AT112402B - Drehbare Tonne zum Entfetten und Entstauben von Pelzfellen. - Google Patents

Drehbare Tonne zum Entfetten und Entstauben von Pelzfellen.

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AT112402B
AT112402B AT112402DA AT112402B AT 112402 B AT112402 B AT 112402B AT 112402D A AT112402D A AT 112402DA AT 112402 B AT112402 B AT 112402B
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degreasing
dusting
cylinder
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Jean Gervait
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Jean Gervait
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehbare Tonne zum Entfetten und Entstauben von Pelzfellen. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine drehbare Tonne zum Entfetten und Entstauben von Pelzfellen. Es sind bereits Einrichtungen bekannt, bei welchen sowohl das Entfetten als auch das Entstauben der Felle in einer und derselben Trommel stattfindet, indem der aus perforiertem Blech bestehende Trommelzylinder bei der erstgenannten Bearbeitungsart durch   Sehiebebleche   überdeckt wird, während 
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 des Umladens erspart. Es treten aber anderseits wieder wesentliche Nachteile auf.

   Insbesondere ist es ein erheblicher Übelstand, dass bei der Reinigung die mit Fett durchsetzten Sägemehlmassen sich in den Löchern des perforierten Blechmantels festsetzen, da der Mantel dieses Zylinders durch die eng anliegenden Schiebebleche überdeckt ist, werden die einzelnen   Sägemehlteilchen   infolge der Fliehkraftwirkung so fest in die Löcher oder   Siebmaschen     hineingedrückt,   dass selbst bei den entfernten Schiebeblechen ein Loslösen vom   Blechkörper   nicht eintritt. Das Sägemehl gelangt also nicht ins Freie und die Arbeit ist eine unvollkommene. 



   Gemäss vorliegender Erfindung werden nun für beide Arbeitsverfahren zwei gesonderte Räume verwendet, die aber in einer einzigen Trommel vereinigt sind. 



   Die Einrichtung besteht im wesentlichen aus zwei   Bleehzylindern,   die an ihren beiden Enden geschlossen sind und mit ihren Bodenflächen zusammenhängen. Der eine Zylinder zum Entfetten ist 
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 Zylinder ebenfalls in bekannter Weise auf seiner ganzen Oberfläche perforiert ist. um das Sägemehl abzuführen. 



   Diese Zylinder sind an einem Ständer gelagert und ihr Antrieb erfolgt mit Hilfe eines Riemens, der den einen der Zylinder fest am ganzen Umfange umschliesst. Hiezu verwendet man naturgemäss vorteilhaft den Zylinder mit voller Wandung. Den Riemen lässt man vorteilhaft, bevor er zum Motor gelangt, über eine Spannvorrichtung laufen, um den Riemen stets in der   gewünschten   Spannung halten zu können. 



   Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung näher erläutert und wird durch Fig. 1 und 2 in zwei von verschiedenen Seiten gesehenen schaubildlichen Ansichten dargestellt. 



   Die beiden Hohlzylinder   f   und b, von denen der erstere eine volle und der zweite eine perforierte Oberfläche besitzt, sind mit ihren inneren Böden vereinigt, während de äusseren Stirnwände eine Ver-   stärkungsplatte   c besitzen, die einen Drehzapfen   d   aufnimmt, der an seinem andern Ende in einem Lager q eines   Ständer3   e umläuft. 
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 läuft, der den Zylinder a fest auf seinem ganzen Umfang   umschliesst.   Eine Spannvorrichtung   p ermöglicht,   dem Riemen o die   gewünschte   Spannung zu geben.

   Nachdem die Felle vorher in ein Reinigungsmittel getaucht sind, führt man sie durch die Tür h mit einer gewissen Menge Sägemehl vermischt, in den 

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 Zylinder a ein und setzt den Zylinder eine gewisse Zeit in Drehung. Sobald diese Arbeitsweise beendet ist, entfernt man die auf diese Weise getrockneten Felle aus dem Zylinder a und bringt sie in den Zylinder b ein, wo sie durch die Fliehkraft von den in den Haaren festhaftenden Sägemehlteilchen befreit werden. Auf diese Weise ist eine vereinigte Einrichtung geschaffen, die beide früher verwendeten Tonnen ersetzt und in einem einzigen Gestell ruht und sehr vorteilhaft für den besonderen Zweck verwendet werden kann. 



   Ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen, könnte die Einrichtung verschiedene Änderungen erfahren, z. B. könnten die Böden der Zylinder aus Holz bestehen, während der Mantel aus Metallblech hergestellt ist. 



   Die Lagerung der Zylinderachsen im Ständer könnte unter Vermittlung von Rollen-oder Kugellagern erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Drehbare Tonne zum Entfetten und Entstauben von Pelzfellen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei an ihren Stirnseiten geschlossene und mit ihren Böden zusammenhängende Zylinder (a, b) aus Metallblech in einer einzigen Einrichtung vereinigt sind, von denen der eine Zylinder (a, zum Entfetten) vollwandig und der andere (b, zum Entstauben) mit Perforierungen versehen ist, wobei die Zylinder gemeinsam auf einem Ständer durch nur einen Antrieb drehbar gelagert sind. EMI2.1
AT112402D 1926-03-02 1927-03-01 Drehbare Tonne zum Entfetten und Entstauben von Pelzfellen. AT112402B (de)

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