DE471152C - Verfahren zum Herstellen von Rillenschienen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Rillenschienen

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DE471152C
DE471152C DES80780D DES0080780D DE471152C DE 471152 C DE471152 C DE 471152C DE S80780 D DES80780 D DE S80780D DE S0080780 D DES0080780 D DE S0080780D DE 471152 C DE471152 C DE 471152C
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DE
Germany
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DES80780D
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RUDOLF SPERLING
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RUDOLF SPERLING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B1/00Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
    • B21B1/08Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling structural sections, i.e. work of special cross-section, e.g. angle steel
    • B21B1/085Rail sections

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Rillenschienen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Rillenschienen, bei der die Rillenschiene zunächst in die fertige Form mit abgebogener Rille gebracht wird, worauf das Umbiegen der abgebogenen Zwangslippe in die endgültige Form mit Hilfe einer Schlepprolle vorgenommen wird.
  • Es ist zwar bekannt, das Walzen von Rillenschienen dadurch vorzunehmen, daß eine Schlepprolle in den letzten Stichen ihr -auf dem Umfang angebrachtes Vor- bzw. Fertigprofil in die ohne Rille vorgewalzte Schiene eindrückt. Bei diesem bekannten Verfahren verrichtet die Schlepprolle jedoch positive Walzarbeit, was, abgesehen von der hohen Stich- und Gerüstzahl, einen hohen Kraftaufwand bedingt und wodurch außerdem die bei der Walzarbeit auftretende Wärme geradezu ein weiteres Ausglühen der Rillenwände mit sich bringt, so daß die Festigkeitsverhältnisse von Kopf und Zwangslippe ungefähr gleichbleiben, während es erwünscht wäre, daß die Zwangslippe mit Rücksicht auf den höheren Verschleiß, dem sie insonderheit in Kurven unterworfen ist, eine höhere Festigkeit aufweist. Die bei diesem Verfahren verwendeten Schlepprollen fanden ihre Lagerung entweder zwischen den Walzen selbst oder an den Seitenständern der Walzen. Weiterhin ist ein Verfahren zum Walzen von Rillenschienen bekannt geworden, bei der die Schiene mit abgebogener Zwangslippe gewalzt wird, worauf im Fertigkaliber mit Hilfe einer geradlinigen Führung die abgebogene Zwangslippe in die richtige Lage gebracht wurde. Dieses Verfahren konnte sich aber nicht einbürgern, da die Führung einem zu großen Verschleiß- ausgesetzt war. Die Verwendung von besonders verschleißfesten Materialien würde diesen Übelstand nicht beheben können, da außer dem.hohen Verschleiß auch noch Biegungsbeanspruchungen, veranlaßt durch das Bewegen der- Walzen in vertikaler Richtung, auftreten, denen selbst die besten bis jetzt bekannten, bei höheren Temperaturen noch sehr verschleißfesten Materialien infolge ihrer großen Sprödigkeit nicht gewachsen sind. Die Anwendung einer festen Führung ist seinerzeit nicht über Versuche hinausgelangt.
  • Weiterhin ist ein Verfahren zum Aufarbeiten abgenutzter Rillenschienen bekannt geworden, bei dem die Zwangslippe im ersten Stich abgebogen und im letzten Stich mit Hilfe einer im Seitenständer angebrachten-Schlepprolle wieder in die ursprüngliche Lage zurückgebogen wird. Hierbei ragt nur der der Rille entsprechende Wulst der Schlepprolle in das Kaliber. Aber auch dieses Verfahren hat sich nicht durchsetzen können, da die Rolle nicht so angeordnet ist, daß sie gestattet, eine einwandfreie Fertigprofilierung zu erzielen. Bei dem geringsten Verschleiß im Lager der Rolle wie in den Walzen bzw. den Walzenlagern ändert sich die Lage der Schlepprolle zu den Walzen, und es bestellt dadurch die große Gefahr, daß zwischen Rollq und Walzenschluß Material aus -dem Kopf heraustritt, zumal die Schlepprolle auch hier mit zur eigentlichen Walzarbeit herangezogen wird. Außerdem entsteht durch die VV alzenbewegungen eine, in der Längsrichtung gesehen, wellenförmige Zwangslippe.
  • Demgegenüber gelingt es erfindungsgemäß; Rillenschienen, bei denen die Rillenschiene in den vorhergehenden Stichen in-Fertigformmit abgebogener Zwangslippe --gewalzt ist; mit Hilfe,einer Schlepprolle dadurch fertigzustellen, daß die in das Fertigkaliber ragende Schlepprolle von den zusammenarbeitenden Walzen geführt wird, wodurch eine gute und sichere Profilausbildung gewährleistet ist und die Rolle nur wenig beansprucht wird. Ferner haben Probewalzungen ergeben, daß nach dem neuen Verfahren gewalzte Schienen im Kopf eine Festigkeit von 77;5, in der Zwangslippe von 78,3 kg/mm= aufwiesen. (Die Zahlen stellen D_ urchschnittswerte aus neun Proben dar.) Man hat es außerdem in der Hand, das Material der Zwangslippe, am besten während der Rillenbildung, so abzukühlen, daß es ein dem Verschleiß besonders widerstehendes Gefüge erhält. An sich kühlt das Material der Fahrschiene infolge der Verarbeitung im Verhältnis zum Querschnitt des Fahrkopfes schneller ab und wird dadurch allein, wie die mitgeteilten Zahlen erkennen lassen, schon härter, was als Vorteil bei der Anwendung des neuen Verfahrens anzusehen ist. Die Abkühlung kann in bekannter Weise durch Anwendung von Wasser oder Öl erhöht werden. ° Das Wesen des neuen Verfahrens ist aus der Zeichnung erkennbar. Es zeigt Abb. z die Kaliberreihe, wobei die in das Fertigkaliber ragende Schlepprolle zu erkennen ist, während Abb. a die Lage der Walzen und der Rolle in ihrer Stellung zu den Walzen, und zwar gegen die Oberwalze gesehen, darstellt.
  • Der Walzstab, der die Form einer Schiene mit abgebogener Zwangsschiene aufweist, tritt in Pfeilrichtung in das letzte Kaliber ein. Nach dem Austritt aus dem Fertigkaliber hat die Schiene die in Abb.3 dargestellte endgültige Form: "-' - '

Claims (1)

  1. PAT.RNT,ANSPRUCI3: Verfahren zum Herstellen von Rillenschienen, bei der die Rillenschiene zunächst in die fertige Form mit abgebogener Zwangslippe gebracht wird, worauf _ das Umbiegen der abgebogenen Zwangslippe im letzten Stich mit Hilfe einer an sich bekannten Schlepprolle erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß diese von den zusammenarbeitenden Walzen geführt ist.
DES80780D 1927-07-15 1927-07-15 Verfahren zum Herstellen von Rillenschienen Expired DE471152C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4400962A (en) 1980-09-15 1983-08-30 Sacilor Acieries Et Laminoirs De Lorraine Improved rolling mills apparatus for rolling rails with universal and edging passes wherein edging passes are made in a reversing universal finishing stand
CN101642773B (zh) * 2009-08-31 2011-04-06 攀钢集团钢铁钒钛股份有限公司 特种断面翼轨的生产线及其制造方法
RU2787897C1 (ru) * 2022-07-25 2023-01-13 Акционерное общество "ЕВРАЗ Объединенный Западно-Сибирский металлургический комбинат", АО "ЕВРАЗ ЗСМК" Способ прокатки трамвайных желобчатых рельсов

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US4400962A (en) 1980-09-15 1983-08-30 Sacilor Acieries Et Laminoirs De Lorraine Improved rolling mills apparatus for rolling rails with universal and edging passes wherein edging passes are made in a reversing universal finishing stand
CN101642773B (zh) * 2009-08-31 2011-04-06 攀钢集团钢铁钒钛股份有限公司 特种断面翼轨的生产线及其制造方法
RU2787897C1 (ru) * 2022-07-25 2023-01-13 Акционерное общество "ЕВРАЗ Объединенный Западно-Сибирский металлургический комбинат", АО "ЕВРАЗ ЗСМК" Способ прокатки трамвайных желобчатых рельсов

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