AT113109B - Verfahren zur Wiederbelebung verbrauchter, pulverförmiger Entfärbungskohlen. - Google Patents

Verfahren zur Wiederbelebung verbrauchter, pulverförmiger Entfärbungskohlen.

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  Verfahren zur   Wiederbelebung verbrauchter, pulverförmiger Entfärbungskohlen.   
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 aktiven   Entfärbungskohlen   im allgemeinen nicht ohne weiteres möglich. Die übliche alkalisehe Vorwasehung bewirkt hier ein   Selileimigwerden   und Peptisieren des Materials, so dass die Kohle nur schwer von der Waschlauge abfiltriert und sich nur langsam im Waschbottich absetzt. Dass das   Ausglühen   pulverförmiger, brennbarer Materialien bei einer Temperatur von 500 bis   8000 noch   mit andern Un-   annehmlichkeiten   (Verstäubung, Abbrand, Verpuffungen) verbunden ist, bedarf kaum der Erwähnung. 



   Es hat sich gezeigt, dass man diese Störungen weitgehend beseitigen kann, wenn man die Ent-   färbungskohle,   ohne sie vor dem   Ausglühen   zu waschen oder mit Chemikalien zu behandeln, angereichert mit den Farbstoff-, Schleim-und Gummisubstanzen, wie sie von der   Entfärbungsarbeit   kommt, einem Formgebungsprozess in einer geeigneten Vorrichtung, beispielsweise einer Strangpresse, unterwirft. Die bei der Entfärbungsarbeit aufgenommenen Fremdstoffe sorgen für genügende Verkittung der Teilchen, so dass sich der Zusatz eines besonderen Bindemittels erübrigt. 



   Die so hergestellten, beispielsweise kugel-, würstchen-oder strangförmigen Teilchen besitzen vor dem pulverförmigen Material den Vorzug, beim Glühen locker gelagert zu bleiben und den austretenden
Schwelgase freien Durchtritt zu lassen. Die Wiederbelebung durch Glühen kann dann in beliebigen festen oder mechanisch bewegten Einrichtungen, z. B. in vertikalen Schachtöfen erfolgen. Das aufgegebene Schüttgut unterliegt in den oberen Zonen des Ofens der Trocknung, in den mittleren der Schwelung, während in den unteren Partien der Garbrand stattfindet. Die Entleerung kann in der üblichen Weise, z. B. durch einen   Doppelschieberverschluss   anteilweise vorgenommen werden. 



   Die Presslinge bleiben zum wesentlichen Teil während der   Glühoperation   erhalten, zerfallen jedoch leicht beim Eintritt in die Flüssigkeit (Wasser, verdünnte Salzsäure od. dgl.) mit der nachgewaschen wird, so dass die Kohle nach dem Auswaschen ohne weiteres wieder ihrer Verwendung zugeführt werden kann. 



   In der Aktivkohletechnik wurde die Formgebung bereits angewandt, um aus kleinstückigen, 
 EMI1.2 
 festigkeit herzustellen, die in ihrer Härte derjenigen aus Holzstüeken hergestellten aktiven Kohlen nicht nachsteht oder sie noch übertrifft. Im Gegensatz zu diesen bekannten Verfahren dient die Formung der erschöpften Aktivkohle gemäss der Erfindung als Mittel, um die bei der Regenerierung der pulverförmigen   Entfärbungskohle   sonst auftretenden Schwierigkeiten auf einfache Weise zu vermeiden. Das Verfahren führt zum weiteren Unterschied von den erwähnten, der   Herstellung gekörnter Aktivkohle   dienenden Verfahren, wiederum zu puìverförmigen Produkten. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Wiederbelebung verbrauchter, pulverförmiger Entfärbungskohlen durch Ausglühen und darauffolgende Waschung, dadurch gekennzeichnet, dass erschöpfte, ohne Zusatz eines besonderen Bindemittels auf mechanischem Wege geformte Kohle geglüht wird, wodurch man eine beim Zusammensein mit Flüssigkeit leicht wieder zu Pulver zerfallende wiederbelebte Entfärbungskohle erhält. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT113109D 1926-01-22 1926-10-12 Verfahren zur Wiederbelebung verbrauchter, pulverförmiger Entfärbungskohlen. AT113109B (de)

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