AT113378B - Einrichtung zur Zeichenübertragung von vorbeifahrenden Eisenbahnzügen aufdie Strecke. - Google Patents

Einrichtung zur Zeichenübertragung von vorbeifahrenden Eisenbahnzügen aufdie Strecke.

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AT113378B
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Description


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   Es ist bekannt, die Zählung der Wagen eines Eisenbahnzuges mechanisch durch den Zug selbst erfolgen zu lassen. Man verwendet hiefür isolierte   Schienenstück,   Schienenkontakte,   Radtaster   od. dgl., die durch die Räder des Zuges betätigt werden und bei jedem vorbeifahrenden Rade ein Zählwerk in
Tätigkeit setzen, das dann automatisch die Anzahl der vorbeifahrenden Achsen anzeigt. Derartige
Schienenkontakte oder Radtaster werden z. B. auch bei Ablaufanlagen angewendet, um für jeden Wagen und das zugehörige Gleis die entsprechende Magnetschalterreihe in Tätigkeit zu setzen. 



   Die bekannten, bei derartigen Kontakten zu überwindenden Schwierigkeiten können gemäss der Erfindung dadurch vermieden werden, dass man an Stelle von Schienenkontakten oder Schienenstromschliessern Magnete an der Strecke anordnet, die durch die Räder des Zuges induktiv beeinflusst werden und hiebei in irgendeiner Weise, z. B. durch auf ihnen angeordnete Wicklungen, mit denen Relais od. dgl. in Verbindung stehen, eine Anzeige bewirken. An der Strecke können hiebei sowohl Elektromagnete wie auch permanente Magnete zur Anwendung kommen. 



   Beispiele für den Gegenstand der Erfindung sind in den Abbildungen dargestellt. In Fig. 1 und 2 ist 1 die Schiene eines Gleises, auf welcher das Rad 2 des Fahrzeuges   läuft.')   ist der neben der Schiene angeordnete Impulsmagnet, der zweckmässig so liegt, wie in Fig. 2 ausgeführt wird, nämlich dass er das Rad von beiden Seiten umgibt. Dies hat den Vorzug, dass der zwischen den Polen des Impulsmagneten und dem Rade vorhandene beiderseitige Luftspalt bei seitlichen Schwankungen in der Lage des Rades derselbe bleibt. Wird der eine Luftspalt grösser, so wird der andere kleiner. Dadurch wird erzielt, dass 
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Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform, bei welcher in bezug auf Unveränderlichkeit des Luftspaltes dasselbe erreicht wird.

   Hiebei ist der Impulsmagnet 3 so ausgebildet, dass seine beiden Pole 16 und 17 den beiden Rädern 18 und 19 des Fahrzeuges gegenüberliegen. Diese Einrichtung hat gegenüber der in Fig. 2 dargestellten noch den besonderen Vorteil, dass eine   willkürlich     Überbrückung   der beiden Pole des Impulsmagneten durch irgendwelche Eisenstücke od. dgl. nicht so leicht möglich ist. 



   Fig. 4 zeigt eine andere Ausführung im Grundriss, wobei ein gewöhnlicher Impulsmagnet zur Anwendung kommt und gleichzeitig ein Beispiel gegeben ist für die Beeinflussung zwischen Impulsmagnet und Relais. Neben der Schiene ist der Impulsmagnet 3 angeordnet, dessen magnetischer Kraftfluss in der gezeichneten Stellung über die Eisenmasse des Rades 2 fliesst. Auf dem Magneten. 3 ist eine Erregerwicklung 4 angeordnet, die durch eine Batterie   5   gespeist wird und in Reihe mit der Erregerwicklung eine Impulswicklung 6, die mit der Wicklung 7 eines Relais in Verbindung steht. Im Ruhezustande wird der Anker 8 des Relais durch die Erregerwicklung 7, die über die Impulswicklung 6 Strom erhält, im angezogenen Zustande gehalten.

   Wird nun der im Magneten 3 erzeugte Kraftfluss über die Eisenmasse des vorbeifahrenden Rades 2 geführt, so tritt eine Verringerung des in den Wicklungen 6 und 7 fliessenden Stromes ein, der Anker 8 des Relais fällt ab und wird durch die   Haltewicklung   9 angezogen, die von der Batterie 5 Strom erhält. Der Anker   schliesst   hiebei den über den Melder 10 fliessenden Strom, der ein Zählwerk od. dgl. in Gang setzt. Nach dem Vorbeifahren des Rades überwiegt wieder der Strom in der Wicklung 7, so dass der Anker 8 wieder angezogen wird. An Stelle der Haltewicklung 9 kann in bekannter Weise auch eine Spiralfeder od. dgl. treten.

   Eine weitere Verbesserung kann man 

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 dadurch erzielen, dass man an der Strecke des Gleises, wo der Impulsmagnet angeordnet ist, ein Schienen-   Stuck     11   aus unmagnetischem Material eine Nickestahlschiene od. dgl. vorsieht, so dass die Streuung des   Impulsmagneten   über die Schiene vermindert wird. 



   Fig. 5 zeigt eine Einrichtung, bei welcher ein permanenter Magnet 12 an der Strecke angeordnet ist, der durch die Impulswicklung 6 die Relaiswicklung 7 beeinflusst, wobei auf dem Relais 13 gleichfalls ein permanenter Magnet 14 zur Anwendung kommen kann. Der Anker 8 des Relais fällt wieder bei eintretendem Impuls ab, der durch die Wicklungen 6 und 7 fliessende Strom wird verstärkt, der Anker 8 des Relaismagneten wird angezogen und entlädt hiebei den durch die Batterie 5 vorher geladenen Kondensator   Z5. Nach   dem Abfallen des Ankers 8 wird der Kondensator durch die Batterie wieder aufgeladen, wobei der Melder 10, der in dem Stromkreis des Kondensators liegt, in Tätigkeit tritt. Durch Einschaltung des Kondensators wird bewirkt, dass der auf den Melder wirkende Stromstoss längere Zeit andauert. 



     Fig. - 6 zeigt -eine   andere Ausführung mit Kondensator, wobei der Batteriestrom beim Abfallen des Ankers unterbrochen wird. Hiebei wird wieder der Kondensator 15 bei angezogenem Anker von der Batterie 5 geladen, der Melder 10 erhält ebenfalls Strom von der Batterie über den Anker 8 des Relais. Beim Abfallen des Ankers wird der Melder stromlos, der Kondensator wird entladen und nachher beim Anziehen   des Ankers wieder'auf geladen. Auch   hier wird die auf den Melder ausgeübte Wirkung verlangsamt. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Einrichtung   zur Zeichenübertragung von vorbeifahrenden Eisenbahnzügen auf die Strecke   vermittels induktiver Einwirkung der Eisenmasse. der Räder auf einen an der Strecke angeordneten Eisenkern, dadurch gekennzeichnet, dass ein U-förmig gestalteter   Eisenkern   verwendet wird, dessen Pole den beiden parallelen Flächen des   Rades/2) gegenüberliegen.  

Claims (1)

  1. 2, Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in dem die Impulswicklung enthaltenden Stromkreis oder in dem Stromkreis des Relais Kondensatoren angeordnet sind, die durch den Impulsstromkreis oder durch Anziehen oder Abfallen des Relaisankers geladen oder entladen werden, so dass der auf das Zählwerk, das Relais oder den Melder einwirkende Stromstoss zeitlich verlängert wird.
    3. Einrichtung nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Stelle der Strecke, an welcher der Impl1lsmagnet angeordnet ist, in den Schienenstrang ein unmagnetisches Schienenstück, z. B. eine Nickelstahlschiene od. dgl., eingefügt wird.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsmagnet das Rad des Fahrzeuges beiderseits umgibt, so dass der Luftspalt zwischen den Polen des Impulsmagneten und der Eisenmasse des Rades konstant bleibt.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung und Anordnung des Impulsmagneten, dass die beiden Pole an den beiden Rädern einer Wagenachse vorbeistreichen.
AT113378D 1927-06-20 1928-04-28 Einrichtung zur Zeichenübertragung von vorbeifahrenden Eisenbahnzügen aufdie Strecke. AT113378B (de)

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AT113378D AT113378B (de) 1927-06-20 1928-04-28 Einrichtung zur Zeichenübertragung von vorbeifahrenden Eisenbahnzügen aufdie Strecke.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000426B (de) * 1954-07-03 1957-01-10 Werk Signal Sicherungstech Veb Anordnung zum Zaehlen von Achsen im Eisenbahnbetrieb

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000426B (de) * 1954-07-03 1957-01-10 Werk Signal Sicherungstech Veb Anordnung zum Zaehlen von Achsen im Eisenbahnbetrieb
DE1000426C2 (de) * 1954-07-03 1957-06-19 Werk Signal Sicherungstech Veb Anordnung zum Zaehlen von Achsen im Eisenbahnbetrieb

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