AT113073B - - Google Patents

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AT113073B
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    Verpackung   für Schmierseife. 



   Die Erfindung betrifft eine Verpackung für Schmierseife, bei der das Verpackungsmaterial mit einer für Gase oder Flüssigkeit oder beides undurchlässigen Schicht überzogen ist und das Neue besteht darin, dass die Schicht Kalk oder eine ähnlich wirkende Substanz enthält. 



   Seife ist eine Verbindung von Fettsäuren mit einem Alkali. Schmierseife insbesondere ist eine Verbindung von Kali und aus Ölen stammender Fettsäure ; sie enthält daneben auch eine gewisse Menge einer Verbindung von Natron mit denselben Fettsäuren. 



   Kalkseifen sind   unlöslich   und haben die Eigenschaft, andere Stoffe nicht anzugreifen ; sie sind als neutral oder indifferent anzusehen. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass ein mit Kalk oder einer Kalksalzlösung, z. B. Chlorkalzium, essigsaurem Kalk od. dgl. enthaltenen Schicht überzogenes Papier, z. B. Pergamentpapier, die physikalische Eigenschaft erhalten hat, dass es Schmierseife nicht mehr   durchlässt.   Sobald nämlich die Seife mit dem Kalk oder einer ähnlich wirkenden Substanz in   Berührung kommt,   findet eine chemische Verbindung statt, indem sich der Kalk mit der   Fettsäure,   zu der er eine grosse Affinität besitzt, zu Kalkseife verbindet, die im gleichen Augenblick   unlöslich   ist und an der Stelle sitzen bleibt, wo sie sich befindet. Das bisher mit der Fettsäure in Verbindung gewesene Kali oder Natron verbindet sich mit dem bis dahin an Kali gebundenen Chlor zu Chlornatrium oder Chlorkalium.

   Beide Salze sind stark hygroskopisch und entziehen der Seife sofort einen entsprechenden Teil Wasser. Die dadurch entstandene Lösung hat nun die Eigenschaft, Schmierseife   auszufüllen un   in gewissem Grade abzuwehren. Da das Papier infolge der Bildung von Kalkseife innerhalb seiner Poren sehr dicht geworden ist und da es ausserdem von einer Salzlösung durchdrungen ist, die Schmierseife von sich abwehrt oder ausfällt, so ist das Papier gegen Schmierseife undurchlässig. 



   Man kann z. B. getrorkneten, pulverisierten kohlensauren Kalk mit geschmolzenem Paraffin oder Ceresin, etwa zu gleichen Teilen miteinander vermischen. Dieser Paraffinkalkbrei wird bei hoher Temperatur auf das Papier aufgetragen und bildet auf dem Papier eine glatte Deckschicht. Auf diese Schicht wird zweckmässig ein in gleicher Weise behandeltes oder   atlch unbehandeli es   Papier gelegt und vorteilhaft durch beheizte Walzen od. dgl. fest aufgepresst.

   Wenn die Seife das erste Blatt   durchdringí,   wobei sie durch den Paraffingehalt bereits gehemmt ist,   stösst   sie auf die   Kalkschicht, so dass sich   eine sehr voluminöse Kalkseife bildet, die teilweise aus einer direkten Verbindung des kohlensauren Kalks mit der Seife selbst als Doppelverbindung bestehen bleibt und teilweise bildet sich auch durch Umlagerung   Kalkseife und kohlensaures   Kali. Es bildet sich also zwischen den beiden Papieren eine Schicht, die ein Durchdringen der Seife unmöglich macht. 



   Erwähnt soll noch sein, dass sich eine Mischung von   Pflanzen- oder Bienenwachs, stearin- oder     palmitinha1tigen   Fetten mit kohlensaurem Kalk zur Herstellung einer Kalkseife gut eignet. 



   Ein Verpackungsmaterial, das mit einer für Gase oder Flüssigkeit undurchlässigen Schicht überzogen ist, ist bereits bekannt. Diese Schicht besteht aus durch Alkalien nicht angreifbaren Stoffen, während die Schutzschicht gemäss der Erfindung Kalk oder eine ähnlich wirkende Substanz enthält, der sich bei der Berührung mit der Seife zu chemisch unwirksamer Kalkseife verbindet, die eine neue Schicht für die dahinter verbleibende, von der Seife   unberührt   gebliebene undurchlässige Schicht bildet. 



   Es wurde bereits gesagt, dass Alkalichlorid Seife ausfällen bzw. abwehren. Tränkt man daher Papier mit einer Alkalichloridlösung, wobei die Grenze durch die hygroskopisch Eigenschaft der Chloride gegeben ist, so erreicht man ebenfalls ein im gewissen Grade seifenbeständiges Papier. Das Papier kann auch vor, während oder nach der Behandlung mit Kalksalz mit Chlorsalz behandelt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verpackung für Schmierseife, bei der das Verpackungsmaterial mit einer für Gase oder Flüssigkeit oder beides undurchlässigen Schicht überzogen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht Kalk oder Kalksalze enthält, so dass sich an der Berührungsstelle mit der Schmierseife unlösliche Kalkseife bildet, die eine neue Schicht für die dahinter verbleibende, von der Seife unberührt gebliebene, undurchlässige Schicht darstellt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT113073D 1926-10-23 1927-10-17 AT113073B (de)

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