AT111516B - Barometrischer Abschluß für Hochvakuumdampfapparate. - Google Patents

Barometrischer Abschluß für Hochvakuumdampfapparate.

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AT111516B
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  Barometrischer Abschluss für Hochvakuumdampfapparate. 



   Es ist für Vakuumapparate, insbesondere   Grossgleichrichteranlagen, vorgeschlagen   worden, zwischen der Feinpumpe (Quecksilberdampfpumpe) und der Vorpumpe, die gewöhnlich eine umlaufende Ölpumpe ist, einen barometrischen Abschluss einzubauen, der beim Versagen der Ölpumpe verhindern soll, dass 01 oder Luft in den Vakuumraum eindringt. Diesen Abschluss bewirkt man im allgemeinen durch ein schwaches, mindestens 76 cm langes   SteigTohr,   das mit seinem unteren Ende in Quecksilber eintaucht, das sich in einem mit der Vorpumpe in Verbindung stehenden abgeschlossenen Raum befindet (s. Fig. 1 der Zeichnung).

   Beim Anlassen der Vorpumpe wird dieser abgeschlossene Raum a durch das zur Vorpumpe führende Rohr b ausgepumpt, das Quecksilber im Steigrohr c fällt infolgedessen, dem erzeugten Vorvakuum entsprechend, bis auf einige Millimeter und dieser restliche Druck muss nun von der Feinpumpe überwunden werden. Hiedurch ist die grösste Tauchtiefe t (s. Fig. 2) gegeben, die im allgemeinen 8-10 mm beträgt. Bei dieser verhältnismässig geringen Tauchtiefe dichtet das Quecksilber am unteren Ende des Steigrohres nicht immer   einwandfeiäb,   und deshalb ist es beim plötzlichen Eindringen von Luft in den Raum a möglich, dass Luftbläschen auch in das Steigrohr c gelangen. 



   Diesem Übelstande soll die Erfindung-abhelfen, u. zw. durch eine solche Gestaltung des unteren Steigrohrendes, dass dessen Berührungsfläche mit dem Quecksilber im Vergleich zur Grösse seiner Mündung vergrössert wird, ohne dass damit eine Vergrösserung der Tauchtiefe verbunden ist. Am einfachsten kann dieser Erfolg durch einen   Querflansoh'an,   der Mündung des Steigrohres, gegebenenfalls auch durch eine Verengung seiner freien Mündung, erreicht werden. 



   Einen   derartigen barometrischen Verschluss   zeigt Fig. 2 der Zeichnung. Hier ragen wieder in den abgeschlossenen, zum Teil mit Quecksilber d gefüllten Behälter   a   das von der Vorpumpe kommende Rohr   'das nur-bis in   den Luftraum des Behälters a reicht, und das Steigrohr c, dessen unteres Ende in das Quecksilber d eintaucht. An diesem Ende ist das Steigrohr c mit einem   Querflansch t versehen,   der seine Berührungsfläche mit dem Quecksilber ohne Erhöhung der Tauchtiefe vergrössert, eine Anordnung, die erfahrungsgemäss eine wesentliche Verbesserung der Vorrichtung bewirkt, indem sie das Übertreten von Luftblasen nach dem Innern des Steigrohres verhütet.

   Besonders günstig ist es, ausserdem die   Mündungm   des Rohres nach unten zu   verjüngen.   In Störungsfällen kann dann das Quecksilber nur sehr langsam in das Rohr c eindringen, wodurch jede Wirbelbildung verhindert und ein zuverlässiger Abschluss erzielt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Barometrischer Abschluss für Hochvakuumdampfapparate, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungsfläche zwischen dem barometrischen Steigrohr und dem abschliessenden Quecksilber im Vergleich zum freien Querschnitt der Rohrmündung ohne Erhöhung der Tauchtiefe grösser ist als bei den Steigrohren mit durchwegs gleicher Wandstärke. 

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Claims (1)

  1. 2. Abschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steigrohr an seiner Mündung mit einem die Berührungsfläche mit dem Quecksilber vergrössernden Flansch versehen ist.
    3. Abschluss nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Mündungsquerschnitt des Steigrohres verengt ist. EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT111516D 1926-06-01 1927-05-23 Barometrischer Abschluß für Hochvakuumdampfapparate. AT111516B (de)

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