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Österreichische
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Der Gegenstand vorliegender Neuerung bezieht sich auf jene Sackklebemaschinen, bei weichen das mit vorstehendem Falzrand doppelt gelegte Papierblatt von zwei in derselben Richtung sich forthewegenden endlosen Bändern transportiert und hintereinander unter eine, das Klebemittel auftragende Vorrichtung, durch eine, den vorstehenden Falzrand umlegende Falzvorrichtung und schliesslich zwischen zwei Presswalzen geführt wird, durch welche der Falzrand gegen die mit Klebemittel versehene Blattseite gedrückt wird.
Die Verbesserung bezieht sich insbesondere auf die zum Aufbringen des Klebemittels dienende Vorrichtung.
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welche derart gefaltet sind, dass der untere Theil ü er den oberen um die Breite des umzulegenden und anzuklebenden Falzes n vorsteht, werdne von Hand aus zwischen die endlosen, in gleichem Sinne sich bewegenden Transportbänder oder Riemen a, derart eingelegt. dass der umzulegende Falzrand n samt jenem Teile des Doppelblattes, an welchem der Falzrand geklebt werden soll, über die beiden Transportbänder vorsteht, resp. von denselben freigelassen wird.
Das auf diese Weise transportierte gefaltete Blatt fit wird längs jenes Flächenstreifens des oberen Blatteiles, an welchen der Falzrand n geklebt werden soll, unter eine, das Klebemittel verteilende Vorrichtung, hierauf der Falzrand selbst durch den in Fig. t bis 7 gezeigten Falzapparat N bekannter Konstruktion gezogen, nach aufwärts gebogen und schliesslich beim Durchführen zwischen die beiden über die endlosen Händer vorspringenden Druckwalzen c an den mit Klebemittel versehenen Teil gedrückt : der auf diese Weise auf einer Seite geklebte Sack wird hierauf auf einen geeigneten Tisch d abgelegt.
Die Maschine ist symmetrisch gebaut, so dass an jeder Längsseite derselben eine Transportvorrichtung sowie ein Klebemittelverteiler, ein Falz-und Klebeapparat angeordnet ist. Da das Umlegen des Falzstreifens n nach oben stattfindet, so muss das rückspringende Papinrblatt an seiner nach oben gewendeten Seite m. it Klebe. mittel versehen werden und diesem Zwecke dient die den Gegenstand der Anmeldung bildende Vorrichtung.'
Die Verteilung des Klebemittels findet durch eine, senkrecht auf der, Papierfläche stehende Düse f statt, welche mit einem, mit Kolben g versehenen Cylinder @ in Ver- bindung steht : die Menge des bei der Düse f austretenden Klebemittels wird durch ein verstellbares Schraubenventil i geregelt.
Der Kolben k erhält seine Bewegung durch die, in dem Cylinder h unverschiebbar gelagerte schraubenspindel l in der Weise, dass er in dem Cylinder < unverdrehbar geführt ist und die Mutterführung der Spindel l bildet.
Die Vorwärtsschaltung der Spindel 1 erfolgt durch eine, von dem Excenter q der Welle p betätigte Schaltklinke ?-, welche auf ein, auf der Spindel l sitzendes Schaltrad t wirkt (Fig.8)
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Da die Maschine, wie eingangs erwähnt, symmetrisch gebaut ist, so sind auf der Welle p zwei Excenter 3 angeordnet, welche zur Betätigung der beiderseitig angeordneten Klebomittelverteiler dienen ; die Welle p erhält ihlren Antrieb von der die Transportbänder antreibenden Welle s.
Um den Cylinder mit Klebemittel neu beschicken zu können bezw. den Kolben in rascher Weise wieder an den Beginn seines Hubes zu transportieren, ist die Spindel l an ihrem, ausserhalb des Cylinders h liegenden Ende mit einem, zur Befestigung einer Handkurbel dienlichen Vierkant M versehen, wodurch ein rasches Verdrehen derselben er- mögliebt wird.
Durch die beschriebene Vorrichtung wird auf das unter der Düse f vorbeigeführte Papierblatt ein, vermittelst des Regulierventiles i und der Schaltweite"der Klinke veränderlicher Klebmaterialfaden abgelegt, welcher beim Andrücken des Falzrandes zerdrückt wird.
Die Füllung des Cylinders h mit neuem Klebematerial erfolgt während des von Hand aus erfolgendem Rücktransportes des Kolbens k durch den am Ende des Cylinders angeordneten, mit Überwarfkappe versehenen Füllstutzen v, indem letzterer mit einem Klebemittelbehälter in Verbindung gebracht wird, so dass bei dem von Hand erfolgenden Rück- tra"1sporte des Kolbens das Klebemittel gleichzeitig in den Cylinder eingesaugt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Bei Sackklebemaschinen, bei welchen das gefaltete Papier von zwei endlosen, sich berührenden Bändern unter eine, den Klebstoff auftragende Vorrichtung, einen Falzapparat und einen Klebeapparat hinweggeführt wird, eine das Klebemittel verteilende Vorrichtung, im Wesen bestehend aus einem, das Klebemittel aufnehmenden Cylinder, in welchem eine
Schraubenspindel unverschiebbar gelagert ist, auf welcher ein, an der inneren Cylinder- wand unverdrehbar geführter Kolben mit Muttergewinden sitzt, wobei der Cylinder mit einer nach abwärts gerichteten Düse versehen ist. durch welche das Klebemittel in einem dünnen Strahle austritt und die Bewegung der Spindel durch ein, von einer Welle der
Maschine betätigtes Schaltwerk erfolgt.
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