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relephonemptanger.
Im Stammpatent sind Telephonempfänger beschrieben, in welchen die Membran in ihre Stellung in solcher Weise unterstützt, getragen, aufgehängt oder gehalten wird, dass jeder andere mechanische Zug auf dieselbe vermieden wird, ausser jenem, welcher durch die eeinflussende elektromagnetische Einrichtung oder deren dabei benutzten Bestandteil ausgeübt werden kann.
Die Erfindung betrifft Verbesserungen und weitere Ausgestaltungen derartiger Telephonempfänger.
In den Zeichnungen zeigen die Fig. 1, 2,3, 6 zum Teil im Schnitt gezeichnete Schaubilder solcher Empfänger. Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform des Stützringes im Verein mit der Membran, mit der er zusammenwirkt, und Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform. Bei der Anordnung nach Fig. 1 erscheint der Umfangsteil der Membran a durch einen Ring b aus Gummi oder anderm elastischen oder nachgiebigen Material von U-förmigem Querschnitt umfasst oder dieser Umfangsteil kann zwischen zwei'Gnter1agsringe aus derartigem Material eingelegt werden. Er ist an seiner Stelle an einem Absatz c im Empfängergehäuse d durch einen Stfitzring k leicht gehalten, welcher, wie ersichtlich, passend wellenförmig gestaltet sein kann, aus federndem Material, wie z. B. aus dünnem Stahlblech, Phosphorbronze, Neusilber od. dgl. oder aber aus nichtmetallischem Material, wie z. B.
Zelluloid, Vulkanit od. dgl. bestehen und zum Teil in einer Ringnut 3 ion dem Abschlussdeckel f oder in der Wand des Gehäuses d eingelagert sein kann. Ein solcher Ring kann aus einem vollen kreisrunden Stück geformt sein, das nachträglich in die Wellenform gebogen wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist ein Ring g aus Gummi, Filz od. dgl., zwischen dem gewellten Ring k, der auf dem Ring b aufliegt, und der Ringnut/ im Deckel f eingelegt. Fig. 3 zeigt eine andere Anordnung, bei welcher der Ring k von wellenförmiger Gestalt so angeordnet ist, dass er sich unmittelbar auf eine Seite des Umfangsrandteiles der Membrane a stütze, die an ihrer entgegengesetzten Seite unmittelbar auf dem Absatz c des Gehäuses à aufliegt. Ein Ring aus nachgiebigem Material nach Art des Ringes g ist jedoch vorteilhaft zwischen der Membran und dem Boden der Nut angeordnet.
Wo ein Stützring angebracht ist, um unmittelbar gegen den nicht gedeckten Randteil der Membran zu wirken, wie in Fig. 3, kann er mit einer Anzahl kleiner Kissen k8 aus Filz, Sämischleder oder ähnlichem weichen Stoff versehen sein, die sich leicht und unmittelbar auf die Membran auflegen, wie in Fig. 4 dargestellt.
Es können natürlich auch leichte, mit Filz, Gummi od. dgl. belegte Federn gesondert am Abschlussdeckel f befestigt werden. Fig. 5 zeigt eine derartige Anordnung, bei der eine von etlichen bogenförmigen leichten Federn k, die an dem Deckel f befestigt ist, z. B. durch einen Niet in, an ihren beiden Enden mit Filz-od. dgl. Kissen n belegt ist, die sich gegen die Membran a anlegen.
Jede der vorhergehenden sowie auch jede der im Stammpatent beschriebenen Anordnungen kann insoweit eine Abänderung erfahren, als die Nut 18 im Ende des Deckels f oder in der Gehäusewand in Wegfall kommt und der stützring k oder der aus Filz od. dgl. bestehende Ring g, der zwischen Stützring k und Deckel f oder Wand angeordnet ist, oder aber die gebogenen Federn k4 (Fig. 5) sich gegen eine nutenlose, glatte Fläche an der Innenseite dieses Deckels oder der Gehäusewand anlegen. Fig. 6 zeigt eine solche Anordnung, in der ein wellenförmig gebogener Stützring k, wie jener in Fig. l unmittelbar an der glatten Innenfläche/* des Deckels f anliegt.
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Statt, wie vorstehend und auch im Stammpatent besonders erwähnt, einen Absatz e in dem Gehäuse d zur Einlagerung der Membran a anzubringen, kann ein solcher Absatz auch entfallen und die Membran auf dem Flansch oder dem Ende des Gehäuses aufliegen, in welchem Falle der Deckel f stärker gehalten und auf eine grössere Ausdehnung ausgenommen wird.
Fig. 7 zeigt eine solche Anordnung, bei der die Membran a sich durch den Gummiring b oder auch
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mit einer Nut versehen ist, um den Stützring k aufzunehmen, der als wellenförmiger Ring oder ähnlich ausgebildet ist, wobei der sich ergebende Randflansch 1'* des Deckels sich ausserhalb der Membran auf die Endfläche d'auflegt.
Membranen, die in'einer der beschriebenen Arten eingebaut sind, können unmittelbar durch eine elektromagnetische Einrichtung, wie sie gewöhnlich in Telephonempfängern benutzt wird, beeinflusst werden ; sie sind dabei aus magnetischem Material.
In manchen Fällen jedoch kann die Membrane aus Aluminium, Glimmer oder anderm nicht magnetischem Material bestehen, was vom akustischen Standpunkt von Vorteil ist und durch einen Hebel, ein Stäbehen od. dgl. betätigt werden, die daran befestigt sind und durch die elektromagnetische Einrichtung des Empfängers beeinflusst werden. Auch kann eine Spule oder andere Vorrichtung, die einen Teil einer elektromagnetischen Einrichtung-bildet oder dafür eingerichtet ist, an der Membran befestigt werden, um letztere beim Durchgang des Telephonstromes durch die wirksame Wicklung einer
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.
Telephonemfänger nach nach Patent Nr. 104059, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere wellenförmig ausgebildete federnde Teile (k oder k4) gegen den Rand der Membran (a) in der Weise anliegen, dass an einzelnen Stellen auf dieselbe ein Druck ausgeübt und die Membran dadurch in ihrer Lage gehalten wird.