AT110716B - Vorrichtung zur Herstellung von Schnüren od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Schnüren od. dgl.Info
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Description
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Vorrichtung zur Herstellung von Schnüren od. dgl.
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Schnur zu bleiben.
Anstatt der mehrfachen Schlaufenführung kann man auch eine Führung verwenden, welche dem Grundsatze folgt, dass sich die Spannung in einem Faden entsprechend dem Druck ändert, der auf zwei einander gegenüberliegende Flächen des Fadens ausgeübt wird. Nach Fig. 6a läuft der Faden von den Spulen zwischen zwei mit Filz 4e belegte Scheiben 4d durch, die durch verstellbare Federn 41 auf verschiedenen Druck eingestellt werden können. Der Federdruck wird z. B. durch Muttern 4g geregelt.
Bei der Ausführung nach Fig. 6b sind anstatt der Scheiben 4d Rollen 4h angeordnet, zwischen denen die Fäden auf ihrem Weg nach dem Imprägnierbad 8 durchlaufen. Der durch diese Rollen auf den
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bare Federn.
Von den Führungen 4 laufen die Fäden durch die Führungsplatte 7 in das Imprägnierbad 8 und durch dieses zur Zwirnvorrichtung. Nach den Fig. 4 und 7 liegt die Führungsplatte 9 in einer zylindrischen Verlängerung 10 des Imprägnierbades 8, in der ebenfalls eine Lösung enthalten ist. Um das Zwirnen der Fäden zu erleichtern, hat die Führungsplatte 9 Schlitze 9 a oder Bohrungen. Sie wird in ihrer Lage durch einen geteilten Stellring 11 festgehalten. Sie hat eine konische Verlängerung 9b.
Die gedrehten Fäden laufen dann in Form einer Schnur 12 durch ein Auge 13, vorzugsweise aus Glas, in dem die Schnur 12 mit einer dünnen Haut der Lösung bedeckt wird. Dann läuft die Schnur. ? durch die Kammer 14 zum Überziehen mit einer Hülle (Fig. 8). Sie läuft aus de (Kammer 14 durch ein Auge 15 von genügender Weite ab, das die erforderliche Stärke der Hülle auf der Schnur erzeugt. Das Auge 15 ist ebenfalls aus Glas. Ein Auge 15a am Eintrittsende der Kammer 14 verkleinert den Durchmesser der Schnur 12.
Das Imprägnierbad und die Kammer 14 für die Hülle können durch gewundene Dampfrohre 8 a und 14a beheizt werden (Fig. 5).
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trocknen (Fig. 2, 3,9). Man kann auch, wie in Fig. 9, die Kammer 16 in einer weiteren Kammer 16a anordnen, durch welche heisse Luft oder Dampf strömt. Bei dieser Anordnung kann die Kammer 16 als Kühlkammer benutzt werden, indem nach der fertigen Vulkanisierung kaltes Wasser oder Luft durch die Kammer 16a durchgeleitet wird.
Die Schnur 12 wird schliesslich auf eine Spule 17 od. dgl. aufgewunden. Die Umlaufgeschwindigkeit dieser Spule steht im Verhältnis zu der des Spulenrahmens, so dass die Schnur die genügende Spannung erhält, um ein Enderzeugnis mit der erforderlichen Verdrehung zu erhalten.
Verwendet man eine Zelluloselösung mit Koagulierung als Imprägnierstoff, dann wird die Schnur 12 nach dem Verlassen der Kammer 14 über Rollen 18 und M a (Fig. 3) durch ein Bad 19 mit einer entsprechenden Koagulierflüssigkeit, etwa Schwefelsäure oder schwefelsaures Natrium, hindurchgeführt und von dort durch die Trockenkammer 16 der Haspel 17 zugeleitet.
Soll eine zusammengesetzte Schnur hergestellt werden, d. h. eine Schnur mit mittlerer Seele aus irgendeinem geeigneten Stoff und mit einer oder mehreren Schichten aus Fasern oder feinen Fäden, dann müssen eine entsprechende Zahl Vorrichtungen vorgesehen sein, die aus dem Spulrahmen dem Imprägnierbad, der Zwirnvorrichtung, der Kammer für die Hülle und, wenn nötig, der Koagulierkammer bestehen. In Fig. 2 ist diese Ausführungsform dargestellt, die die Herstellung einer zusammengesetzten
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Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3>3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Boden des an der Platte (3 a) des Spulenrahmens (3, 5) angeordneten Imprägnierbades (8) eine geschlitzte Platte (9) mit konischem Ansatz (9b) angebracht ist, durch den die Fäden (1) erst in einem bestimmten Abstand von den Durchtrittsöffnungen (9a) verdreht werden können.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnur in einem Bad von bestimmter Lösung mit einer äusseren Hülle, etwa aus viskoser Zellulose od. dgl., umgeben wird, wobei dieses Bad (14) hinter der Zwirnvorrichtung angeordnet ist.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein koagulierendes Bad (19) etwa aus Schwefelsäure oder Natriumsulphat hinter dem Zellulosebad (14) angeordnet ist.6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vulkanisier-oder Trockenkammer (16) mit einem Mantelraum (16a) versehen ist, um'sie gegebenenfalls auch als Kühlkammer verwenden zu können, je nachdem heisse Luft, Dampf oder kaltes Wasser durchgeleitet wird. EMI3.1
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1927
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