AT111259B - Greifer-Einrichtung für Fahrzeugräder mit starrer Felge. - Google Patents

Greifer-Einrichtung für Fahrzeugräder mit starrer Felge.

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AT111259B
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wheel
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gripping
shoes
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Carlo Passega
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Carlo Passega
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  Greifer-Einrichtung für Fahrzeugräder mit starrer Felge. 
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 der Tragkörper eingreifen. Durch Verkeilung oder Verschraubung der Bolzen d kann somit jeder Tragkörper an dem Mantel der Felge unverrückbar befestigt werden, so dass eine Verschiebung in Richtung der Tangente nicht möglich ist. 



   Auf jedem Tragkörper ist freibeweglich ein Greifschuh e aufgehängt. Jeder Schuh besteht vorteilhaft aus den beiden Seitenwangen f, die parallel liegen und einen Abstand haben, der um ein Geringes grösser ist, als die Breite der Felge. Sie sind durch Querstücke von geeigneter Form verbunden, um eine genügend grosse Auflagefläche auf dem Boden und ein verlässliches Greifen zu sichern. Diesen wesentlichen Teilen kann gegebenenfalls noch eine   Kautschukausrüstung   gegeben werden, um der Abwälzbewegung des Rades mehr Elastizität zu verleihen. Die beiden Seitenwangen fund g weisen im Mittelteil je eine Höhlung bzw. Ausnehmung k auf, die so geformt und angeordnet sind, dass sie die Enden des Tragkörpers aufnehmen können, ohne die Bewegung des Rades zu behindern, wenn sich beim Abwälzen die gegenseitige Einstellung von Tragkörper und Schuh ändert. 



   Die Querstücke der zusammenwirkenden Innenfläche der Ausnehmungen und der Aussenflächen der Tragkörper a können vorteilhaft solche Form erhalten, dass die an dem Rade befestigten Tragkörper mit den Greiferschuhen in Eingriff stehen, um die Achsen und die im nachstehenden beschriebenen Fenster zu entlasten bzw. deren Abnutzung zu verringern. Die Fenster   I   in den beiden Wangen sind vorteilhaft eiförmig und langgestreckt, ihre Seitenwände verlaufen nach Zykloidenbögen.

   Das Profil dieser   Ölf-   nungen   !,   in welchen die Achsen   b1   und b2 der Tragkörper spielen, ist so gewählt, dass sich, wenn ein bestimmter Schuh auf dem Boden aufruht, das Rad auf diesem ohne Gleiten abwälzen und sowohl nach vorwärts wie nach rückwärts auf die beiden benachbarten Schuhe auflegen kann, ohne dass der in der Mitte liegende Schuh seine Stellung gegenüber der Erde ändert. Die Achsen   b1.   und b2 bewegen sich währenddessen in den Öffnungen   !,   indem sie sich an deren Kante anschmiegen. Der Umriss der Kante muss also die Umhüllende der aufeinanderfallenden Stellungen bilden, welche die Achsen während der reinen Abwälzbewegung des Rades einnehmen. 



   Eine derartige Greifereinrichtung ist sehr wirksam und lässt sich dabei leicht und rasch anbringen bzw. abnehmen. 



   Die Befestigung der Tragkörper an der Aussenfläche der Felge gestattet es, die Achsen in einer Entfernung von der Radachse anzubringen, die grösser ist als der Radius der   Rolliläche   des Rades. Diese Anordnung der Achsen macht es aber allein möglich, den   Aufhängungsöffnungen   ein solches Profil zu geben, dass die Achsen dauernd gegen die Öffnungskante angedrückt bleiben, während sich das Rad ohne
Gleitbewegung auf dem Schuh abwälzt, wodurch gegenüber bekannten ähnlichen Einrichtungen Abnutzung und Energieverluste auf ein Minimum gebracht werden. 



   Dabei lässt sich die Einrichtung an jedem Rad beliebiger Art leicht anbringen, ohne dass dieses hiefür besonders konstruiert sein müsste. Der Vorteil, dass die Einrichtung leicht abgenommen und wieder aufmontiert werden kann, ist insbesondere bei landwirtschaftlichen Traktoren u. dgl. von Wert. 



   Von den in den Rahmen der Erfindung fallenden Ausführungsformen, sei jene besonders erwähnt, bei welcher der Schuh mit den Achsen ausgestattet ist und die Öffnungen oder Fenster am Tragkörper vorgesehen sind. In allen Fällen können die Tragkörper zu Gruppen vereinigt sein, um deren Befestigung mittels weniger Verbindungsmittel bewerkstelligen zu können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Greifereinrichtung für Fahrzeugräder mit starrer Felge, bei welcher Greifschuhe mittels Tragfenster an Achsen der Radfelge freibeweglich aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Entfernung der Achsen   (b1   und   b2)   vom Radmittelpunkt grösser als der Radius der   Rollfläche   des Rades ist.

Claims (1)

  1. 2. Greifereinrichtung gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (b1 und b2) an Tragkörpern (a) sitzen, die an der Aussenfläche der Radfelge befestigt sind.
    3. Greifereinrichtung gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Achsen (b1 und b2) tragenden Tragkörper (a) voneinander unabhängig und leicht abnehmbar an der Radfelge befestigt sind, wobei die in den Seitenflanschen der Greifschuhe vorgesehenen Fensteröffnungen , in welchen die Achsen (b1 und b2) spielen, beiderseits von Kurvenbogen begrenzt sind, welche die Einhüllende der Achsen in ihren aufeinanderfolgenden Stellungen bei der Abrolllmg des Rades ohne Gleiten auf den Radschuhen bildet.
    4. Greifereinrichtung gemäss den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Tragkörper (a) in seitlichen Ausnehmungen (k) der Greifschuhe spielen können und einen derartigen Querschnitt haben, dass sie mit den Innenflächen der besagten Ausnehmungen gleitend und sich abstützend zusammen arbeiten können, wenn die Achsen durch Verschleiss abgenutzt sind.
    5. Greifereinrichtung gemäss den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der die Greifschuhe tragende Tragkörper (a) an der Felge des Rades zwecks leichterer Demontierbarkeit der Greifereinrichtung nur mittels eines einzigen Bolzens befestigt ist.
AT111259D 1924-12-02 1925-08-11 Greifer-Einrichtung für Fahrzeugräder mit starrer Felge. AT111259B (de)

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