AT112647B - Verfahren zur Herstellung eines stark quellenden und ausgiebigen Trockenkleisters. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines stark quellenden und ausgiebigen Trockenkleisters.

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AT112647B
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  Verfahren zur Herstellung eines stark quellenden und ausgiebigen Trockenkleisters. 



   Es ist bekannt, dass nach Zusatz einer genügend grossen Menge eines Alkohols, welcher mit Wasser mischbar und darin löslich ist, z. B. Äthylalkohol, zu Stärkemehl bei Einwirkung von Ätzkalilauge nicht ein zähes, gummiartiges Produkt gebildet wird, wie bei Abwesenheit dieses Alkohols. Das erhaltene Stärkepräparat bildet zwar nach dem Trocknen und Neutralisieren einen Trockenkleister, der aber keine grosse Klebkraft und Ausgiebigkeit aufweist und der bei starker Verdünnung Ausscheidungen zeigt, durch welche die Klebkraft noch weiter herabgesetzt wird. 



   Ferner ist die Benutzung von   Kohlenwasserstoffabkömmlingen   bekannt geworden, welche jedoch infolge allzuhohen Zusatzes das Endprodukt verteuerten und dessen Qualität beeinträchtigten, so dass der erzielte Effekt zu dem hohen Aufwande für die Zusatzstoffe in keinem Verhältnisse stand. 



   Gegenüber dem bisher Bekannten wurde nun die überraschende Beobachtung gemacht, dass mittels Zugabe einer geringen Menge von organischen, z. B. aromatischen Aminen, namentlich Anilin, Toluidin, Tolidin, Xylidin, Pyridin, Chinolin u. a. vor der Einwirkung der   Atzkalilösung   unter starkem Aufquellen eine etwas feuchte, lockere Masse entsteht, welche entweder direkt oder nach Zugabe der zur Neutralsation nötigen Menge pulverförmiger Säure oder saurer Salze, z. B. Oxalsäure, Bisulfit u. a. getrocknet werden kann. Die erhaltene leichte und lockere pulverförmige Masse zeigt eine hohe Quellfähigkeit und bildet, mit der zehn-bis fünfzehnfaehen Wassermenge gemischt, einen zähen Kleister von hoher Klebrigkeit und   Ausgiebigkeit.

   Gegenüber   der Benutzung einer vielfachen Menge von teurem Äthylalkohol oder der fast gleichen Menge ebenfalls teuerer, in Wasser schwer löslicher Alkohole, wie z. B. 



  Amylalkohol, Fuselöle u. a. erzielt man nach vorliegender Erfindung, dass eine geringe Menge organischer, z. B. aromatischer Amine zur Verhinderung einer Entstehung von gummiartigen Produkten genügt und dass der erzielte   Trockenkleister   (Quellstärke) eine hohe Ausgiebigkeit und Zähigkeit aufweist. 



   Ausführungsbeispiel : 100 Gewiehtsteile Kartoffelmehl werden mit 4-5% Pyridin befeuchtet, dann wird gut durchgemischt, worauf man in einer Mischvorrichtung langsam 50 Gewichtsteile Natronlauge von   300 Bé   zugibt. Dabei quillt die Masse stark auf und erwärmt sich. Nach beendigter Reaktion wird das Produkt getrocknet, worauf man zu demselben zirka 15 Gewichtsprozente pulverförmiger Oxalsäure zugibt. Die zur vollständigen oder teilweisen Neutralisation nötige Menge Säure oder die entsprechende Menge sauren Salzes kann man jedoch auch gleich nach beendigter Einwirkung der Lauge zugeben, dann trocknen und das Endprodukt nach Bedarf auf schwachsaure oder schwach alkalische Reaktion einstellen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines stark quellenden und ausgiebigen Trockenkleisters durch Ver- 
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 des Gemisches mit wässerigen Alkalien und Neutralisieren desselben, dadurch gekennzeichnet, dass zum Befeuchten des Stärkemehls aromatische Amine verwendet werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Befeuchten des Stärkemehls 3-5 Gewichtsprozente aromatische Amine verwendet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT112647D 1926-11-12 1927-05-06 Verfahren zur Herstellung eines stark quellenden und ausgiebigen Trockenkleisters. AT112647B (de)

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