AT111680B - Vakuumgefäß mit ringförmigen Elektrodendurchführungen. - Google Patents
Vakuumgefäß mit ringförmigen Elektrodendurchführungen.Info
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Description
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Bei der technischen Herstellung von elektrischen Entladungsgefässen mit einer Gefässwandung aus einem Isolierstoff wie Glas oder einer keramischen Masse machen bekanntlich die vakuumsicheren Durchführungen der Elektroden besondere Schwierigkeiten. Man hat mit Erfolg versucht, Kappen aus dünn ausgewalztem Metall mit Glas zn verschmelzen und diese Kappen für die Stromdurchführung zu benutzen. Diese Kappe besitzt etwa die Form eines an einem Ende ge- schlossenen Rohres, das am andern Ende zugeschärft und mit einem Glasstutzen verschmolzen
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glastechnisch nicht immer sicheren Konstruktionen. Vor allem müssen grössere Entladungskolben eine Anzahl dieser Ansätze tragen, wodurch ihre Festigkeit sehr beeinträchtigt wird.
Bei dem Vakuumgefäss gemäss der Erfindung wird dieser Nachteil vermieden. Die Durchführungen bestehen in an sich bekannter Weise aus Metallringen, die an den Stirnseiten mit der ans einem Isolationsstoff bestehenden Wandung des Vakuumgefässes verschmolzen sind.
Erfindungsgemäss sind zur Herstellung mehrerer elektrischer Durchführungen mehrere Metallringe durch Stutzen aus einem Isolationsstoff voneinander getrennt hintereinander angeordnet. Die Elektrodendurchführung kann daher in beliebiger Anzahl als Zwischenstück in einer Rohrleitung aus einem Isolationsstoff, wie Glas, angebracht werden.
Jeder einzelne Metallring ist an der Innenseite mit einer geeigneten Klemmvorrichtung mit der Elektrode verbunden, an seiner Aussenseite ebenfalls z. B. mit einer Schelle mit der äusseren Zuführung. Ein Entladungsgefäss mit einer derartigen Elektrodendurchführung braucht also nur mit einem Anschlussstutzen versehen zu sein, in welchem hintereinander die Metallringe eingelassen sind. Dadurch wird eine geringere Breitenausdehnung der Elektrodendurchführung erreicht, allerdings auf Kosten einer etwas grösseren Ausdehnung in axialer Richtung, die aber in den meisten Fällen keine Schwierigkeiten bereitet.
In der Fig. 1 der Zeichnung ist die neue Anordnung an einem Beispiel veranschaulicht.
1 ist die aus Glas bestehende Wandung eines elektrischen Entladungsgefässes, das zur Einführung der Elektroden mit einem ebenfalls ans Glas bestehenden rohrartigen Stutzen 2 versehen ist.
Der Stutzen ist mehrmals durch die ringartigen Stromdurchführungen 3 und 4 unterbrochen.
Die Stromdurchführungen bestehen aus beiderseits zugescharrtem, dünnem Blech, das an den Enden mit dem Glasstutzen verschmolzen ist.
Es ist vorteilhaft, den Metallring der Elektrodendurchführung. wie bereits erwähnt, aus einem dünnen Blech herzustellen, um eine genügende Elastizität des Ringes bei Wärmeausdehnungen zu erreichen und so ein Undichtwerden der Verschmelzungsstelle infolge Springen des Glases hintanzuhalten. An einem derartigen dünnen Bleehring bereitet nun die Befestigung der elektrischen Zu- und Ableitungen erhebliche Schwierigkeiten. Fig. 2 der Zeichnung zeigt eine Anordnung, wie die Befestigung der Zu-und Ableitungen in vorteilhafter Weise erreicht werden kann. Der Blechring 3 wird zwischen einer den Ring umfassenden Schelle 5 und einem
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Stützkörper im Innern des Ringes festgeklemmt.
Die Schelle besitzt einen Schraubenbolzen 6' zum Festklemmen, an den auch die Stromableitung angeschlossen werden kann Der Abstütz körper im Innern des Blechringes besteht aus zwei einen Doppelkonus bildenden Teilen 7 und 8, deren Konusflächen sich an die Einschnürung in der Mitte des Blechringes anlegen. Die beiden Teile 7 und 8 sind in der Richtung der gemeinsamen Konusachse gegeneinander verschraubbar. um die Einführung des Doppelkonus in, das Innere des Blechringes und die Festklemmung an diesem zu ermöglichen. 9 ist die dem einen Konusteil festgeschraubte Stromzuführung. Die beiden Konusteile könnten selbstverständlich auch in anderer Weise als durch Verschraubung, z. B. durch Verschiebung,. in axialer Richtung einander genähert werden.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Vakuumgefäss mit ringförmigen Elektrodendurchführnngen. die an den Stirnseiten mit der aus einem Isolierstoff bestehenden Gefässwandung verschmolzen sind, dadurch gekennzeichnet. dass zur Herstellung mehrerer elektrischer Durchführungen mehrere Metallringe durch Isolationsstutzen voneinander getrennt hintereinander angeordnet sind.
Claims (1)
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der Zuund Ableitung der Elektrodendurchführung der Blechring zwischen einer den Ring umfassenden Schelle und einem Abstützkörper im Innern des Ringes festgeklemmt ist.3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstützkörper aus zwei einen Doppelkonus bildenden Teilen besteht, die in Richtung der gemeinsamen Konusachse verschiebbar sind.4. Anordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch aus dünnem Blech bestehende Metallringe. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE111680X | 1925-10-03 |
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| AT111680B true AT111680B (de) | 1928-12-10 |
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| AT111680D AT111680B (de) | 1925-10-03 | 1926-10-01 | Vakuumgefäß mit ringförmigen Elektrodendurchführungen. |
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1926
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