vorgesehen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise schematisch dargestellt. Die Fig. 1-6 zeigen sechs Schaltbilder, welche den Stromverlauf in den verschiedenen Phasen der praktischen Verwendung zeigen. Der Türkontakt x ist ein Trennkontakt, welcher nur bei ganz verschlossener Türe den Strom unterbricht. Der Türkontakt y ist ein Sehliesskontakt, welcher nur beim Öffnen der Türe einen vorübergehenden Stromschluss erzeugt, nicht aber beim Schliessen der Türe. F ist ein Fussboden- kontakt, welcher durch ein Bodenbrett, auf welches der Sprechende tritt, gesteuert wird.
R ist ein Relais, welches vom Fussbodenkontakt, bzw. den Türkontakten x und y gesteuert wird. WK ist ein Wecker, der durch das Relais geschaltet wird und das Störgeräusch verursacht. Fig. 7 stellt den Türkontakt y dar, welcher nur beim Öffnen der Türe einen Stromimpuls mittels eines um Zi drehbaren Schleifkontaktes STH gibt. Die Stromzuleitung erfolgt über die Pole K1, K2, Beim Öffnen der Zellentüre T im Sinne des Pfeiles (Fig. 7) wird ein in Führungen L beweglicher Puffer P frei. Ein am Ende des Puffers angeordneter Kegel i nimmt den Stromhebel mit, so dass ein vorübergehender Stromschluss über K1, K2 erfolgt, wonach der vom Kegel i abgleitende Schleifkontakt unter dem Zug der Feder F wieder auf den isolierten Teil 0 zurückgeht.
Fig. 1 zeigt das Relais R in Ruhe, d. h. zur Zeit, wenn sich niemand in der Zelle befindet und die Zellentüre geschlossen ist. Fig. 2 zeigt den Zustand, wenn jemand aus der Zelle herauskommt. x und y sind geschlossen. Die Verbindung über F, Relaiswicklung R, Kontakt y zum Pluspol ist hergestellt, so dass das Relais seine Kontakte 1, 2,3 schliesst. Fig. 3 zeigt den Zustand nach Verlassen der Zelle. Die Zellentüre ist noch offen. Die Relaiskontakte 1, 2,3 sind geschlossen, der Wecker WjE gibt Störgeräusch. Die Fig. 4 und 5 zeigen den Zustand, wenn gleich darauf eine Person eintritt und sprechen will, ohne abzuwarten, dass vorher die Ttire zugefallen ist. Die Relaiskontakte sind geschlossen, Wecker WK gibt Störgeräusch und verhindert das Gespräch.
Hiebei zeigt Fig. 4 den Zustand bei offener Türe, also beim Eintritt, Kontakt xist somit geschlossen ; Fig. 5 zeigt den Zustand bei geschlossener Zellentüre, Kontakt x ist offen, das Relais aber über Kontakt 1 gehalten. Fig. 6 zeigt hingegen das Schaltbild, wenn die Zellentüre bei leerer Zelle geschlossen und erst nachher wieder geöffnet wurde, was normalerweise durch Münzeinwurf geschieht. Relais R ist nicht angezogen, da es beim Schliessen der leeren Zelle infolge Trennung der Kontakte F und x abgefallen ist.
Wie aus den Schaltbildern ohne weiteres hervorgeht, ist also das Relais R immer angezogen und daher der Wecker in Tätigkeit, wenn die Zelle nach vorheriger Benützung betreten wird, ohne dass vorher die Türe geschlossen, also jener Zustand hervorgerufen wurde, welcher zwecks Öffnung einen neuen Geldeinwurf nötig macht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an Telephonzellen zur Verhinderung unbezahlter Gespräche durch ein Störgeräuseh, dadurch gekennzeichnet, dass ein Relais (R) von einem Fussboden-Schliesskontakt (F) und einem Türtrennkontakt (x) sowie einem Tür-Schliesskontakt (y) gesteuert wird.
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