AT11113B - Klebstoff-Auftragvorrichtung für Sackklebemaschinen. - Google Patents

Klebstoff-Auftragvorrichtung für Sackklebemaschinen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
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 EMI1.2 
 



   Der Gegenstand vorliegender Neuerung bezieht sich auf jene Sackklebemaschinen, bei weichen das mit vorstehendem Falzrand doppelt gelegte Papierblatt von zwei in derselben Richtung sich forthewegenden endlosen Bändern transportiert und hintereinander unter eine, das Klebemittel auftragende Vorrichtung, durch eine, den vorstehenden Falzrand   umlegende Falzvorrichtung   und schliesslich zwischen zwei   Presswalzen   geführt wird, durch welche der Falzrand gegen die mit Klebemittel versehene   Blattseite   gedrückt wird. 



  Die   Verbesserung bezieht sich insbesondere   auf die zum Aufbringen des Klebemittels dienende Vorrichtung. 
 EMI1.3 
 welche derart gefaltet sind, dass   der untere Theil ü er den oberen   um die Breite des umzulegenden und anzuklebenden Falzes n vorsteht, werdne von Hand aus zwischen die endlosen, in gleichem Sinne sich bewegenden Transportbänder oder Riemen a, derart eingelegt. dass der umzulegende Falzrand n samt jenem Teile des Doppelblattes, an welchem der Falzrand geklebt werden soll, über die beiden Transportbänder vorsteht, resp. von denselben freigelassen wird.

   Das auf diese Weise transportierte gefaltete Blatt   fit   wird längs jenes Flächenstreifens des oberen Blatteiles, an welchen der Falzrand n geklebt werden   soll, unter eine, das Klebemittel verteilende Vorrichtung,   hierauf der Falzrand selbst durch den in Fig.   t   bis 7 gezeigten Falzapparat N bekannter Konstruktion gezogen,   nach   aufwärts gebogen und schliesslich beim Durchführen zwischen die beiden über die endlosen   Händer vorspringenden Druckwalzen   c an den mit Klebemittel versehenen Teil gedrückt : der auf diese Weise auf einer Seite geklebte Sack wird hierauf auf einen   geeigneten Tisch   d abgelegt.

   Die Maschine ist symmetrisch gebaut, so dass an jeder Längsseite derselben eine Transportvorrichtung sowie ein Klebemittelverteiler, ein Falz-und Klebeapparat angeordnet ist. Da das Umlegen des Falzstreifens n nach oben stattfindet,   so muss das rückspringende Papinrblatt   an seiner nach oben gewendeten Seite   m. it Klebe.   mittel versehen   werden und diesem Zwecke dient die   den Gegenstand der Anmeldung bildende Vorrichtung.'
Die Verteilung des Klebemittels findet durch eine, senkrecht auf der, Papierfläche stehende Düse f statt, welche mit   einem, mit Kolben g versehenen Cylinder @ in Ver-   bindung steht : die Menge des bei der Düse f austretenden Klebemittels wird durch ein verstellbares Schraubenventil i geregelt.

   Der Kolben k erhält seine Bewegung durch die, in dem Cylinder h unverschiebbar gelagerte schraubenspindel l in der Weise, dass er in dem   Cylinder < unverdrehbar geführt   ist und die   Mutterführung   der Spindel l bildet. 



  Die   Vorwärtsschaltung   der Spindel 1 erfolgt durch eine, von dem Excenter q der Welle p   betätigte Schaltklinke ?-, welche auf   ein, auf der Spindel l sitzendes Schaltrad t wirkt (Fig.8) 

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   Da die Maschine, wie eingangs erwähnt, symmetrisch gebaut ist, so sind auf der Welle p zwei Excenter 3 angeordnet, welche zur Betätigung der beiderseitig angeordneten     Klebomittelverteiler   dienen ; die Welle   p erhält ihlren Antrieb   von der die Transportbänder antreibenden Welle   s.   



   Um den Cylinder mit Klebemittel neu beschicken zu können bezw. den Kolben in rascher Weise wieder an den Beginn seines Hubes zu transportieren, ist die Spindel l an ihrem, ausserhalb des Cylinders h liegenden Ende mit einem, zur Befestigung einer Handkurbel dienlichen Vierkant   M   versehen, wodurch ein rasches Verdrehen derselben er-   mögliebt   wird. 



   Durch die beschriebene Vorrichtung wird auf das unter der Düse f vorbeigeführte Papierblatt ein, vermittelst des Regulierventiles i und der   Schaltweite"der Klinke   veränderlicher Klebmaterialfaden abgelegt, welcher beim Andrücken des Falzrandes zerdrückt wird. 



   Die Füllung des Cylinders h mit neuem Klebematerial erfolgt während des von Hand aus   erfolgendem Rücktransportes   des Kolbens k durch den am Ende des Cylinders angeordneten, mit   Überwarfkappe   versehenen   Füllstutzen v,   indem letzterer mit einem Klebemittelbehälter in Verbindung gebracht wird, so dass bei dem von Hand erfolgenden Rück-   tra"1sporte des Kolbens   das Klebemittel gleichzeitig in den Cylinder eingesaugt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :   
1. Bei Sackklebemaschinen, bei welchen das gefaltete Papier von zwei endlosen, sich berührenden Bändern unter eine, den Klebstoff auftragende Vorrichtung, einen Falzapparat und einen Klebeapparat hinweggeführt wird, eine das Klebemittel verteilende Vorrichtung, im Wesen bestehend aus einem, das Klebemittel aufnehmenden Cylinder, in welchem eine
Schraubenspindel unverschiebbar gelagert ist, auf welcher ein, an der inneren Cylinder- wand unverdrehbar geführter Kolben mit Muttergewinden sitzt, wobei der Cylinder mit einer nach abwärts gerichteten Düse versehen ist. durch welche das Klebemittel in einem dünnen Strahle austritt und die Bewegung der Spindel durch ein, von einer Welle der
Maschine betätigtes Schaltwerk erfolgt. 

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Claims (1)

  1. Bei einer Vorrichtung zur Verteilung des Klebemittels der sub 1 gekennzeichneten Art, die Anordnung, dass die Spindel an ihrem, aus dem Cylinder vortretenden Ende mit einem, zur Aufnahme einer Handkurbel bestimmten Vierkant versehen ist, zu dem Zwecke, um den durch die Schaltvorrichtung an sein Hubende gebrachten Kolben in rascher Weise an den Anfang des Hubes zurückbringen zu können EMI2.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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