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Vorrichtung zum Naßbehandeln von Fasergut im Wanderstapel Die Erfindung
betrifft eine Vorrichtung zum Naßbehandeln von Fasergut, insbesondere Textilien,
und gehört zu der Gattung von Vorrichtungen, bei denen das Gut im sogenannten Wanderstapel
durch J-förmige Behälter durchgeleitet wird, die in einer gemeinsamen Kammer (trogartiger
Behälter) angeordnet sind und unten in die Behandlungsflüssigkeit eintauchen.
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Es ist bekannt, dem langen Schaft oder Schenkel des J-förmigen Behälters
über seine ganze Länge einen gleichförmigen Querschnitt zu geben und ihn senkrecht
nach unten in den trogartigen Behälter (Kammer) einzuführen, welcher die Behandlungsflotte
enthält. In dem trogartigen Behälter sind dann zwei oder mehrere solcher J-förmigen
Behälter in Bahnlaufrichtung des Behandlungsgutes hintereinander angeordnet.
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Bei weiter bekannten Ausführungen ist das Einfüllende des J-förmigen
Behälters senkrecht angeordnet, aber sein Querschnitt nimmt von oben bis etwa zu
dem Punkte ab, wo der J-förmige Behälter in das trogartige Gefäß mit der Ätz- oder
Farbflotte eintritt. Dann geht der J-förmige Behälter in seinen gekrümmten oder
U-förmigen Gefäßteil über, bei dem der Abstand zwischen den oberen und unteren Wänden
bis zu dem Austrittsende des Behälters und somit dessen Querschnitt zunimmt. Bei
derartig ausgeführten Vorrichtungen kann das Gut rasch in dem senkrechten Behälterteil
heruntersinken; es entstehen aber infolge der Verengung dieses Behälterteils Stauungen
oder Stockungen und ein Herausquetschen der Tränk- oder Sättigungsflüssigkeit aus
dem Gut in dem Behälter an den Stellen, an denen es erwünscht ist, daß das Gut frei
durchtreten kann, um eine vollständige Behandlung mit der Tränk- oder Sättigungsflüssigkeit
zu erreichen.
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Die vorstehend erläuterten Mängel sind bei der Vorrichtung gemäß der
Erfindung nicht vorhanden. Durch diese wird es ermöglicht, daß sich das Gut langsam,
aber frei durch seine Schwere längs und zwischen den Wandungen des erfindungsgemäß
schräg angeordneten und allmählich zunehmendem Ouerschnitt aufweisenden J-förmigen
Behälters bewegen kann. Es bleibt hierbei von einer reibenden oder schleifenden
Berührung mif der unteren Fläche der oberen Wandung des Behälters verschont, und
zwar proportional mit dem Druck des Gutes auf die untere Wandung des Behälters,
ohne daß hierbei an irgendeiner Stelle eine Stauung oder Verstopfung eintritt. Auf
diese Weise wird ein freier Durchgang des Gutes über den langen Schenkelteil bis
zu dem gekrümmten Teil des Behälters sichergestellt, wo das Gut vollständig von
der Flüssigkeit des trogartigen Behälters durchgewaschen wird. Bei Vorrichtungen
gemäß der Erfindung erfolgt kein Unterbrechen der Geschwindigkeit oder des Arbeitsganges,
wie es bei den bisher bekannten Vorrichtungen der Fall ist.
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Die wesentlichen Merkmale, durch welche die vorstehend erläuterten
Vorteile erzielt werden, sind hierbei folgende: Die Ausbildung des langen Schenkels
des J-förmigen Behälters als geradliniger schräger
Behälter, welcher
vcrstellbare, parallele Seitenwandungen besitzt, dessen Querschnitt aber allmählich
zunimmt, wodurch die Wandungen das Gut auf seinem Weg durch den Behälter stützen
und führen, ohne daß ein Verstopfen oder Stauen erfolgt und ohne daß eine außergewöhnlich
starke reibende oder schleifende Berührung des Gutes an der unteren Fläche der oberen
Wandung entsteht, ferner eine gleichförmige Arbeitsgeschwindigkeit und schließlich
die Behandlung des Gutes durch Luft und Dampf während seines `'Weges durch den Behälter,
bevor die Flüssigkeit innerhalb des trogartigen Behälters erreicht wird.
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Durch die geneigte Anordnung der Behälterschenkel wird der Übergang
von diesen in den gebogenen Teil sanfter gestaltet, abgesehen davon, daß dadurch
auch die Länge dieser Schenkel und damit die Behandlungsstrecke gegenüber der bekannten
senkrechten Schenkelanordnung verlängert wird.
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Dadurch, daß der Abstand der geneigten Wandungen von oben nach unten
zunimmt, nimmt auch der Durchgangsquerschnitt für das Gut in der gleichen Richtung
zu, und es entsteht, da das Gut bei seinem Eintritt oben in den engen Teil des Schenkels
dessen Querschnitt vollständig ausgefüllt hat, weiter unten ein gutfreier Raum,
und zwar bildet sich dieser zwischen dem Wanderstapel und der oberen Behälterwandung,
da das Gut unter der Wirkung der Schwerkraft sich von der oberen Behälterwandung
ablöst. Dadurch, daß das Gut nunmehr mit seinem ganzen Gewicht auf die untere Behälterwandung
drückt, wird die Reibung, die das Gut bei seinem Durchgang erfährt, vergrößert und
dieser weiter verlangsamt, so daß auch aus diesem Grunde Stauungen infolge einer
Geschwindigkeitsverminderung zwischen langen und gebogenen Behälterschenkeln vermieden
werden.
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In dem gutfreien Raum auf der Oberseite des Wanderstapels kann die
Behandlungsflüssigkeit frei ablaufen, so daß der Stapel in seinem unteren Teil nicht
stärker mit Flüssigkeit getränkt wird als oben, also auf seinem ganzen Durchgang
gleichmäßig behandelt wird.
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Bei der Vorrichtung nach der Erfindung sind die J-förmigen Behälter
so angeordnet, daß sie nur mit ihrem gebogenen Teil in die Behandlungsflüssigkeit
eines trogartigen Behälters tauchen, daß dagegen der lange Behälterschenkel ganz
aus der Flüssigkeit herausragt. Der Spiegel der Behandlungsflüssigkeit im trogartigen
Behälter (Kammer) ist so gehalten, daß er ungefähr in gleicher Höhe mit dem Scheitel
der Krümmung der inneren Behälterwand des J-förmigen Behälters liegt, so daß die
Mündung des Behälters über den Flüssigkeitsspiegel im trogartigen Behälter heraustritt.
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Das Gut wird in ausgebreitetem Zustand durch die J-förmigen Behälter
durchgeleitet. Um diese auf verschiedenen Breiten einstellbar zu machen, sind ihre
Seitenwandungen mittels Räder auf Schienen verfahrbar. Es ist aber auch möglich,
das Gut nicht breit geführt, sondern in Strangform durchzuleiten.
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Die geneigte Anordnung der langen Behälterschenkel kann zu einer raumsparenden
Anordnung mehrerer J-förmiger Behälter hintereinander in der gemeinsamen Kammer
ausgenutzt werden, indem man den Auslaufschenkel und den gebogenen Teil des einen
Behälters unterhalb des Einlaufschenkels des nächstfolgenden Behälters anordnet.
Auf dem Wege zwischen zwei aufeinanderfolgenden Behältern sind Spritzrohre vorgesehen,
die die Behandlungsflüssigkeit auf das Gut auftragen.
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In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen
dargestellt.
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Fig. i ist ein senkrechter Längsschnitt durch einen Behälter für fortlaufende
Behandlung; Fig. i a ist eine der Fig. i entsprechende Darstellung einer etwas abgeänderten
Ausführungsform; Fig. 2 ist ein weiterer senkrechter Querschnitt durch den Behälter
in Richtung der Linie 2-2 der Fig. i ; Fig.3 ist ein Querschnitt durch eine der
J-förmigen Rinnen in Richtung der Linie 3-3 der Fig. i ; Fig. q. ist eine Seitenansicht
eines Teiles der Zubring- und Führungsmittel für die Aufgabe der Ware am rechten
oberen Ende der Fig. i; Fig. 5 ist ein Schnitt in Richtung der Linie 5-5 der Fig.
i durch einen Ausbreiter; Fig. 6 ist eine Vorderansicht des Aufgabeendes der Vorrichtung,
falls die Ware in Strangform zugeführt werden soll; Fig. 7 ein Schnitt durch dieselbe
in Richtung der Linie 7-7 der Fig. 6 ; Fig. 8 ist eine Seitenansicht der Führung
am unteren Ende der J-förmigen Rinne, falls die Ware in Strangform behandelt werden
soll; Fig.9 ist eine Vorderansicht der Führung nach Fig. 8 ; Fig. io ist eine schaubildliche
Ansicht einer Deckplatte unter Fortlassung eines Teiles, wie sie zum teilweisen
Verschluß am oberen Ende einer Kammer verwendet wird; Fig. ii ist ein senkrechter
Längsschnitt eines Behälters mit einer Mehrzahl von J-förmigen Führungsrinnen in
ein und derselben gemeinsamen. Kammer, welche gemäß der Erfindung ausgebildet sind.
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B ist die Kammer oder der Bottich, in welchem die J-förmigen Führungsrinnen
C angeordnet sind. Verschlußplatten D aus Blech sind am oberen offenen Ende der
Kammer mittels Laschen d aufgehängt, welch letztere über die oberen Seitenkanten
der Kammer greifen. Eine
dieser Deckplatten ist in Fig: io dargestellt.
Diese Deckplatten dichten zwar die Kammer nicht hermetisch ab, halten jedoch die
aus der Ätzkalilösung aufsteigenden Dämpfe in erheblichem Umfang zurück und sichern
dadurch, daß im Tank eine verhältnismäßig hohe Temperatur aufrechterhalten wird,
eine Verbesserung der Behandlung der Ware. Die Ätzkalilösung in der Kammer
B wird durch-Daifipfschlangen I
geheizt, welche in der Nähe des Kammerbodens
angeordnet sind. Diesen Dampfschlangen wird dann unter Überwachung durch einen Thermostaten
I' beliebiger Konstruktion Dampf zugeleitet, wodurch die Ätzkalilösung auf eine
Temperatur oberhalb ihres Siedepunktes und zweckmäßig zwischen 216' und 2i8 ° F
gehalten wird. Zur Aufrechterhaltung dieser Temperatur können jedoch auch andere
Vorkehrungen getroffen sein.
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Nach den Fig. i und 2 ist der Boden des Tankes B eben, und
die Heizschlangen I sind auf ihm in horizontaler Richtung angeordnet. Hierbei
besteht die Möglichkeit, daß sich Bodenabsetzungen ansammeln und zurückbleiben,
so daß die Reinigung erschwert ist. Es ist daher zweckmäßig, den unteren Teil der
Kammer mit trichterförmigen Einsenkungen Ba auszuführen, durch die alle Ansammlungen
in Ablaßrohre .47 rinnen und damit aus der Kammer entfernt werden können. Die Heizrohre
I können auch, statt flach auf dem Kammerboden zu liegen, wodurch sie sich verstopfen,
in senkrechten Gruppen angeordnet werden, wie bei Ja in Fig. i a dargestellt ist.
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Die Ätzkalilösung besteht zweckmäßig aus Wasser, in dem 3 °/o kaustisches
Soda und i'/,) calciniertes Soda, bemessen nach Gewichtsteilen Wasser, gelöst sind.
In einem Behälter der beschriebenen Art werden ungefähr io ooo Pfund (amerikanische
Pfund) Ätzkalilösung gebraucht.
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Die erfindungsgemäßen J-förmigen Rinnen enthalten ein langes, rohrförmiges
Gebilde, das an seinem unteren Ende in einen aufwärts gerichteten Bogen ausläuft
und aus einer Unterplatte 2 und einer Oberplatte 3 besteht. Beide Platten sind unter
einem geringen Winkel zueinander angeordnet, so daß der Raum zwischen ihnen beiden
allmählich von oben nach unten zunimmt. Diese Zunahme setzt -sich um den Bogen am
unteren Teil fort und ist an der Aufwärtsbiegung 7 darüber hinaus noch besonders
groß. Die beiden Platten 2 und 3 sind durch in Abständen voneinander angeordnete
Querstäbe q. miteinander befestigt. Zwischen den Platten 2 und 3 sind Platten 12
eingefügt, welche die Seitenwände der J-förmigen Rinnen darstellen und gegeneinander
beweglich sind, um die Breite der Rinnen beliebig ändern zu können. Aus Fig. 3 ist
zu sehen, daß durch die Verbindung der Unter- und Oberplatten 2 und 3 mit den Seitenplatten
12 eine kastenförmige Rinne C entsteht, bei der der Abstand zwischen den Platten
2 und 3 allmählich von oben nach unten zunimmt. Die Seitenplatten 12 sind an ihren
unteren Enden bei 12d und 12b unigebogen, um nvischen die Teile 5, 6 und 8 der Ober-
und Unterplatten zu passen.
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Die J-förmigen Rinnen C sind, wie insbesondere aus den Fig. i, i a
und ii ersichtlich, geneigt und werden an ihren unteren Enden von einem Rahmenwerk
oder einer Art Wiege getragen, die aus senkrechten Druckstangen 2a und waagerechten
Abstandsstangen 2b besteht. Die Rinnen C werden auf ihrer Länge auch noch durch
Querstäbe io festgehalten, die an den Rinnen und an den Seitenwänden der Kammer
B befestigt sind und gleichzeitig dazu dienen, die Rinnen in Abstand von diesen
Seitenwänden zu halten.
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Die Seitenwände der J-förmigen Rinnen, die bei 12, 12a und 12b zu
sehen sind, sind so ausgebildet, daß sie nachstellbar und lose in den Raum zwischen
den Platten 2 und 3 und den Teilen 5, 6, 7 und 8 der Rinnen passen. Ihre Nachstellung
erfolgt durch Schrauben i7 (Fig-2), welche durch die Seitenwände der Kammer B ragen
und in Armen ig an der Außenseite der . Kammer geführt sind. Diese Schrauben 17
werden durch die Naben von Kettenrädern i8 angetrieben, welche an ihrem einen Ende
durch die Arme ig und ihrem anderen Ende durch die an den Seiten der Kammer B angebrachten
Lager iga gegen Längsverschiebung gesichert sind. Die einzelnen Kettenräder 18 werden
durch Ketten 21 in Drehung versetzt, welche ihrerseits von Kettenrädern 22 auf einer
Querwelle 24. angetrieben werden. Die Querwelle trägt ein Handrad 2o für ihre Drehung,
und die Kettenräder 22 sind mit den Kettenrädern 18 der obersten Schrauben 17 durch
Ketten z3 verbunden. Durch Drehung des Handrades 2o in der einen Richtung werden
die Seitenplatten 12, =2a und 121 gegeneinanderbewegt und verringern dadurch
die Breite der J-förmigen Rinnen C ; eine Drehung in der anderen Richtung ergibt
dementsprechend eine Vergrößerung= des Abstandes zwischen den Seitenplatten und
damit auch eine Vergrößerung der Rinnen C.
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Die J-förmigen Rinnen C bieten zwar dem Textilgut eine mehr oder minder
geschlossene Führungsbahn. Es wird jedoch hervorgehoben, daß dieses Gut während
der ganzen Zeit innerhalb der Rinne mit Ätzkalilösung behandelt wird, und zwar erstens
dadurch, daß diese Lösung von einem Strahlrohr 68 aufgespritzt wird, wenn die Ware
in das obere Ende der Rinne eingebracht wird und durch sie abwärts wandert, und
zweitens durch den Durchgang der Ware durch das Ätzkalibad selbst, das sich unten
in der Kammer befindet, wie aus Fig. i zu sehen ist. Die Temperatur der Ätzkalilösung
kann
auf einem Temperaturanzeiger K festgestellt werden, dessen temperaturaufnehmendes
Glied durch die Kammerwandung hindurchragt und in die Lösung hinein. Hierdurch wird
der Bedienung Gelegenheit zur Feststellung gegeben, ob die Lösung die gewünschte
Temperatur von 216 bis ?,18' F hat. Die nachstellbaren Seitenplatten 1211 haben
daher eine mehr oder minder lose Passung mit den Ober- und Unterplatten 5, 6 an
den Stellen, an denen sie in der Lösung liegen, so daß diese freien Zutritt zu dem
in den Rinnen C befindlichen Textilgut hat. Die Lösungsflüssigkeit kann jedoch
auch noch in anderer Weise an der unteren Biegung in die Rinnen eintreten, abgesehen
von der losen Passung, z. B. können die Seitenplatten mit Öffnungen izc versehen
sein, und es können ähnliche Öffnungen auch gegebenenfalls auf den Platten 5 und
6 vorhanden sein.
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Das Gewicht der sich aus den Teilen 12, x211 und 12b zusammensetzenden
Seitenplatten macht es wünschenswert, daß sie an ihren oberen Enden an Karren aufgehängt
werden, die auf Querschienen geführt sind, so daß sie frei nachstellbar sind, um
sich der Breite des jeweils behandelten Materials anzupassen. Hierdurch wird auch
vermieden, daß auf die Stellschrauben 17 eine zu große Pressung ausgeübt wird. Die
Seitenplatten sind daher an ihren oberen Enden mit Rädern 14 versehen, welche auf
Querschienen 13, die sich von der einen Seite zur anderen der Kammer B erstrecken,
laufen. Am unteren Ende 121 sind ebenfalls Räder i6 vorgesehen, welche auf Querschienen
15 :laufen, die an den benachbarten oberen Enden der Verlängerungen 8 der Ober-und
Unterplatten 2 und 3 festgemacht sind. Die Seitenplatten sind daher als gesonderte
Einheiten an den Rädern 14 und 16 aufgehängt und können leicht verstellt werden.
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Zur Zuführung der Ware zu den J-förmigen Rinnen sind folgende Vorkehrungen
getroffen die Ware wird zwischen einer Metallwalze E' und einer gummiüberzogenen
Walze E zugeführt, von denen die letztere in einem gewichtsbelasteten Hebel
30 gelagert ist, so daß der erforderliche Druck zwischen den beiden Walzen
E und E' vorhanden ist. Die Walze E' wird von einem festen Lager aufgenommen, das
an dem Ständer 36 befestigt ist, wogegen die Walze E, wie gesagt, in den gewichtsbelasteten
Hebeln 3o ruht, die wiederum im Gehäuse oder Ständer 36 drehbar sind. Um eine Entfernung
der beiden Walzen zu ermöglichen, wie sie erforderlich ist, wenn zum ersten Male
die Vorrichtung mit Ware gespeist wird, kann die Walze E durch U-förmige Joche 35
angehoben werden, die an ihren oberen Enden Traversen 34 haben. Diese Traversen
können mittels Nocken 33 gehoben oder gesenkt werden, welche auf einer Querwelle
31 angebracht sind, die ihrerseits im Gehäuse 36 gelagert ist und durch ein Handrad
32 in Drehung versetzt werden kann. Normalerweise belastet der Hebel 3o die Walze
E mit dem erforderlichen Druck, der dann auf die Walze E' übertragen wird. Soll
jedoch die Vorrichtung mit neuer Textilware beliefert werden, so wird es erforderlich,
die Walze E anzuheben, um die Einführung dieser Ware zwischen die Walzen zu ermöglichen.
Gewöhnlich wird jedoch eine neue Lage von Ware mit del' Ware unmittelbar verbunden,
welche vor ihr die Kammer durchlaufen hat, so daß zu der Zeit, in der diese erste
Ware aus dem Tank ausgetreten ist, die neue bereits unter normaler Behandlung sich
in den J-förmigen Rinnen befindet. Nachdem die Ware die Walzen E und E' durchlaufen
hat, gelangt sie zu dem Faltenleger F, der aus einem umlaufenden Rahmen mit Querstangen
besteht, die solchen Abstand voneinander haben, daß die Ware in den J-förmigen Rinnen
C in Falten ' oder zickzackförmig zu liegen kommt, wie in Fig. i oben angedeutet.
Der Faltenleger F wird durch eine Kette 43 in Drehung versetzt, die über ein Kettenrad
42 am Faltenleger läuft und von einem Kettenrad 44 auf der Welle der Druckwalze
E' angetrieben wird.
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Vom unteren oder Abgabeende der J-förinigen Rinnen läuft die Ware
nach oben und über und unter die Spannschienen 26, durch die die Ware T2 bei ihrem
Anstieg zu den Walzen E und E' der nächsten Rinne unter den erforderlichen Zug gesetzt
wird. Der von der Spannschiene ausgeübte Zug kann durch Drehung des Rahmens 25,
in dem sich die Schienen 26 befinden, um seine Achse 28 vergrößert oder verkleinert
werden. Die Einstellung des Rahmens kann durch Klinke und Sperrad 117 festgelegt
werden. Bei dieser Einstellung der Spannschienen kann der Zug in der Ware eingestellt
werden, während die Zufuhr der Druckwalzen E und E' die gleiche bleibt.
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Die Ware T2 wird bei ihrer Annäherung an die Walzen E und E' dicht
gegen den Ausbreiter H gezogen, der im einzelnen in Fig. 5 dargestellt ist. Seine
Aufgabe besteht darin, die Ware einschließlich ihrer Kanten auszubreiten, so daß
sie in richtiger Weise durch die Walzen E und E' durchläuft. Der Ausbreiter H kann
von beliebiger Konstruktion sein; in den Fig. i und 5 ist ein, Ausführungsbeispiel
dargestellt, das eire Querstange 53 hat, die in der Kammer B liegt. An ihrer Mitte
ist ein Rahmen 5311 befestigt, an dem ein weiterer Rahmen 50 von ungefähr umgekehrt
V-förmiger Gestalt bei 51 angelenkt ist. Dieser Rahmen 5o trägt Rollen 52, die Gewinde
haben und paarweise in V-Form über und unter dem Rahmen 5o angeordnet sind. Wird
das Gewebe nun über diese Gewinderollen 52 gezogen, so wird es von der Mitte nach
außen gegen seine Kanten ausgebreitet, mit dem Ergebnis, daß es von Falten befreit
wird und an den Kanten gleichmäßig
verläuft. Die Schwingungen des
Rahmens 5o und seiner Rollen 52 passen sich von selbst der Beschaffenheit der Ware
an, je nachdem diese sich mehr auf die eine oder die andere Seite des Drehpunktes
51 erstreckt. Der Ausbreiter wirkt daher selbsttätig.
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Für den Umlauf der Ätzkalilösung und ihrer Besprengung auf die Ware
sind folgende Vorkehrungen getroffen: Eine Pumpe N (Fig. a)
saugt die Lösung
über ein Rohr 47 vom unteren Teil der Kammer ab und bringt sie durch das Rohr 49
zur Saugseite der Pumpe. Hierauf preßt die Pumpe die Lösung durch das Rohr 49" in
ein Rohr 61, das sich in das Innere der Kammer B erstreckt. Dieses Rohr 61 verteilt
die Lösung auf eine Mehrzahl von Rohre 62 und diese wiederum an eine Mehrzahl von
Spritzdüsen, die quer über der Kammer B angeordnet sind, und zwar in folgender Weise:
Die Strahlrohre 63 und 64 besprengen die Ware auf ihrer Unterseite bei ihrem Aufstieg
unmittelbar, nachdem sie die Spannschienen 26 verlassen hat. Die Strahlrohre 65
und 66 besprengen die Oberseite der Ware unmittelbar nach dem Verlassen der Spannschienen.
Gegenüberliegende Rohre sind dabei zweckmäßig gegeneinander versetzt angeordnet.
Der aus diesen Rohren kommende Strahl entfernt einen großen Anteil der Ätzkalilösung
von der Ware, bevor sie die Walzen E und E' durchläuft. Ein weiteres Strahlrohr
67 ist unmittelbar vor der Stelle angeordnet, an der die Walzen E und E' ihre Klemmung
beginnen, so daß die Ware unmittelbar, bevor sie von den Walzen erfaßt wird, von
ihrer überflüssigen Lösung befreit wird. Ein weiteres Strahlrohr 68 ist quer über
dem oberen Ende der J-förmigen Rinnen angeordnet und besprengt die Ware T2, wenn
sie unter der Wirkung ihres Faltenlegers F in die nächstliegende Rinne eintaucht,
so daß die Ware bei ihrem Eintritt in die Rinnen C mit Spritzflüssigkeit
gesättigt ist.
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48 ist ein drehbares Uberlaufrohr, das an dem vom Kammerboden nach
außen führenden Rohr 47 angelenkt ist. Dieses Rohr dient dazu, den Stand der Ätzkalilösung
im Tankteil der Kammer B zu bestimmen, und zwar soll dieser Spiegel ungefähr 16
Zoll betragen. Aus Fig. 2 geht hervor, daß der Spiegel der Ätzkalilösung in der
gleichen waagerechten Ebene liegt wie der obere Überlauf des Rohres 48. Wenn das
Rohr 48 in die mit punktierten Linien dargestellte Tieflage geschwungen wird, so
wird damit der Flüssigkeitsstand nahezu bis zum Boden der J-förmigen Rinnen vermindert.
Durch das Rohr 48 kann daher der Stand der Ätzkalilösung in der Kammer beliebig
geändert werden; der normale Stand ist der, bei dem das Rohr 48, wie dargestellt,
nahezu senkrecht steht.
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Bei der Zuführung der Ware in die Vorrichtung wird sie mit 'Wasser
angefeuchtet und dann mit einer Ätzkalilösung, die etwas stärker ist als die der
Vorrichtung selbst. Hierauf wird die Ware durch Spannvorrichtungen geleitet, welche
die Kanten nach außen und die passende Weite ausbreiten, kurz bevor die Ware in
die Vorrichtung kommt. Die Lage der Führungen ist in Fig. 4 bei X und bei Y angedeutet;
dabei ist der Rahmen B' dieser Figur eine Verlängerung des oberen waagerechten Rahmens
der Kammer B der Fig. i. Wie dargestellt, sind sowohl Breithalter X für eine
Webware T als auch Foxwellführungen Y für eine Webware T' vorhanden.
Beide Waren laufen alsdann noch über Führungsrollen 46 bzw. 45, derart, daß sie
die Behandlungskammer selbst als eine zweilagige Ware TZ durchlaufen. Nachdem die
zweilagige Ware,einmal als solche in die Kammer eingelaufen ist, verbleibt sie während
der ganzen Behandlung doppellagig, wodurch die Leistung der Vorrichtung doppelt
so groß wird, als wenn nur eine einzige einlagige Ware behandelt würde.
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Da die Ware zweilagig ist, so besprengen die Strahlrohre 63 und 64
die eine und die Strahlrohre 65 und 66 die andere Lage. Ebenso besprengen die Strahlrohre
67 und 68 gegenüberliegende Lagen, so daß die Ware in vollständig zufriedenstellender
Weise und mit entsprechender Vergrößerung der Ausbringung der Vorrichtung als zweilagige
Ware behandelt werden kann.
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Es ist hervorzuheben, daß, wenn die Ware vor ihrem Eintritt in die
Vorrichtung nicht mit einer Ätzkalilösung behandelt würde, die etwas stärker ist
als die in der Vorrichtung selbst, das Alkali in der Kammer seine Stärke verlieren
würde.
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Der Antrieb der Klemm- oder Preßwalzen E, E' kann beliebig sein und
beispielsweise in der in Fig. i und 2 dargestellten Art und Weise erfölgen. Hiernach
wird die Preßwa:lze E' von einem Kegelrad 40 auf einer Welle 38 angetrieben, indem
dieses Kegelrad ein Kegelrad 37 auf der Welle der Walze E' in Drehung versetzt.
Das Kegelrad 40 ist lose drehbar auf der Welle 38 und kann durch eine handbediente
Kupplung 39, die von einem Handhebel 41 eingeschaltet wird, verbunden oder gelöst
werden. Auf diese Weise können die Preßwalzen und zugehörigen Faltenleger F einer
der J-förmigen Kästen C für Reparaturzwecke zur Einstellung oder aus anderen Gründen
beliebig ein- und ausgeschaltet werden. Die Welle 38 kann von einer beliebigen Quelle
aus angetrieben werden, z. B. von einem Elektromotor L und einer Kettentransmission
1V1.
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In der schematischen Darstellung der Fig. i i sind vier J-förmige
Rinnen in der gleichen Kammer B dargestellt, von denen jede einzelne mit Spannschienen
G und Preß- oder Klemmwalzen E und E' versehen ist. Jede Rinne hat auch ihren besonderen
Faltenleger F. Die Walzen E, E', die zum Spannen der sich von
den
Spannschienen G erstreckenden Ware über den Ausbreiter H dienen, sind in allen Fällen
unmittelbar neben dem Faltenleger der nächstfolgenden Rinne angeordnet, mit Ausnahme
der letzten Rinne, bei der die Walzen unmittelbar senkrecht über den Spannschienen
liegen, um die Ware bequem aus der Kammer B herausbringen zu können. Nach ihrer
Abgabe aus den J-förmigen Rinnen. kann die Ware nacheinander der Behandlung von
Dampf, Wasser und Säure unterworfen werden; eine schließliche Waschung bringt sie
dann in den vollständigen Grundzustand (engl. bottom condition), in dem sie zum
Färben fertig ist. Es ist noch hervorzuheben, daß der erste Satz Preß- oder Klemmwalzen
E, E' als Speisewalzen für die Aufnahme der Ware T2 dienen, nachdem diese die Breithalter
verlassen hat. Jedoch kann die Ware bei ihrem Durchgang durch diesen ersten Satz
Preßwalzen in gleicher Weise besprengt werden, wie es mit den Strahlrohren 67 bei
den anderen Walzen geschieht. Diese Walzen dienen nicht nur dazu, um der Ware bei
ihrem Verlassen der unteren Enden der J-förmigen Rinnen und bei ihrem Durchlaufen
der Spannschienen den richtigen Zug zu verleihen; vielmehr .dienen sie auch als
Speisewalzen für die Zufuhr der Ware zu den Faltenlegern der jeweils nächsten Rinne,
so daß die Ware in gleicher Menge bei aufeinanderfolgenden J-förmigen Rinnen aufgegeben
und abgegebep wird.
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Die geneigte Anordnung der langen rohrförmigen Rinnen ist ein wichtiges
Merkmal der Erfindung und das Ergebnis erheblich umfangreicher Versuche. Die Vorteile
hiervon sind die folgenden: Dadurch, daß jede J-förmige Rinne eine umfangreiche
Behandlung mit der Ätzkalilösung ermöglicht, braucht die Behandlung weniger häufig
wiederholt zu werden, um die erwünschte Grundbeschaffenheit (engl. bottoming condition)
zu erreichen. Wenn jedoch diese langen und sich nach aufwärts erstreckenden Rinnen
senkrecht angeordnet sind, wie es bisher üblich war, so stapelt sich die gefaltete
Ware, die diesen Rinnen zugeführt wird, dicht aufeinander auf und auf den gegenüberliegenden
Seitenwandungen, derart, daß ihr Durchgang durch die Rinne behindert und die Behandlung
mangelhaft wird. Dieses Ergebnis wurde ferner noch dadurch herbeigeführt, daß die
gegenüberliegenden Seitenwandungen der Rinne einander parallel waren und sich die
aufgestapelte Ware daher auch nicht von selbst lösen konnte. Diese Mängel machten
es notwendig, daß man bisher nur verhältnismäßig kurze Rinnen, diese dafür aber
in größerer Zahl, verwendete. Im vorliegenden Falle hat die Ware das Bestreben,
bei ihrem Fortschreiten durch die Rinnen nach unten sich selbst zu lösen, da sich
die Rinnen nach unten hin allmählich erweitern und die Ware daher bei ihrem Fortschreiten
in immer größere Querschnitte gelangt. Außerdem läßt die Neigung der Rinne einen
größeren Druck der Ware auf ihrer Unterseite zu und verhindert dadurch tatsächlich
den Druck der Ware auf der Oberseite. Die Neigung der unteren Seite beträgt nach
den Fig. z und z a 6o' gegen die waagerechte, und hiermit sind ausgezeichnete Ergebnisse
erzielt worden, da dadurch die Reibung auf der unteren Seite vergrößert und dementsprechend
die Reibung auf der Oberseite verkleinert wurde, während gleichzeitig die Neigung
noch steil genug blieb, um die Ware unter dem Einfluß der Schwerkraft frei und leicht
durch die Rinne abwärts gleiten zu lassen.
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Die Erweiterung zwischen den Verlängerungen der gegenüberliegenden
Wandungen 2 und 3 an der Biegung im Punkt 7 ermöglicht es der Ware, diese Biegung
frei und so lose zu durchlaufen, daß sie aus den Rinnen leicht ohne übermäßige Beanspruchung
der Spannschienen ausgehoben werden kann, so daß diese genau eingestellt werden
können.
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Beim Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung macht es die große Höhe,
welche die J-förmigen Rinnen erhalten können, wünschenswert, den größeren Teil der
Kammer B nebst ihrem Inhalt unter dem Flur anzuordnen. Dies geschieht dadurch, daß
eine tiefe Grube A (Fig. z) aus Zement geschaffen wird, in der die Vorrichtung eingebaut
wird. Zwischen den Seitenwandungen der Vorrichtung und denen der Grube wird so viel
Platz gelassen, daß der Zusammenbau und die Ausbesserung möglich ist.
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Infolge der hohen Temperatur (bei der die Vorrichtung zweckmäßig betrieben
wird), d. h. bei ungefähr 216' bis ?18' F, verdampft der wässerige Teil der Ätzkalilösung,
und hierdurch wird die Lösung stärker konzentriert mit einem Überschuß an Alkali.
Um diesen Wasserverlust auszugleichen, wird die Ätzkalilösung von Zeit zu Zeit mit
zusätzlichem Wasser verdünnt, um ihre alkalischen Eigenschaften gleichzuhalten.
Diese zusätzlichen Wassermengen können aus einer beliebigen Quelle entnommen werden.
Es kann jedoch dafür das Kondensat aus- den Heizschlangen I verwendet werden, das
daher von diesen in die zur Behandlung des Textilmaterials dienende Ätzkalilösung
geleitet wird. Hierfür ist ein Rohr 0 mit einem Ventil 0' vorgesehen, das über eine
Spindel und ein Handrad P bedient wird (Fig.2). Auf diese Weise wird das zusätzliche
Wasser bereits in heißem Zustande und daher unter wirtschaftlichen Bedingungen zugeführt,
da es die Ätzkalilösung nicht abkühlt und eine innige Mischung des Zusatzwassers
mit der Ätzkalilösung auch rasch vonstatten geht.
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Die Vorrichtung nach der Erfindung ist bisher in ihrer Anwendung auf
flaches Gewebe beschrieben worden, das bei seiner Behandlung größtmöglichst ausgebreitet
war. Jedoch kann die Erfindung auch zur Behandlung von Waren
in
Strangform Anwendung finden, sei es, daß diese große Längen haben oder aus kurzen
Längen bestehen, die aneinandergeknüpft sind.
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In diesem Falle werden besondere Führungsmittel für die Stränge vorgesehen,
welche quer. nach beiden Richtungen zur Vorschubrichtung der Ware in den J-förmigen
Rinnen hin und her gehen, um dadurch die Textilware in diesen Rinnen in der Querrichtung
zu falten. Die dazu erforderliche Anordnung ist in den Fig. 6 bis 9 beschrieben.
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Die Preß- oder Klemmwalzen E, E' und die Teile 3o bis 36 arbeiten
in der gleichen Weise wie bei der Behandlung von flachen Geweben. Außer diesen Teilen
wird auch noch der Faltenleger Fverwendet, jedoch kann der AusbreiterH,. da er unnötig
ist, weggelassen werden und an Stelle die in Fig. 6 und 7 dargestellten quer verschiebbaren
Führungsmittel angeordnet werden. Diese bestehen aus Führungsstangen 58 mit einem
Schlitten 56, der seinerseits eine lange Führungsöse 57 trägt, durch die der Textilstrang
den Walzen E, E' zugeleitet wird. Zur Bewegung der Führungsösen 57 wird der Schlitten
56 auf den Führungsstangen 58 durch, eine Querwelle 6o hin und her verschoben. Diese
Welle 6o hat rechts- und linksgängiges Schraubengewinde, in dessen Nuten ein auf
dem Schlitten angelenkter Zahn eingreift, so daß bei einer fortlaufenden Drehung
der Welle 6o der Schlitten erst seitlich in der einen und dann in der anderen Richtung
verschoben wird. Derartige Vorrichtungen sind in der Drucktechnik und bei anderen
Textilmaschinen an sich bekannt und brauchen nicht näher beschrieben zu werden.
Der Antrieb der Welle 6o geschieht durch Kette und Kettenrad 59 von der Welle der
Preßwalze E. Wenn die Öse 57 sich quer in der Vorrichtung hin und her bewegt, so
wird der Strang den Klemm- oder Preßwalzen E, E' und alsdann dem Faltenleger F zugeführt,
welcher ihn in kurzen Falten in der Längsrichtung der Vorrichtung abgibt. Gleichzeitig
legt die Öse 57 den Strang in die Querrichtung oder faltet ihn: In diesem Zustand
gelangt der Strang in die J-förmigen Rinnen.
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Nach seinem Durchgang durch diese Rinnen läuft der Strang bei seinem
Auftauchen heraus durch eine Führungsöffnung 55 im oberen Ende eines Kegels 5q.,
der, wie in Fig. 8 und 9 ersichtlich, auf das Abgabeende der J-förmigen Rinnen gesetzt
ist. In diesem Falle können die-Spannschienen G weggelassen werden, trotzdem sie
auch unter Umständen, besonders wenn die Ware sehr leicht ist, beibehalten werden
können.
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Die Arbeitsweise der J-förmigen Rinnen ist die gleiche wie im Falle
der Zuführung von flachen Geweben.