AT110526B - Maschine zur Herstellung von Schachtelteilen, insbesondere Schachteldeckeln. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Schachtelteilen, insbesondere Schachteldeckeln.

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AT110526B
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Laube Kurt U Rudolf Laube Masc
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 hinausragen. Beim   Vorwärtsgang   des Schiebers 5 dringen die Messer 10 in den   Zuschnittstapel   ein, trennen das unterste Blatt vom Stapel ab und befördern es durch den Spalt   11,   welcher an der der Stanze zugekehrten Wand 12 des   Stap31behälters   vorgesehen ist. Der   Spalt 11   wird einerseits von der Tisch. platte 3, anderseits von der unteren Fläche   13 eines Schlittens 14   begrenzt, welcher in Führungen 15 der Wand 12 gleiten kinn. Mittels Schraube 16 und Mutter 17 kann der Schlitten 14 so eingestellt werden, dass die Breite des Spaltes 11 genau der Stärke eines Zuschnittes entspricht. Es kann also immer nur ein Zuschnitt dem Behälter 2 entnommen werden.

   Die Zuschnitte werden auf dem Wege zur Stanze seitlich an verstellbaren, am Tisch 3 angeordneten Anschlägen 18 geführt. 



   Die Stanze besteht aus dem feststehenden Unterstem pa119 und dem beweglichen Oberstempel 20 mir der bekannten Platte 20'und der Feder 20", welcher in Führungen 21 des Gestelles A gleiten kann und in bekannter Weise mittels der Schubstange 28 betätigt wird. Das Werkstück wird zunächst soweit über den Unterstempel geführt, dass es gegen eine Richtplatte 23 anschlägt, die an der dem Behälter 2 abgekehrten Seite des Oberstempels 20 angeordnet ist. Im rechten Winkel zu dieser Platte ist eine weitere 
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 richtige Lage des Werkstückes auf dem Unterstempel gewährleistet wird. 



   Falls ein Werkstück nicht sogleich die richtige Lage eingenommen hat, wird es beim Niedergang des Oberstempels von konischen Anschlagstifte 24, welche am Oberstempel an der den Richtplatten 23 gegenüberliegenden Seiten vorgesehen sind, so verschoben, dass es sich an die   Riehtplatten   anlegt. Die Anschlagstifte 24, die an der dem   Bähälter   2 zugekehrten Seite des Oberstempels sitzen, sind so angeordnet, dass die Zuführung des Zuschnittes nicht behindert wird. 



   Beim Niedergang des Oberstempels 20 werden zunächst die Ecken des Zuschnittes nach den in Fig. 1 b gestrichelt gezeichneten Linien abgetrennt. An den vier Ecken des Oberstempels sind je zwei einen rechten Winkel bildende Messer 25 angeordnet. Diese Messer arbeiten mit Gegenmesser 26 zusammen, die gleichzeitig die oberen Ränder von rechteckig profilierten Kanälen 27 bilden, die an den vier Ecken des Unterstempels vorgesehen sind. Die Messer 26 können mittels Stellschrauben 28 und Klemmschrauben 29 nach Bedarf eingestellt und festgehalten werden. Die von den Messern 25 und 26 abgetrennten Zuschnittecken werden von Stiften 30, die am Oberstempel sitzen nach unten in die Kanäle 27 gestossen und aus dem Bereich der Stanze entfernt.

   Das Entfernen aus den Kanälen, in welche die Zuschnitte geraten, kann entweder dadurch geschehen, dass die Ausschnitte unterstützt von Stösseln frei in den Kanälen niederfallen ; man kann aber auch besondere Greifer od. dgl. verwenden, welche die abgetrennten Ausschnitte erfassen und abbefördern oder man kann an die Kanäle eine Saugluftleitung anschliessen, mit deren Hilfe das Abbefördern der Ausschnitte geschieht. Zuletzt werden in bekannter Weise die   Lappen a, b, t ;, d   des Zuschnittes umgebogen, wobei sie sich an die Seiten des Unterstempels anlegen. 



   An der hinteren Anschlagplatte 23 ist ein hakenförmiger Abstreifer 31 angeordnet, dessen umgebogenes Ende seitlich am Unterstempel gleitet. Ein derartiger Abstreifer ist auch an der gegenüberliegenden Seite des Oberstempels angebracht, wobei der Träger 32 dieses Abstreifers 32'mit einer Aussparung 33 versehen ist, durch welche die Werkstücke durchgeführt werden können. Wenn der Oberstempel seine tiefste Stellung eingenommen hat, befinden sich die hakenförmigen Enden unterhalb der umgebogenen Lappen des Zuschnittes. Sobald der Stempel 20 mch oben geht, greifen die Abstreifer 31 und 32'an den Seitenwänden des Werkstückes an und heben es vom Unterstempel ab. Befindet sich der Oberstempel in seiner höchsten Stellung, so liegen die   hakenförmigen Enden 32   und 32'bündig mit der Oberfläche des Unterstempels.

   Das   Werkstück   kann nun in bekannter Weise von einem Auswerfer 34 aus dem Bereich der Stempel entfernt werden. 



   Um zu verhüten, dass ein neues Werkstück der Stanze zugeführt wird, wenn ein Zuschnitt nicht ordnungsgemäss entfernt worden ist, ist eine Verriegelung vorgesehen, welche die Bewegung des Schiebers 5 nach der Stanze zu so lange hemmt, bis Raum für einen neuen Zuschnitt geschaffen ist. 
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 gestelles A drehen kann und am freien Ende eine   Anschlagfläche   37 trägt. Am Schwinghebel 35 ist ein Nocken 38 vorgesehen, der mit einem Sperrstift 39 im Eingriff steht. Der Sperrstift 39 greift in eine Rast 40 eines Riegels 41 ein, welcher sich vor einem Anschlag 42 des Schiebers 5 legt und den Schlitten verriegelt. Der Riegel 41 steht unter dem Einfluss einer Feder 43. 



   Wird ein fertiges Werkstück vom Auswerfer 34 gegen die   Anschlagfläche   37 des Schwinghebels 35 befördert, so schwingt der Hebel 35 aus. Der Nocken 38 hebt den Sperrstift 39 aus der Rast 40, so dass der Riegel   41   dem Zuge der Feder 43 folgen kann und aus dem Bereich des Anschlages 42 gebracht wird. 



  Der Schlitten kann nunmehr vorwärts gehen und ein neues Werkstück nach der Stanze befördern. Geht der Schieber 5 zurück, so trifft ein zweiter, am Schieber   5   vorgesehener, einstellbarer Anschlag 44 gegen einen Schenkel eines am Maschinengestell drehbar angeordneten Winkelhebels 45. Der freie Schenkel des Winkelhebels greift bei 46 gelenkig am Riegel   41   an und führt den Riegel   41   in die Sperrstellung   zurück,   sobald der Wickelhebel 45 vom   zurückgehenden   Schlitten zum Ausschwingen gebracht wird.

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