AT112975B - Einrichtung zur Behandlung eines aus dem Fällungsbade kommenden Viskosefilms. - Google Patents

Einrichtung zur Behandlung eines aus dem Fällungsbade kommenden Viskosefilms.

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AT112975B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Für die Fertigstellung eines aus dem Fällungsbade kommenden Viskosefilms bedarf es der auf- einanderfolgenden Behandlung des Films mit einer Härte-, Wasch-, Bleichflüssigkeit und gegebenenfalls mit einer Farbflüssigkeit. Die Behandlung mit den verschiedenen Flüssigkeiten muss, um zu befriedigenden Ergebnissen zu führen, in sehr intensiver Weise erfolgen. Das ergibt einen starken Verbrauch an Flüssigkeit, wenn man die Behandlung in mit Flüssigkeit gefüllten Behältern vornimmt. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, durch welche eine sparsamer Verwendung der   Behandlungsflüssigkeiten   bei sehr gründlicher Einwirkung der Flüssigkeit auf den Film erzielt wird. 



   Dies Ergebnis wird bei der den Gegenstand der Anmeldung bildenden Einrichtung dadurch erzielt, dass der Film, wenn er den   Koagulierungsbehälter   verlassen hat, der Reihe nach über Systeme von aufund absteigenden Walzen geführt wird, wobei die Behandlung mit den Flüssigkeiten dadurch erfolgt, dass der Film in Berührung mit Rieselströmen der Flüssigkeiten gebracht wird. Die an dem Film herabrieselnde Flüssigkeit kann jedesmal am unteren Ende einer Walzenreihe aufgefangen und gegebenenfalls nach Auffrischung zu weiterer Berieselung benutzt werden. 



   Eine   Ausführungsform   der neuen Einrichtung ist auf der beigefügten Zeichnung schematisch veranschaulicht. Gemäss der Zeichnung erfolgt die Bildung des Films dadurch, dass von einem Giesser   A   ein gleichmässiger Strom von in passendem Reifezustand befindlicher Viskoselösung auf eine Walze B aufgebracht wird, welche in einem mit Koagulationsflüssigkeit, z. B. Ammoniumsulfat, gefüllten   Behälter 1     läuft. Um   die Behandlung mit der   Koagulationsflüssigkeit   intensiver zu machen, wird der Film von einer ersten Walze B über   Überführungswalzen   c einer zweiten Walze B zugeführt, welche der ersten Walze B entspricht und ebenfalls in einem mit   Koagulationsflüssigkeit   gefüllten Behälter 2 läuft.

   Eine Überführungswalze c vermittelt dann den Übergang des Films zu den das wesentliche Kennzeichen vorliegender Erfindung bildenden auf-und absteigenden Walzenreihen. Die die Walzenreihen bildenden Walzen sind mit   g   bezeichnet. Die Berieselung jeder auf-und absteigenden Walzenreihe mit dem darüber geführten Film erfolgt durch Berieselungsrohr A. Unterhalb jeder Walzenreihe ist ein Auffanggefäss i vorgesehen, worin sich die Rieselflüssigkeit sammelt.

   In der Zeichnung ist für die den   Koagulationsbehälter     1,   2 am meisten benachbarte Walzengruppe eine Berieselung durch die Ablaufflüssigkeit angedeutet, welche 
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 Weise kann jede näher dem   Koagulierungsbehälter   befindliche Walzengruppe durch Rieselflüssigkeit von einer weiter abliegenden Walzengruppe, die zu der gleichen Art gehört, d. h. welche mit der gleichen Flüssigkeit berieselt werden soll, gespeist werden. Diese Art einer Berieselung nach dem Gegenstromprinzip hat die Wirkung, dass die in der Behandlung am weitesten vorgeschrittenen Filmabschnitte mit der frischen Lösung berieselt werden, wodurch ihre Behandlung in besonders wirksamer Weise abgeschlossen wird. 



   Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, erfolgt die Berieselung des Films auf seinem Durchgang durch die Walzenreihen jeweilig nur auf einer Seite. Das hat besondere Vorteile für die sichere Durch-   führung   des Films durch die Walzensystem, insofern dadurch eine Glättung der auf dem ganzen Wege 

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 durch die Apparatur in Anlage mit den Walzen kommenden Filmseite zustande kommt, wodurch eine Reibung vermindert wird, und wodurch die Möglichkeit gegeben wird, ohne Gefahr des Zerreissens eine Schlupfbewegung zwischen Walzen und Film eintreten zu lassen, wie sie bei Einzelantrieb der verschiedenen Walzengruppen behufs Anpassung an   ungleichförmiges   Schrumpfen des Films in seinen verschiedenen Abschnitten erforderlich werden kann. 



   Die Hindurchführung des Films durch die ganze Reihe der Walzenaufbauten erfolgt unter Benutzung von Führungsrollen n. Der die letzte WalzengTuppe verlassende Film wird in noch feuchtem Zustande auf eine Rollstange f, vorzugsweise unter Benutzung eines Friktionsantriebes, aufgewickelt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Behandlung eines aus dem   Fällungsbade   kommenden Viskosefilms,   gekenn-   zeichnet durch Walzengestelle mit schräg gestellten Walzenreihen als Mittel zur abwechselnden Aufund   Abwartsführung   des Films in Verbindung mit Flüssigkeitszuleitungen zur Berieselung des Films auf dem Wege durch die Walzen bei seinem   Auf-und Abwartsgange.  

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenreihen abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten geneigt sind und dass die Flüssigkeitszuleitungen so angeordnet sind, dass der über die Walzen gehende Film auf der Aussenseite berieselt werden kann.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb jeder Walzenreihe ein Flüssigkeitsbehälter vorgesehen ist, worin sich die Berieselungsflüssigkeit sammelt unter gleichzeitiger Vorsehung einer Einrichtung, um die von einem weiter vom Fällungsbad abliegenden Filmabschnitte EMI2.1 EMI2.2
AT112975D 1927-05-10 1928-05-09 Einrichtung zur Behandlung eines aus dem Fällungsbade kommenden Viskosefilms. AT112975B (de)

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