AT110498B - Glühlampe. - Google Patents

Glühlampe.

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AT110498B
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incandescent lamp
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Erwin Dr Saxl
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Erwin Dr Saxl
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Glühlampe. 



    Die bekannten elektrischen Glühlampen mit Gasfüllung erfordern einen verhältnismässig langen Hals, um den Sockel vor übermässiger Erwärmung zu schützen. Bei hochwattigen Lampen wird dabei vielfach noch eine Glimmerscheibe zwischen Leuchtdraht und Sockel eingefügt, um die Wärmestrahlung vom Sockel abzuschirmen. 



  Gemäss der Erfindung werden die für Scheinwerfer gebräuchlichen Glühlampen, welche einen Spiegel in der Nähe des Lichtschwerpunktes besitzen, zwecks Erhöhung der Lichtausbeute und Verkürzung der Baulänge, so ausgebildet, dass der zweckmässig gekrümmte Metallspiegel ein Strahlenbündel von geringer Divergenz erzeugt. Diese Anordnung verhindert nicht nur die zu starke Erwärmung des Sockels, sondern steigert auch die Erhitzung des Leuchtdrahtes durch Reflexion der Strahlung in seiner Nähe, sowie durch Verringerung der Strömungen im erhitzten Gase. Dabei ist es vorteilhaft, den Leuchtkörper so anzuordnen, dass seine Symmetrieachse in ihrem Durchstosspunkte mit der Spiegelfläche normal zur Tangentialebene steht, weil eine solche Lampe mit dem kleinen, in der Lampe befindlichen Spiegel ein konzentriertes Lichtbündel erzeugt.

   Beim Einbau in einen Scheinwerfer kann dessen Spiegel nur aus einem ringförmigen, den kleinen Spiegel in der Lampe gewissermassen ergänzenden Reflektor bestehen, der leicht und billig herstellbar ist, während der schwer herzustellende und daher teure Scheitelteil ganz in Fortfall kommt. 



  Diese Anordnung des Spiegels beseitigt die Sockelverluste. Handelt es sich (etwa zwecks Raumbeleuchtung) um die Erzeugung mehr diffusen Lichtes, so kann gegenüber dem kleinen Hohlspiegel ein grösserer, flacherer Hohlspiegel angeordnet werden, der das Licht indirekt in den zu beleuchtenden Raum ) wirft oder die Lampenglocke aus Klarglas kann an dieser Stelle mattiert sein, stellenweise verspiegelt usw. 



  Der kleine Hohlspiegel kann zum Durchtritt der Zuleitungsdrähte durchloeht sein. Hiebei können die Drähte oder einer von ihnen zwecks Erhöhung der mechanischen Festigkeit und Verbesserung der Isolationsverhältnisse durch Hülsen aus nicht leitendem Material (z. B. Quarz, Porzellan usw. ) geführt sein. Ferner kann der kleine Spiegel an einem der Zuleitungsdrähte selbst oder an einem beliebigen, z. B. am Sockel oder am Zuleitungsdraht angeordneten Träger befestigt sein. 



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an drei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. 



  In die Birne 1 ist ein Hohlspiegel 2 derart eingebaut, dass die Schenkel der Leuchtdrahtspirale 3 normal auf der Fläche des Spiegels 2 stehen (Fig. 1). Bei diesem Ausführungsbeispiel gehen die Zuleitungsdrähte 4 durch Öffnungen des Spiegels hindurch. Der Spiegel findet seinen Halt an einem an ihm und dem Sockel angeschweissten Drahtstück 5. Der die Lampen umgebende Scheinwerfer besteht aus einem ringförmigen Spiegelteil 6, während der sonst übliche Scheitelteil des Scheinwerferspiegels durch den kleinen Lampenspiegel ersetzt wird. 



  Die Ausführungsform nach Fig. 2 zeigt eine Anordnung, bei welcher der Spiegel 2 unmittelbar an einem der Zuleitungsdrähte 4'angeschweisst ist, eine zweckmässige Ausführungsart, da die reflektierende Spiegelfläche hiebei nur an einer einzigen Stelle unterbrochen wird. 



  In diesem Falle weist der Spiegel 2 nur eine Öffnung für den Durchtritt der zweiten Zuleitung auf. 



  Es ist selbstverständlich, dass auch beide Zuleitungen ausserhalb der in diesem Falle umgelochten Spiegelfläche geführt sein könnten. 



  In Fällen, wo es sich um Erzielung mehr diffusen Lichtes handelt, wird zweckmässig ebenfalls in die Birne dem Spiegel 2 gegenüber ein flacherer Hohlspiegel 7 eingebaut, der diffuses Licht in den Raum strahlt.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Zum Zwecke möglichst totaler Reflexion empfiehlt es sich, bei der notwendigen Entgasung des   blallkpolierten   Spiegels derart vorzugehen, dass die reflektierende Fläche tunlichst erhalten bleibt. 



   Zu diesem Behufe wird beispielsweise die Entgasung in Wasserstoffatmosphäre vorgenommen oder statt durch Erhitzung durch Elektronenbombardement bewirkt. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Elektrische Glühlampe mit einem Spiegel in der Nähe des Lichtschwerpunktes, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel in bezug auf die Gestalt des Leuchtkörpers so geformt und so angebracht ist, dass ein Strahlenbündel geringer Divergenz entsteht, wobei der   LeuehtkÏrper   kräftig beheizt wird und gegebenenfalls auch nahe am Füssel bzw. Sockel angebracht werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Glühlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Symmetrieachse des Leuehtkörpers in ihrem Durchstosspunkt mit der Spiegelfläche zur Tangentialebene normal gerichtet ist.
    3, Glühlampe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel unmittelbar von einem der Zuleitungsdrähte getragen wird.
    4. Glühlampe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung -als Scheinwerfer ein ringförmiger Spiegelteil (6) verwendet wird, der sich mit dem eingebauten Spiegel (2) zu einem vollen Scheinwerferspiegel ergänzt.
    5. Glühlampe nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber dem kleinen Hohlspiegel (2) ein grosser flacherer Spiegel (7) angeordnet ist, um diffuses Licht zu erzeugen.
    6. Glühlampe nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel zwecks Aufrechterhaltung der Hochglanzpolitur durch Erhitzung in einer reduzierend wirkenden Atmosphäre oder durch Elektronenbombardement entgast wird, so dass keine Beeinträchtigung des Reflexionsvennogens stattfindet. EMI2.1
AT110498D 1927-07-19 1927-07-19 Glühlampe. AT110498B (de)

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