AT110455B - Zweitaktbrennkraftmaschine mit steuerndem Kolben und Ladepumpen für Luft und Brennstoff. - Google Patents

Zweitaktbrennkraftmaschine mit steuerndem Kolben und Ladepumpen für Luft und Brennstoff.

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AT110455B
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AT
Austria
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air
piston
pump
cylinder
channels
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English (en)
Inventor
Alfred Morgan
Gerhard Boehme
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Alfred Morgan
Gerhard Boehme
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Description


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  Zweitaktbrennkraftmaschine mit steuerndem Kolben und Ladepumpen für Luft und
Brennstoff. 



   Die Erfindung betrifft eine   Zweitaktbrennkraftmaschine   mit steuerndem Kolben und Pumpen für die Zuleitung der Spülluft und des brennbaren Gemisches. Sie bezweckt die Schaffung einer Maschine, bei der selbst bei hohen Drehzahlen genügend Luft und Gemisch der Verbrennungskammer zugeführt wird und ausserdem das Gemisch mit der im Zylinder nach dem Spülen verbliebenen Luft gründlich vermischt wird.

   Zu diesem Zweck werden die Pumpenkolben und der Arbeitskolben derart betrieben, dass Luft und brennbares Gemisch dem Arbeitszylinder während der ganzen Zeit zugeführt werden, während der die von den Pumpen zur Verbrennungskraftmaschine führenden Kanäle von dem Kolben des Arbeitszylinders offen gelegt werden, so dass die Spülluft und das brennbare Gemisch sowohl während des letzten Teiles des Verbrennungshubes als auch während des ersten Teiles des Verdichtungshubes in den Arbeitszylinder strömt. Zweckmässig werden die Pumpen derart ausgeführt, dass sie dem Arbeits- zylinder Luft und Gemisch zuführen, bis sie im toten Punkt angelangt sind. Mithin findet in den Pumpen keine Verdichtung der Luft oder des Gemisches statt, sondern der gesamte Inhalt der Pumpenzylinder wird für die Zufuhr von Luft und Gemisch nutzbar gemacht.

   Die von den beiden Pumpen zum Arbeits- zylinder führenden Kanäle sind ferner so angeordnet, dass die Zufuhr von Luft erst unterbrochen wird, nachdem die Zufuhr des Gemisches unterbrochen worden ist. Infolgedessen wird die im Zylinder befind- liche Luft und das Gemisch durch den noch nachströmenden Luftstrom gründlich durchwirbelt. Der
Auspuff der verbrannten Gase und die Zufuhr der neuen Füllung gestaltet sich nun wie folgt : zunächst wird der Auspuffkanal geöffnet, so dass der grösste Teil der Gase ausströmt. Danach wird der von der
Luftpumpe kommende Kanal geöffnet, so dass der Rest der verbrannten Gase ausgespült wird. Danach wird der zur Gemischpumpe führende Kanal geöffnet, so dass gleichzeitig Luft und Gemisch in dem Arbeits- zylinder strömen. Nun wird der Gemischzuführungskanal geschlossen, so dass nur noch ein Strom von
Luft in den Arbeitszylinder gelangt.

   Durch diesen werden die Luft und das Gemisch gründlich miteinander vermischt. Schliesslich wird der Luftkanal geschlossen. 



   Um bei hoher Geschwindigkeit eine gute Füllung des Zylinders zu ermöglichen, werden der Arbeits- zylinder und die Pumpenzylinder in einem   Stück   gegossen und die die Zylinder verbindenden Kanäle in die den Zylindern gemeinsamen Wandungen verlegt. Daraus ergeben sich sehr kurze Kanäle zwischen den Pumpen und dem Arbeitszylinder, somit geringe Bewegungswiderstände für die Luft und das Gemisch und trotz hoher Geschwindigkeit eine vollkommene Füllung des Zylinders. 



   In den Zeichnungen sind die Fig. 1- 4 lotrechte Schnitte durch die Maschine. in denen die Arbeits- kolben in verschiedenen aufeinanderfolgenden Stellungen gezeichnet sind, die Fig. 5-10   Längsschnitte   und Grundrisse von Arbeitskolben verschiedener Ausführungsform, Fig. 11 ist ein Schnitt durch den oberen Teil einer Maschine anderer Ausführung, Fig. 12 ein wagrechter Schnitt durch die Zylinder eines weiteren Ausführungsbeispieles und Fig. 13 ein Längsschnitt nach der Linie   M-7. 3   in Fig. 12 in kleinerem Massstabe. 



   In dem   Ausführungsbeispiel   nach den Fig. 1-4 besteht die Maschine aus einem Kurbelgehäuse 15, auf dem Pumpenzylinder 16 und 17 und ein Arbeitszylinder 18 angeordnet sind. Die Zylinder sind in einem Stück gegossen und liegen derart nebeneinander, dass ihnen Teile der Wandungen gemeinsam sind. 



   Die Pumpenkolben 19 und 20 und der Arbeitskolben 21 sind durch Pleuelstangen 22,23, 24 mit 

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 des Kolbens gemessen, länger als der Einlasskanal   63.   Ein dem Kanal   68 ähnlicher   Kanal ist in dem im Zylinder 62 angeordneten Kolben vorgesehen. Der Antrieb des Pumpenkolbens 69 ergibt sich aus Fig. 13.
Die Kurbelwelle 70 steht mit dem Arbeitskolben 71 durch eine Pleuelstange 72 in Verbindung und treibt eine Hilfswelle 73 durch Zahnräder 74. Die Welle 73 treibt mittels zweier Kurbeln 76 und Stangen 75 die beiden Pumpenkolben. 



   Die Stellung nach Fig. 13 entspricht jener nach Fig. 4. Der Arbeitskolben 71 hat seinen Druckhub begonnen und den Kanal 63 abgeschlossen, der Kolben 69 befindet sich in seinem oberen Totpunkt. Die Welle 70 dreht sich in der Richtung des Pfeiles x. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zweitaktbrennkraftmaschine mit steuerndem Kolben und Ladepumpen für Luft und Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftpumpe vor, während und nach Beendigung der Tätigkeit der Brennstoffpumpe Luft in den Arbeitszylinder fördert und das Ladegemisch durch einen Zusatz von Verbrennungsluft durchwirbelt.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1 mit Einführung der Luft und des Gemisches durch die Arbeitskolben vorgesehene Kanäle, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenkanäle nach der Mitte des Kolbens hin zu einer auf der Stirnfläche des Kolbens mündenden Mischkammer (36) vereinigt sind, aus der das fertige Ladegemisch in den Arbeitszylinder einströmt.
    3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Pumpenzylinder (61, 62) unter sieh und mit dem Verbrennungszylinder (60) an den gemeinsamen Berührungsstellen zu einem Gussstück vereinigt sind, bei dem die Luft-und Brennstoffkanäle (63, 64) in dem allen drei Zylindern gemeinsamen Kernstück vorgesehen sind.
    4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeiihnet, dass die Verbindungskanäle zwischen den Pumpenzylinder (16, 17) und dem Verbrennungszylinder (18) ausserhalb der Bewegungsbahn der Pumpenkolben (19, 20) in die Pumpenzylinder (16, 17) münden und von den Pumpenkolben (19, 20) nicht abgedeckt werden.
    5. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit in der Führungsbahn der Pumpenkolben angeordneten Verbindungskanälen, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenkolben (69) mit einem von ihrer Stirnfläche ausgehenden und auf ihrer zylindrischen Führungsfläche mündende Kanal (68) versehen sind, dessen auf der Führungsfläche liegende Mündung in der Bewegungsrichtung des Kolbens länger ist als der zugehörige Einlass (63) zum Verbrennungszylinder. EMI3.1
AT110455D 1925-03-18 1926-03-17 Zweitaktbrennkraftmaschine mit steuerndem Kolben und Ladepumpen für Luft und Brennstoff. AT110455B (de)

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DE110455X 1926-01-02

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