AT110559B - Verfahren zur Herstellung von dünnen Seifenfäden, Bändern u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von dünnen Seifenfäden, Bändern u. dgl.

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AT110559B
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Arthur Herbert Charlton
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von   dünnen     Seifenfäden, Biindern n. dgl.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Seife, insbesondere von Seife in feinverteilter Form. 



   Bei den jetzt üblichen Verfahren zur Herstellung feinverteilter Seife muss man, um von der flüssigen Seife zum Fertigprodukt in Bandform zu gelangen, die flüssige Seife auf Trommeln abkühlen und nach dem Erstarren von diesen abstreifen, oder man lässt sie in Blöcken fest werden und zerschneidet diese dann zu Riegeln, welche   sehliesslich   auf Flocken verarbeitet werden. 



   Es ist auch ein Verfahren bekannt, nach welchem feste Seife aus einer geeigneten Maschine in Form 
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 stellung von Stangen für Rasierseife benutzt wird,   gewöhnlich   als Strangpresse bezeichnet ; bei dem erwähnten Verfahren werden nur kleinere Austrittsöffnungen verwendet. 



   Es sind auch Vorschläge gemacht worden, insbesondere für die Erzeugung von Waschpulver, Seife in Pulverform durch ein Zerstäuben flüssiger Seife herzustellen, mit Hilfe von Druckluft und einer   Zerstäuberdüse.   Solche Seifenpulver enthalten gewöhnlich eine beträchtliche Menge Alkali. 
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 Bändern, Fäden od. dgl. feinverteilter Seife. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass man flüssige Seife. die auch unmittelbar dem Siedekessel entnommen sein kann. mit oder ohne Zusatz anderer Stoffe in flÜssigem Zustande durch entsprechende Öffnungen presst, so dass ein aus einer Anzahl von Fäden bzw.   Bändern   bestehender Flüssigkeitsstrahl erhalten wird, der beim Durchgang durch die eventuell vorerhitzte Luft erstarrt, so feste Seifenfäden und Bänder bildend. 



   Bei einer   beispielsweisen Ausführungsform   der Erfindung wird flüssige Seife von normaler Konzentration, d. h. von einem Fettsäuregehalt von etwa   63%.   bei der Temperatur, die sie beim Verlassen des Siedekessels hat, mittels einer direkt wirkenden Pumpe unter einem Druck von 3 bis 4 Atm. durch   Löcher   
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   Die betreffs Temperatur, Druck, Fettsäuregehalt und Lochdurchmesser angegebenen Werte, welche als Richtschnur dienen können, führen zu einem sehr guten Erzeugnis. Je nach Art des jeweils gewünschten Endproduktes können diese Werte aber selbstverständlich geändert werden. 



   Der Druck ist hinreichend hoch zu halten, um die flüssige Seifenmasse derart durch die Öffnungen zu pressen, dass ein wesentlich flüssiger Strahl sich bildet, der erst in   Berührung   mit der Luft fest wird, so die erwähnten Fäden, Bänder usw. bildend. Dabei kann. in Erweiterung obiger   Zahlenangeben,   der   Druck beispielsweise zwischen 1-4 Atm. schwanken,   im allgemeinen wird er aber 3-4 Atm. betragen. Er kann in irgendeiner geeigneten Weise hervorgebracht werden, z. B. durch direkten Druck einer Pumpe oder durch Fliehkraft oder durch ein   Druckgefäss.   
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 öffnungen hängt von den Arbeitsbedingungen und dem gewünschten Endresultat ab.

   Es hat sieh die Anbringung von etwa 30 bis 50 Löchern auf einer   kreisförmigen Fläche   von etwa 4 ein Durchmesser als 
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 ausgeführt werden. 



   Die Seife kann in jeder beliebigen Richtung herausgepresst werden, z.   B. wagrecht,   aufwärts oder abwärts. Die Weglänge des gebildeten flüssigen Seifenstrahles muss für ein zuverlässliches   Erstarren   der einzelnen Fäden an der Luft ausreichend sein ; letztere kann notfalls vorgeheizt sein, in welchem Falle die Seife rascher trocknet. Durch Einführung kalter Luft am Boden der Kammer, in welche die Seife gepresst wird, kann eine Gegenstromkühlung erhalten werden. 



   Die das Fertigprodukt darstellenden erstarrten   Seifenfäde. n   usw. können sofort auf ein Transport- 
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 kann eventuell mittels geheizter oder trockener Luft durchgeführt werden, so dass die Seife einen   höheren,   guter Toiletteseife entsprechenden Fettsäuregehalt aufweist. 



   DerFettsäuregehalt der Seife kann geändert werden, und es können auch andere geeignete   Zusätze.   am besten in flÜssiger Form oder in Lösung, der Seife vor dem Durchpressen beigemischt werden, wie z. B. 



  Natriumsilikat   und   Natriumkarbonat. 



   Die Zusammensetzung der Seife ist vorteilhaft mit   Rücksicht   auf das erforderliche rasche Er- starren an der   Luft zu wählen.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von dünnen Seifenfäden,   Bändern   u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass man flüssige Seifenmasse durch entsprechend geformte Öffnungen presst, so dass die austretende Masse bei der Berührung mit Luft oder einem ändern Kühlmittel in Form von Fäden, Bändern od. dgl. erstarrt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die entstehenden Seifenfäden und Bänder einem Trockenproze3 unterworfen werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass flüssige Seifenmasse gebräuchlicher Konzentration (etwa 63% Fettsäure) durch Löcher von etwa 1/4 t mm Durchmesser unter einem Druck von etwa 3 bis 4 Atm. gepresst-wird.
AT110559D 1925-11-24 1926-10-15 Verfahren zur Herstellung von dünnen Seifenfäden, Bändern u. dgl. AT110559B (de)

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