DE423004C - Veloursstumpenbuerstmaschine mit einer umlaufenden Walzenbuerste - Google Patents

Veloursstumpenbuerstmaschine mit einer umlaufenden Walzenbuerste

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DE423004C
DE423004C DES68438D DES0068438D DE423004C DE 423004 C DE423004 C DE 423004C DE S68438 D DES68438 D DE S68438D DE S0068438 D DES0068438 D DE S0068438D DE 423004 C DE423004 C DE 423004C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C1/00Manufacturing hats
    • A42C1/08Hat-finishing, e.g. polishing, ironing, smoothing, brushing, impregnating, stiffening, decorating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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Description

  • Veloursstumpenbürstmaschine mit einer umlaufenden Walzenbürste Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom a. Juni 19i i die Priorität Grund der Anmeldung in Österreich vom 25. November 1924 beansprucht. Die Erfindung betrifft eine `'eloursstumpenbürstmaschine mit einer umlaufenden Walzenbürste, an welche der Hutstumpen durch ein einstellbares Widerlager angepreßt wird, und besteht darin, dafi die Anpressung an zwei oder mehreren Erzeugenden des Bürstenzylinders mit zwischenliegendem Spielraum erfolgt. Erfindungsgemäß wird ein bremsbachenartiges Widerlager beiderseits mit einer Einzugs- bzw. Abrollwalze versehen. Es sind bereits ähnliche Maschinen bekannt, bei der die Hutstumpen an die Walzenbürste durch eine einzige Walze angepreßt werden, so daß der Hutstumpen bei der Umdrehung der Walzenbürste jeweils immer nur längs einer Erzeugenden des Walzenzylinders gebürstet wird. DieseAnordnung hat den Nachteil, daß einerseits die gleichzeitig gebürstete Fläche hierdurch äußerst gering ist und anderseits der Hutstumpen dadurch, daß er entlang der gebürsteten Stelle auf der Walze fest aufliegt, insbesondere bei zu großem Anpreßdruck leicht beschädigt wird. ' Zweck der Erfindung ist es, diesem Übelstand abzuhelfen, d. h. einerseits die Bürstfläche zu vergrößern und gleichzeitig den Bürstvorgang selbst weicher, nachgiebiger und regelbarer zu gestalten.
  • In der Zeichnung ist eine Ansicht des Erfindungsgegenstandes im Schema dargestellt. Die Maschine besteht in bekannter Weise aus einer auf einer Welle i befestigten umlaufenden Walzenbürste y, die bei 3 mit Heißwasser berieselt wird und an welche der Hutstumpen S durch ein Widerlager 4 angepreßt wird, dessen Gestänge 5, durch ein Gewicht 6 belastet, das Widerlager an die Walzenbürste andrückt und durch einen Fußtritt 7 von dieser abgezogen werden kann. Ein Trog 8 sammelt das abfließende Heißwasser. Gemäß der Erfindung wird der Hutstumpen an zwei Stellen mit zwischenliegendem Spielraum an die Walzenbürste angepreßt. Zu diesem Zweck trägt im dargestellten Ausführungsbeispiel das bremsbackenförmig ausgebildete Widerlager d. eine Einzugswalze 9 und eine Abrollwalze io, zwischen denen das hohlzylindrisch ausgenommene Widerlager mit seiner der Walzenbürste zugekehrten Fläche i i derart angeordnet ist, daß bei Anspannung des Hutstumpens S zwischen den beiden Walzen 9 und io Spielraum zwischen den Bürstenborsten und der Fläch-2 i I bleibt, so daß der Hutstumpen, trotzdem er auf einer breiten Fläche gleichzeitig gebürstet wird, nur längs zweier Kanten auf festem Widerlager aufruht.
  • Die Wirkungsweise der Veloursstumpenbürstmaschine ist folgende: Nach dem Ausrücken des Widerlagers 4. mittels des Fußtrittes 7 kann der Hutstumpen S auf die beiden Walzen 9 und io aufgelegt werden und wird nach Freigeben des Fußtrittes durch das Gewicht 6 an die Walzenbürste angepreßt, wodurch er durch die Borsten sowohl an die Rollen 9 und io als auch an die Fläche i i des Widerlagers q. angedrückt wird. Sodann wird die Walzenbürste in Umdrehung versetzt, so daß der Hutstumpen durch die Borsten mitgenommen wird, ohne gebürstet zu werden. Hierauf wird die Bewegung des Hutstumpens von Hand aus oder durch eine mechanische Einrichtung gegenüber der Umfangsgeschwindigkeit der Walzenbürste verzögert, so daß der Hutstumpen zwischen den beiden Walzen 9 und io hohl liegt und in dieser Lage fest gebürstet wird, ohne jedoch auf der hohlzylindrischen Fläche i i des Widerlagers aufzuliegen. Von der Durchgangsgeschwindigkeit des Hutstumpens zwischen Bürste und Widerlager hängt demnach der Druck der Borsten auf den Hutstumpen -ab, so daß vom festgehaltenen Hutstumpen bis zum freien Durchgang desselben alle Zwischenstufen vom Bürstendruck erzielbar sind. An Stelle der beiden Rollen 9 und io können auch entweder deren mehrere oder bloß vorspringende Kanten des Widerlagers angeordnet sein. Die bauliche Ausgestaltung ist eine beliebige.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANSPRÜCHF: i. Veloursstumpenbürstmaschine mit einer umlaufenden Walzenbürste, an die der Hutstumpen durch ein einstellbares Widerlager angepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (d.) für den Hutstumpen (S) bremsbackenartig ausgebildet ist und die Anpressung des Hutstumpens an zwei oder mehreren Erzeugenden des Bürstenzylinders (:2) mit zwischenliegendem Spielraum erfolgt. a. Veloursstumpenbürstmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (q.) hohlzylindrisch ausgenommen und beiderseits mit einer Einzugs- bzw. Abrollwalze (9, io) versehen ist, so daß bei Anspannung des Hutstumpens (S) Spielraum bleibt zwischen dem Mantel der Walzenbürste (z) und der hohlzylindrischen Fläche (i i) des Widerlagers.
DES68438D 1924-11-25 1925-01-13 Veloursstumpenbuerstmaschine mit einer umlaufenden Walzenbuerste Expired DE423004C (de)

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ID=3673974

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