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Einrichtung zur Regelung des Verkehrs.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Regelung des Verkehres an Strassenkreuzungen.
Es wurden für ähnliche Zwecke bereits Verkehrstürme vorgeschlagen, bei denen der Verkehrsbeamte dauernd seinen Standplatz oberhalb des Strassenniveaus hat. Solehe Anlagen nehmen gerade an den stark befahrenen Verkehrsknotenpunkten wertvollen Platz ein und hindern den Verkehrsbeamten an jedem persönlichen Eingreifen.
Gemäss der Erfindung sind die Verkehrsbeamten auf Plattformen aufgestellt, die normalerweise im Strassenniveau liegen, aber von dem auf ihr befindlichen Beamten von einer Zentralstelle aus mechanisch über das Strassenniveau gehoben werden können. Zu diesem Zweck sind unter jeder Plattform versenkte Hubeinrichtungen (ähnlich Theaterversenkungen) angeordnet, die von einer Zentralstelle mit Antriebskraft-etwa Druckflüssigkeit für eine hydraulische Hubvorrichtung-versorgt werden. Die Steuerung des Kraftzuflusses kann gemäss der Erfindung durch unmittelbar am Hubwerk angebrachte Schaltorgane vom einzelnen Verkehrsposten aus besorgt werden oder aber durch in der Kraftzentrale oder einer sonstigen Zentralstelle aus angeordnete Schaltorgan. Diese Zentralstelle kann zweckmässig telephonisch mit den einzelnen Verkehrsbeamten verbunden sein.
Anstatt dieser telephonisehen Verbindung kann eventuell auch eine blosse Signalleitung genügen.
In den Zeichnungen sind Anwendungs-bzw. Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt im Grundriss eine Strassenkreuzung, die mit der Verkehrsschutzeinrichtung gemäss der Erfindung versehen ist. Fig. 2 zeigt einen Aufriss eines versenkten hydraulischen Hubwerkes für eine Plattform mit Schutzgitter. Fig. 3 zeigt den oberen Teil einer ähnlichen Einrichtung in angehobene Zustand mit einem Sperrgitter zur Absperrung einer halben Strassenbreite ; Fig. 4 ist ein Grundriss einer zu Fig. 3. Fig. 5 zeigt die hydraulische Einrichtung eines Hubwerks, teilweise im Schnitt, die hier anstatt der Plattform nur ein Signal zu heben hat, im übrigen aber mit den Hubwerken gemäss Fig. 2 bis 4 identisch ist ; Fig. 6 ist ein Grundriss zu Fig. 5.
In Fig. 1 bedeutet a die Zentralstelle zur Krafterzeugung. In dieser Zentralstelle bedeutet b einen hydraulischen Akkumulator, c ein Motorpumpenaggregat, e die Sehaltstelle, cl ein Füllreservoir. Von
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z. B. den Verkehrstürmen f, f1, f2, den Strassensperren gl, 92 und dem Signalmast w, dessen Signal in unbenutztem Zustand in einem Wandkasten h an der nächsten Strassenecke aufbewahrt werden kann.
Mit 1 sind Druckleitungen bezeichnet, die in der Zentralstelle gesteuert werden können und von dort aus das Heben der Verkehrsschutzeil1l'ichtungen aus ihren Versenkungen zulassen, mit 2 sind Druckleitungen bezeichnet, die an Ort und Stelle vom Verkehrsposten selbst in unten beschriebener Weise gesteuert werden. 3 sind die Rüekleitungen für diese Druckleitungen, Ja ! die Rückleitungen für die Leitungen 1. Natürlich kann auch wie in Fig. 1 angedeutet, ein Teil dieser doppelten Leitungen fortgelassen werden, wenn auf die eine oder andere Bedienungsweise verzichtet wird.
In Fig. 2 bedeutet 1 den Anschluss der oben erwähnten Druckleitung an den hydraulischen Zylinder z, in welchem der Tauchkolben 2 geführt ist. Diese Einrichtung ist im Ruhezustand unterhalb des Strassenniveaus 1 angeordnet, in welchem die Öffnung für die Verkehrsschutzeil1l'ichtung von einem Rahmen r eingefasst ist. Innerhalb dieses Rahmens ist ein Schutzgeländer m versenkt angeordnet, das bei Betätigung des hydraulischen Kolbens zunächst in die gezeichnete Lage angehoben wird und den Verkehrsbeamten gegen den Strassenverkehr schützt. Bei weiterem Abheben des hydraulischen
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steht, in die Höhe mit. Dieser kann ohne Tiefgehen der Einrichtung mittels der Leiter n herabsteigen.
Mit i ist die vom Verkehrsposten selbst zu betätigende Schalteinrichtung angedeutet, die aus dem folgenden deutlicher hervorgeht.
In Fig. 3 und 4 ist anstatt einem Schutzgeländer ein Absperrgitter v vorgesehen, das in ähnlicher Weise wie in Fig. 1 angedeutet zur Absperrung einer halben Strassenbreite dienen kann. Die Plattform für den Verkehrsbeamten ist in Fig. 3 in angehobener Lage gezeichnet. Fig. 4 lässt die geänderte Form des Grundplattenrahmens s erkennen.
Fig. 5 zeugt den hydraulischen Zylinder z mit Tauchkolben 1 und den Rohranschlüsse 2 und 3 fi. ir den Zu-und Abfluss der Druckflüssigkeit, die durch die Ventile px bzw. py gesteuert werden, im Schnitt und lässt deren Anordnung unter dem Strassenniveau t erkennen. In der abdeckenden Platte sind die Öffnungen x, y für die Betätigung der Hähne px, py angeordnet. Auf dem Tauchkolben ! ist hier keine Plattform, sondern ein Signal u angeordnet, das durch Öffnen des Hahnes po gehoben und durch Öffnen des Hahnes py gesenkt werden kann. Auf ähnliche Weise werden die Einrichtungen gemäss Fig. 2 bis 4 mittels des Schaltorgans i gesteuert, falls sie nicht von der Zentrale a gesteuert werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Regelung des Verkehrs, dadurch gekennzeichnet, dass mechanisch betätigbare Hubeinrichtungen, die unter dem Strassenniveau angeordnet und im Ruhezustand durch im Strassennieveau liegende Abschlüsse abgedeckt sind, über das Strassenniveau hebbar sind und dabei Plattformen für Verkehrsbeamte, Absperreinrichtungen oder Signale mitheben.