AT110808B - Einrichtung zur Wahrung des Geheimnisses elektrisch mit oder ohne Draht übertragener Signale. - Google Patents

Einrichtung zur Wahrung des Geheimnisses elektrisch mit oder ohne Draht übertragener Signale.

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AT110808B
AT110808B AT110808DA AT110808B AT 110808 B AT110808 B AT 110808B AT 110808D A AT110808D A AT 110808DA AT 110808 B AT110808 B AT 110808B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Wahrung des Geheimnisses elektrisch mit oder ohne Draht über- tragener Signale. 



   Im österr. Patent Nr. 88338 ist eine Einrichtung zur Wahrung des Geheimnisses von mit oder ohne   Draht beforderten Depeschen,   Bildern od. dgl.   telegraphischen,   teleautographischen und telephotographischen Sendungen beschrieben, welche im Wesen aus zwei Zylindern besteht, von welchen der eine in der Sendestation und der andere in der Empfangsstation angeordnet sind und von welchen der eine das zu übertragende Dokument trägt und der andere die lichtempfindliche Fläche bildet, auf welcher auf   photographischem   Wege ein Abdruck des gesandten Dokumentes erzeugt wird.

   Diese beiden Zylinder laufen mit   möglichst gleicher Geschwindigkeit   um und beginnen im selben Augenblick ihre Bewegung, wobei der Augenblick des Bewegungsbeginnes innerhalb jener Zeiteinheit verstellbar und veränderlich ist, welche zur Regelung des Synchronismus der Zylinderdrehungen dient. Man hat ferner zur Erhöhung der Sicherheit, welche durch die Veränderbarkeit des Augenblicks des Bewegungsbeginns der Zylinder gegeben ist, vorgeschlagen, auch die Umdrehungsgeschwindigkeit dieser Zylinder, u. zw. sowohl während des Umlaufen als zwischen den einzelnen Umdrehungen veränderbar zu machen. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun eine Einrichtung zur Schaffung dieser Veränderbarkeit der Rotationsgeschwindigkeit der Zylinder. 



   Nach dem Vorhergesagten kann die Wirkungsweise der Vorrichtung und insbesondere das System der Sperrscheiben als bekannt vorausgesetzt werden, welche in der Zeiteinheit in verschiedenen Augenblicken den Bewegungsbeginn der Zylinder hervorbringen. 



   Im Wesen besteht die erfindungsgemässe Einrichtung in einer solchen, welche eine Geschwindigkeitsänderung des Umlaufes der Tragwelle des Zylinders in der Station hervorzubringen ermöglicht, während die Antriebswelle eine konstante Geschwindigkeit beibehält ; die Grösse dieser Änderung und der Beginn des Einsetzens der Änderung in einem vorbestimmten Augenblick können durch die erfindungsgemässe Einrichtung geändert werden. 



   Es genügt dal er, dass, sei es nach einem Übereinkommen oder sei es nach einer zugegangenen Mitteilung, die beiden Stationen in der Einrichtung die gleichen Verhältnisse für die Änderung treffen und diese im gleicher Moment eintreten lassen, damit die Zylinder, welche sich im gleichen Augenblick zu drehen beginnen, sich mit der gleichen Geschwindigkeit drehen, u. zw. mit einer Geschwindigkeit, die sowohl während des Umlaufes oder zwischen den einzelnen Umläufen veränderlich ist. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform nach der Erfindung in Fig. 1 in einer Vorderansicht, in Fig. 2 in einer Ansicht von einer Seite und in Fig. 3 in Ansicht von der anderen Seite veranschaulicht, während Fig. 4 ein erläuterndes Diagramm darstellt. 



   1 ist die Antriebswelle der Station, welche mit konstanter und durch bekannte Einrichtungen gesteuerter Geschwindigkeit umläuft und 2 ist die Mitnehmwelle, welche den Zylinder dieser Station mitnimmt. Auf diese   11   beiden Wellen sind die ungleich grossen Zahnräder 3, 4 aufgekeilt. Die Bewegungs- übertragung von der einen Welle zur andern wird durch ein Satellitzahnrad 5 hergestellt, welches mit den beiden   Zahnrad ein   3 und   4   in Eingriff steht und in einem Bügel 6 gelagert ist, der um die Wellen 1, 2 (die konaxial zueinander liegen), schwingbar ist ; dieser Bügel kann aber auch um irgendeine mit der gemeinsamen Achse der   Zahnräder. 3, zusammenfallende Achse schwingbar   sein. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Am Bügel 6 ist eine Kurbelstange 7 angelenkt, deren freies Ende einen Kurbelzapfen 8 bildet. 



  Letzterer kann in eine der Ausnehmungen 9 eingesetzt werden, die an einer Scheibe 10 ausgespart sind, welche vermittels eines Zahnrades 11 von der Antriebswelle 1 mitgenommen wird. 



   Wenn die Zahnräder 3, 4, 5 (siehe Fig. 4) im Sinne der Pfeile umlaufen, so ist klar, dass bei einer Verstellung des Bügels und damit des Zahnrades 5 im Sinne des Pfeiles   F,   eine Vergrösserung der Umlaufgeschwindigkeit des Zahnrades 4 für eine konstante Umlaufgeschwindigkeit des Zahnrades 3 hervorgebracht wird. Eine Verstellung im Sinne des Pfeiles   P2   wird dagegen eine Geschwindigkeitsverringerung hervorrufen. 



   Regelt man daher den Eingriff zwischen 11 und 10, so wird man für eine bestimmte Stellung der Pleuelstange 7 auf der Scheibe 10 die Einrichtung in einem bestimmten Zeitpunkte zur Funktion gebracht 
 EMI2.1 
 11 geregelt ist. 



   Ändert man die Stellung des Kurbelzapfens 8 auf der Scheibe 10, so ändert man dadurch den   Ausgangsplmkt   des Entstehen dieser Änderungen. Wenn daher n das Verhältnis der Zahnräder   10, 11   darstellt, so ist die Zahl der Kombination der Sperrscheiben mit n zu multiplizieren (zumindest wenn n eine Primzahl zur Zahl der Scheiben ist). Verstellt man die Scheibe   10,   so ändert man damit auch n. 



  Man wird also die Einrichtung in einem vorbestimmten Zeitpunkte in Bewegung setzen, u. zw. dadurch,   dass man mit Hilfe irgendwelcher geeigneter Mittel (Gabel od. dgl. ) das Zahnrad 11 mit der Scheibe 10   in Eingriff bringt. 



   Wenn es also einem Dritten gelingen sollte, die Periodenfolge der Inbewegungsetzung der Zylinder zu finden, so wäre dies ungenügend, um die gesendeten Signale aufzufangen ; er müsste hiezu noch Kenntnis   des Übersetzungsverhältnisses zwischen 11 und 10   sowie der Stellung des Zapfens 8 an der Scheibe 10 und schliesslich auch die Kenntnis des Augenblickes haben, in welchem man den Eingriff zwischen 11 und 10 herstellt. 



   Die Kenntnis dieser einzelnen Faktoren zu erlangen ist aber offensichtlich für einen Dritten kaum möglich, denn aus der Funktion der Vorrichtungen lässt sich der Wert dieser charakteristischen Faktoren nicht entnehmen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur elektrischen Fernübertragung mit und ohne Draht von   Schriftstücken   u. dgl. mit Hilfe zweier synchron umlaufender Zylinder in den Stationen, von welchen der eine das zu übertragende Schriftstück   und   der andere die lichtempfindliche Fläche trägt, auf welcher das   Schriftstück     photographisch   reproduziert wird und welche beide Zylinder im gleichen Zeitmoment, gegebenenfalls in periodischer Aufeinanderfolge, ihre Bewegung beginnen, dadurchgekennzeichnet, dass das antreibende   (3)   und das angetriebene Zahnrad   (4)   auf der treibenden und der angetriebenen Welle   (1   bzw.

   2) einer Station durch ein Satellitrad   (5)   miteinander in Verbindung stehen, dessen Lage durch Verstellung seiner Lagerung   (6)   änderbar ist und welches hiedurch eine relative   Geschwindigkeitsänderung   der Bewegung der Zahnräder   (3,   4) hervorbringt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Satellitrad (5) schwingbar gelagert ist und seine Lagerung (6) mittels eines Kurbeltriebes (7, 8) von einer von der Antriebswelle (1) aus, etwa mit Hilfe eines Zahnrades (11) mit Übersetzung angetriebenen Scheibe (10) in Schwingung EMI2.2 EMI2.3
AT110808D 1926-09-02 1927-08-26 Einrichtung zur Wahrung des Geheimnisses elektrisch mit oder ohne Draht übertragener Signale. AT110808B (de)

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GB110808X 1926-09-02

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AT110808B true AT110808B (de) 1928-10-10

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ID=9979666

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AT110808D AT110808B (de) 1926-09-02 1927-08-26 Einrichtung zur Wahrung des Geheimnisses elektrisch mit oder ohne Draht übertragener Signale.

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AT (1) AT110808B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948984C (de) * 1938-07-28 1956-09-13 Lorenz C Ag Verschluesselungseinrichtung fuer Bildtelegraphengeraete

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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