AT248341B - Vorrichtung zum Einpacken von Waren, z. B. von Zigarettenschachteln, in Kartons - Google Patents

Vorrichtung zum Einpacken von Waren, z. B. von Zigarettenschachteln, in Kartons

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AT248341B
AT248341B AT299064A AT299064A AT248341B AT 248341 B AT248341 B AT 248341B AT 299064 A AT299064 A AT 299064A AT 299064 A AT299064 A AT 299064A AT 248341 B AT248341 B AT 248341B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
boxes
cardboard
carrier
station
cigarette
Prior art date
Application number
AT299064A
Other languages
English (en)
Inventor
Adalbero Ing Stangel
Original Assignee
Amf Maschinen Ges M B H
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Description


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  Vorrichtung zum Einpacken von Waren, z. B. von
Zigarettenschachteln, in Kartons 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einpacken von Waren, z. B. von Zigarettenschachteln, in Kartons mit einem schrittweise sich drehenden Träger, der an seinem Umfang radial angeordnete, an der der Trägerachse abgewendeten Seite offene Kammern trägt, die einzelne Arbeitsstationen durchlau- fen, in denen Kartonschnitte zu Kartons gefaltet, letztere mit Ware gefüllt, geschlossen und ausgesto- ssen werden. Eine derartige Vorrichtung kann z. B. so arbeiten, dass ihr in einer ersten Station flache Kar- tonzuschnitte zugeführt und teilweise gefaltet   werden ; in   einer zweiten Station wird die Ware, z. B. ein
Stapel von Zigarettenschachteln, eingeschoben, und die meisten der noch offenen Lappen werden ge- schlossen bzw. verklebt.

   In einer dritten Station werden die restlichen Lappen des Zuschnittes umgelegt, so dass der gefüllte Karton nunmehr vollständig verschlossen ist ; in einer vierten Station erfolgt das Ausstossen der Kartons aus der Maschine. Die Kartons werden dann, nachdem sie mit Etiketten od. dgl. versehen worden sind, dem Versand zugeführt. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, dass sie die geschilderten Vorgänge beim Verpacken selbsttätig und betriebssicher durchführt, wobei es unter an- derem auch wesentlich ist, wahlweise verschieden grosse Kartons zu füllen. 



   Gemäss der Erfindung bestehen die Kammern aus allseitig verstellbaren Seitenwänden und einem, wie an sich bekannt, radial in der Kammer bewegbaren Bodenteil, welcher in mindestens einer Station mit einem Schwinghebel kuppelbar ist, der ihn von der Drehachse des Trägers weg und wieder zu der Drehachse hin bewegt, wobei in dieser Station ein der offenen Kammerseite gegenüberliegender und in Richtung der Kammerachse verschiebbarer Stempel vorgesehen ist. Hiedurch wird der Kartonzuschnitt durch den Stempel und den Bodenteil erfasst und durch die Bewegung der genannten Teile entlang der Kammerwände zu einer Schachtel gefaltet.

   Ausserdem ist der Bodenteil in mindestens einer folgenden Station mit einem weiteren Schwinghebel kuppelbar, der ihn radial nach aussen und anschliessend wieder in seine der Drehachse nahe Stellung bewegt, so dass der gefüllte Karton aus der Kammer ausgestossen wird. 



   Ein wesentliches Merkmal der erfindungsgemässen Vorrichtung besteht auch darin, dass am Träger eine Nutenscheibe angeordnet ist, die eine zu der Drehachse konzentrische Ringnut besitzt und die mindestens zwei Ausschnitte aufweist, in welche an dem Bodenteil vorgesehene Kupplungsstücke eingreifen, die den ausgeschnittenen Nutenabschnitten entsprechende Nuten tragen. Hiebei sind in den Nuten an den Enden der Schwinghebel angeordnete Schaltrollen geführt, so dass nur an den Stellen der Ausschnitte der Scheibe eine Kupplung der Bodenteile mit den Schwinghebeln erfolgt. 



   Ferner können die Bodenteile von je zwei einander gegenüberliegenden Kammern durch koaxial ineinander gelagerte Teleskoprohre geführt sein, die den Träger durchsetzen. 



   Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung soll nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden, in denen Fig. 1 schematisch die   Vorgänge beim Bilden und Füllen sowie   

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Ausstossen der Kartons zeigt ; Fig. 2 veranschaulicht einen Schnitt durch die erfindungsgemässe Vorrich- tung, wobei die für den Antrieb und die Steuerung der Maschine erforderlichen Elemente weggelassen sind. In Fig. 3a bzw. 3b ist ein Schnitt bzw. eine Teilansicht der Vorrichtung gemäss Fig. 2 dargestellt. 



   Schliesslich zeigt Fig. 4 einen Kartonzuschnitt vor dem Zuführen in die Vorrichtung, der aus den erfor- derlichen Wandteilen und an diesen entlang einer Knicklinie hängenden und durch die Vorrichtung zu faltenden Lappen besteht. Die zum Verschliessen des Kartons benötigten Klebestellen sind angedeu- tet. 



   Die von einem Stapel zugeführten flachen Kartonformen Z werden in der Station I teilweise gefaltet, wobei die Seitenlappen noch geöffnet bleiben. Durch ein Schaltkreuz (Fig. 2) werden die ge- falteten Kartonformen in die Station   n   geschwenkt, in der ein Stapel von z. B. Zigarettenschachteln seitlich zugeführt wird, worauf durch an sich bekannte Massnahmen die meisten der Lappen geschlossen werden. 



   Während des Weiterschaltens werden auch die noch verbliebenen Lappen umgelegt (Station III) und schliesslich wird in Station IV der gefüllte und geschlossene Karton ausgestossen. 



   Wie den Fig. 3a bzw. 3b zu entnehmen ist, ist in einem Maschinenrahmen 1 ein drehbarer Träger 2 gelagert, der mehrere Kammern, im vorliegenden Falle vier Kammern K, trägt. Um die Kammern mit dem Träger 2 von einer Station in die andere verschwenken zu können, ist ein mit einem Malteserkreuz 3 arbeitender, an sich bekannter Antrieb zum schrittweisen Fortschalten des Trägers 2 vorgesehen. 



   Der Träger 2 ist in seinem mittleren Bereich mit   Langlöchern   4,5 versehen. Senkrecht zu diesen beiden   Langlöchern   sind gleichartige Langlöcher 4a, 5a angeordnet, deren Zweck noch erläutert werden wird. 



   Auf dem Träger 2 sind fünf vierkantige Lagerböcke 6,7, 8,9, 10 aufgeschoben und durch Madenschrauben 11 auf dem Träger 2 gegen Verschiebung gesichert. Die fünf Lagerböcke tragen auf jeder'ihrer Aussenflächen je eine Grundplatte 12, auf der Winkel 13,14 festgeschraubt sind. Diese Winkel bilden die Seitenwände der vier Kammern K, wobei beispielsweise der Winkel 14 auf der Platte 12 in verschiedenen Lagen festgeschraubt werden kann. Der Sinn dieser Massnahme ist es, verschieden breite Kartons in den Kammern bilden zu können. In Fig. 2 ist mit a die minimale und mit b die maximale Breite der Kartons angedeutet. 



   Aus den Fig. 3a bzw. 3b ist zu entnehmen, dass jede Kammerseitenwand aus mehreren, im vorliegenden Fall aus fünf Winkeln 13 bzw. 14 gebildet sein kann, die von den axial verstellbaren Lagerböcken 6-10 getragen werden. Beispielsweise kann man die Abstände c zwischen den Winkeln bis auf Null verstellen und somit die Gesamtlänge der Seitenwände auf ein Mindestmass abändern. Es ist demnach zu entnehmen, dass die gleiche Maschine ohne Austausch von Elementen für verschieden grosse (breite oder lange) Kartons verwendbar ist. Um auch die dritte Dimension der Kartons abändern zu können, können die Winkel der Kammerseitenwände zweiteilig und damit in ihrer Länge verstellbar ausgebildet sein. 



   Jede der Kammern K ist mit einem Bodenteil 15 versehen, welcher in bestimmten Statio-   nen, im   vorliegenden Fall in der Station I und IV, axial bewegbar ist. Die Bodenteile sind mit einer   Teleskopführung   versehen,   u. zw.   ist der obere Bodenteil in Fig. 3a-3b mit zwei Rohrstükken 16, der untere Bodenteil mit zwei Bolzen 17 versehen, die in den Rohrstücken 16 gleitbar gelagert sind. Zur Führung der Rohrstücke 16 sind die Langlöcher 4a, 5a des Trägers 2 durchsetzende Rohrteile 18 vorgesehen, die am Träger mit Muttern 18'festgeschraubt sind. Die Teleskopführungen durchsetzen nicht nur den Träger 2, sondern auch die Lagerbökke 6,7 und 9,10. Aus Fig. 2 ist zu entnehmen, dass der Bodenteil 15 eine Breite hat, die geringer ist als die Mindestbreite a der Kammer K.

   Um den Bodenteil der Kammer der gewählten Kartonbreite anpassen zu können, ist der Bodenteil mit einer Ergänzungsplatte 15'versehen, um die Breite des Bodenteiles auf die Kartonbreite zu ergänzen. 



   Um die Bodenteile 15 radial in den Kammern (Station I und IV) bewegen zu können, sind Schwinghebel 19,20 vorgesehen, die durch einen hier nicht weiter interessierenden Antrieb (Kurvenscheiben od. dgl.) bewegbar sind. An ihren freien Enden tragen die Schwinghebel 19,20 Schaltrollen 21, welche in die Nut   22'von   an den Bodenteilen 15 befestigten Kupplungsstücken 22 eingreifen. Dieser Eingriff kann aber nur dann erfolgen, wenn sich die Schaltrollen 21 in ihrer der 
 EMI2.1 
 zeichnet ist. Um das Kuppeln der beiden Schwinghebel mit den Bodenteilen der Kammern K in Station   I und   IV herbeiführen zu können, sind auf in der Maschine befestigten Konsolen 23,24 Kreissegmente 25 und 25'angeschraubt. Diese Segmente stellen einen ortsfesten Ring dar, der lediglich 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4>
    3, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenteile (15) von je zwei einander gegenüberliegenden Kammern (K) durch koaxial ineinander gelagerte Teleskoprohre (16, 17,18) geführt sind, die den Träger (2) durchsetzen.
AT299064A 1964-04-06 1964-04-06 Vorrichtung zum Einpacken von Waren, z. B. von Zigarettenschachteln, in Kartons AT248341B (de)

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AT248341B true AT248341B (de) 1966-07-25

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4308659A1 (de) * 1992-03-20 1993-09-30 Gd Spa Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zigarettenstangen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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