AT111200B - Abdreh- und Kalibrierungsverfahren zur Ausnutzung der toten Kaliber bei Triowalzwerken. - Google Patents

Abdreh- und Kalibrierungsverfahren zur Ausnutzung der toten Kaliber bei Triowalzwerken.

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AT111200B
AT111200B AT111200DA AT111200B AT 111200 B AT111200 B AT 111200B AT 111200D A AT111200D A AT 111200DA AT 111200 B AT111200 B AT 111200B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Abdreh-und Kalibrierungsverfahren zur Ausnutzung   der toten Kaliber bei Trio- walzwerken. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 52, Fig. 4) geradlinig und parallel werden. Der Verschleiss an den Berührungsflächen tritt jetzt erst von Punkt 55 an auf, da sie bis dahin freilaufen ; die Konizität der   Berührungsflächen   ist so nur von ihrem Verschleiss abhängig und nicht auch noch von dem Auslaufmass der Kaliberkonizität. Die Öffnung der Walzen ist auf ein Mindestmass reduziert.

   Da bei Schienen die Konizität an der   Laschenanlage   an Kopf und Fuss bzw. bei   U-und l-Eisen   die Konizität an den inneren Flanschseiten mindestens doppelt so stark ist als die Konizität, die dem Kaliber gegeben wird, und auch der Verschleiss der Walzen an den Stellen, die diese Profilflächen bilden, nie grösser ist als der Verschleiss an den äusseren konischen Kaliberseiten, so wird durch das Abdrehen um das halbe Mass von   x   die Mittelwalze auch stets wieder hergestellt. 



   Der grosse Fortschritt des Verfahrens der Erfindung gegenüber dem Viemalzensystem für Triowalzwerke besteht also darin, dass auch nach dem Umlegen der Walzen bei der Walzung in der zweiten Kaliberreihe genau der gleiche gute Schluss der Walzen vorhanden ist, wie bei der Walzung in der ersten Kaliberreihe. Weiterhin ist der Fortschritt darin zu suchen, dass durch das Fertigstellen der zweiten Kaliberreihe auch die durch das Walzen auf der ersten Kaliberreihe abgenutzte Mittelwalze wieder vollständig hergestellt wird, so dass gegenüber dem bekannten Vierwalzsystem, wo nach dem Umlegen der Ober-und Unterwalze die erforderliche zweite Mittelwalze eingelegt wird, bei der angemeldeten Erfindung diese zweite Mittelwalze erspart wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Abdreh-und Kaliblierungsverfahren   zur Ausnutzung der toten Kaliber bei   Triowalzwerken,   dadurch-gekennzeichnet, dass die zweite Kaliberreihe erst nach vollständiger Abnutzung der ersten Kaliberreihe fertiggestellt wird, und dass die Konizität der   Berührungsflächen   zwischen zwei zusammenarbeitenden Walzen so stark gehalten wird, dass nach Abnutzung der ersten Kaliberreihe der Verschleiss an den Berührungsflächen durch Abdrehen der Walzen um das halbe Mass oder einen grösseren Bruchteil des Masses aufgehoben werden kann, das notwendig wäre, um den Verschleiss der ersten Kaliberreihe auszuschalten.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Berührungsflächen zweier zusammenarbeitender Walzen nach dem Auslaufen der Kaliberkonizität zunächst in nicht parallelen Bogen verlaufen, die später geradlinig und parallel zueinander werden.
AT111200D 1926-01-28 1926-11-27 Abdreh- und Kalibrierungsverfahren zur Ausnutzung der toten Kaliber bei Triowalzwerken. AT111200B (de)

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