AT113729B - Einrichtung zum Ausgleich von Druckverlusten in der Hauptleitung der Druckluftbremse mit Ausgleichsschieber. - Google Patents

Einrichtung zum Ausgleich von Druckverlusten in der Hauptleitung der Druckluftbremse mit Ausgleichsschieber.

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AT113729B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zum Ausgleich von Druckverlusten in der Hauptleitung der Druckluft- bremse mit Ausgleichsschieber. 



   Es sind Einrichtungen bekannt, die dazu dienen, eine beim Bremsen durch Verlegen des Führerbremsventils in eine Bremsstellung herbeigeführte und durch Rückverlegen des Führerbremsventils in die   Abschlussstellung   in ihrer Höhe bestimmte Bremsstufe selbsttätig aufrechtzuerhalten, indem ein Ventil, das durch eine einerseits vom Hauptleitungsdruck, anderseits vom   Ausgleichsbehälterdruck   belastete Membrane gesteuert wird, sich öffnet, sobald der Druck in der Hauptleitung infolge von Undichtigkeiten sinkt und den Verlust aus dem Hauptluftbehälter ersetzt. 



   Es ist ferner bekannt, an Drehschieber-Führerventilen, bei denen ausser der Bremsabschlussstellung eine besondere   Löseabschlussstellung   vorgesehen ist, eine Einrichtung anzubringen, die, sobald das Führer- ventil in der   Löseabschlussstellung   steht, die durch Undichtigkeiten der Hauptleitung entweichenden
Luftmengen selbsttätig ersetzt und dadurch eine unbeabsichtigte   Verstärkung   der Bremswirkung verhütet. Diese Einrichtung besteht aus einem Stossventil, das in einen vom Schieberspiegel des Führerventils ausgehenden Kanal eingebaut ist, dessen   Schieberspiegelmündung   bei in   Löseabsehlussstellung   befindlichem Drehschieber geöffnet ist.

   Dieser Kanal mündet in die Schieberkimmer der Ausgleichsvorrichtung und steht dadurch bei geöffnetem Stossventil mit der   Hauptleitung   in Verbindung. Das Stossventil wird durch den Ausgleichsschieber gesteuert. 



   Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke geht nun dahin, die letztgenannte Verbindung auch bei solehen Drehschieber-Führerventilen mit Ausgleichsschieber anzuwenden, bei denen eine besondere Löseabschlussstellung nicht vorhanden ist, vielmehr durch die derartigen Führerventilen eigentümliche Mittelstellung ersetzt wird. Dabei soll die erwähnte Verbindung sowohl in der   Abschluss- wie in'der   Mittel- stellung bestehen. 



   Der Zweck dieser Einrichtung liegt darin, sowohl beim Festhalten einer Lösestufe wie beim Festhalten einer Bremsstufe die auf unbeabsichtigte Verstärkung der Bremswirkung hinauslaufenden Leitungsundichtigkeiten auszugleichen. 



   Die Mittel zur Verwirklichung des Erfindungsgedankens sind auf der Zeichnung schematisch dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt im unteren Teil einen Schnitt durch die Ausgleichsvorrichtung des Führerbremsventils mit dem vom   Ausgleichssehieber   gesteuerten Stossventil in der obenerwähnten Verbindung und im oberen Teil eine Aufsicht auf das geöffnete Führerbremsventil mit in Abschlussstellung befindlichem Drehschieber. 



   Fig. 2 zeigt den Drehschieber in Mittelstellung. 



   Im Drehschieber a, dessen Wirkungsweise in den verschiedenen Stellungen und dessen Bauart mit den verschiedenen Kanälen, Bohrungen, Muscheln u. dgl. als bekannt vorausgesetzt werden kann, befindet sich die Öffnung b. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, steht sie bei in Abschluss- und Mittelstellung befindlichem Drehschieber über der Mündung eines Kanals   c,   der in das Gehäuse der bekannten Ausgleichsvorrichtung führt, die aus dem Ausgleichskolben d und dem Ausgleichsschieber e   besteht. i ist   der   Ausgleichsbehälter,   der an die Ausgleichsvorrichtung unmittelbar angeschlossen und durch einen 
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 Mündung der Hauptleitung, die durch den Kanal k mit dem Schieberraum der Ausgleichsvorrichtung in Verbindung steht.

     i !   ist das vom   Ausgleichsschieber   e gesteuerte Stossventil, das die Öffnungen m besitzt. 

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 in der Hauptleitung durch Undichtigkeiten, so sinkt der im   Sehieberraum   der Ausgleichsvorrichtung herrschende Druck in gleichem Mass. Der auf der andern Seite des Ausgleichskolbens herrschende Druck des   Ausgleichsbehälters   verschiebt dann den Kolben und den Schieber e nach links. Dabei wird das   Ventil   aufgestossen, und da bekanntlich über dem Drehschieber des   Führerventils   stets der Druck des 
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 Bohrungen m in die Steuerkammer der Ausgleichsvorrichtung und in die Leitung.

   Sobald in dieser der vorher eingestellte, einer bestimmten Bremswirkung entsprechende Druck wieder hergestellt ist bzw. den im   Ausgleichsbehälter   herrschenden Druck übersteigt, wobei vorausgesetzt ist, dass der Ausgleichsbehälter dicht ist, nimmt der Ausgleichskolben mit dem Ausgleichsschieber die vorher innegehabte
Stellung wieder ein. Weitere Druckverluste in der Hauptleitung lassen dieses Spiel sich wiederholen. 



   Wird die Bremswirkung um eine Stufe verringert und zu diesem Zwecke das Führerventil in die Füll-oder Fahrtstellung verlegt und wird nach Eintreten der   gewünschten   Verminderung der Bremswirkung das Führerventil in die Mittelstellung gebracht, so nimmt der Drehschieber die in Fig. 2 gezeichnete Lage ein, und die Verhältnisse sind wie vorher. 



   Anstatt zur Überwachung des Kanals c das Stossventil l zu benutzen, kann die Einrichtung dahin vereinfacht werden, dass der Ausgleichsschieber dazu benutzt wird. Der Kanal c wird dann derart in den Spiegel für   den Ausgleichsschieber   geführt, dass dieser die   Mündung   des ersteren freilegt, wenn er sich infolge Sinkens des Leitungsdruckes verschiebt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Ausgleich von Druckverlusten in der Hauptleitung der Druckluftbremse mit Ausgleichsschieber, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Drehschieber (a) vorgesehene, beim Füllen und Lösen der Bremse den   HaupÜuftbehälter   mit der Hauptleitung unmittelbar   verbindende-Öffnung (b)   sowohl in der Abschlussstellung wie in der Mittelstellung mit der Mündung eines Kanals   (e)   in Deckung gelangt, der   vom Schieberspiegel   zu einem an sich bekannten,   vom Ausgleichssehieber gesteuerten   Stossventil   (     führt.   
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