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Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Centralschmiervorrichtung nach Patent Nr. 11027. Bei dieser ist die Anordnung so getroffen. dass, wenn eine Schmierleitung verstopft ist, die Reibungsscheibe auf der Kuppe1ungsscheibe zu schleifen kommt, die letztere dann still bleibt und dadurch die Vorrichtung vor Störung schützt. Es ist jedoch nicht möglich, ohne lange Untersuchung die verstopfte Leitung ausfindig zu machen und infolgedessen muss die Vorrichtung für längere Zeit ausser Betrieb gesetzt werden. Bei der Centralschmiervorrichtung nach vorliegender Erfindung sind deshalb die einzelnen Pumpenkolben durch Vermittlung von Druckfedern mit den für alle Pumpenkolben gemeinschaftlichen Betätigungsorganen verbunden.
Die Spannung der Druckfedern ist derart, dass dieselben im gewöhnlichen Betriebe nicht zur Wirkung kommen. Wenn aber in einer der Schmierleitungen eine Verstopfung eintritt, so wächst in derselben der Widerstand über das normale Mass und bei dem Gang der Schmiervorrichtung wird die entsprechende Feder einfach zusammengedruckt, din Kolbenstange selbst aber bleibt unbetätigt. Man erzielt dadurch den Vorteil, dass die verstopfte Schmierleitung sofort
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Vorrichtung ungestört weiter arbeiten kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindung-
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Seitenansicht bei abgenommenem Staubdeckel, Fig. 3, 4, 5 und 6 Einzelnheiten.
A ist der Schalthebel, welcher aber nur mittelst zweier Kniegelenke B mit den bremsbackenartigen Organen C1 verbunden ist, um ein symmetrisches Arbeiten derselben /. n ermöglichen. Diese Organe greifen in die Conusrinne der Sperrscheibe E EI und die Mittelebpno derselben liegt in derjenigen der Gelenke 11. Diese Sperrscheibe E A' ist aber nicht mehr, wie bei der Ausführungsform nach Patent Nr. 11027 als Kuppelungshälfte ausgebildet, sondern sitzt selbst fest auf dem Zapfen M1, so dass durch diese Sperrscheibe allein bei der'Hin-und Herbewegung des Schalthebels A. ein entsprechendes Drehen der
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von Druckfedern T und. l\Iuttern U 11m Ende der Kolbenstangen S verbunden sind.
Der Sperring C, an welchem die Organe Cl, wie in Fig. 4 gezeigt, befestigt sind, ist nicht geteilt und kann beim Einpressen der Organe C1 in die Conusrinne gespannt werden und eine ovale Form annehmen, um beim Lockern dieser Organe mitzuhelfen und wieder in die Kreisform zurückzugehen. Die Kniegelenke B liegen an gespannten Federn W an, welche am Kopf des Schalthebels A befestigt sind ; diese Federn haben den Zweck, beim Einpressen dar Organe Cl in die Rinne der mitzunehmenden Scheibe E1 E ein Kanten der Organe an ihrer vorderen Seite zu vermeiden.
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dass die Spannung der letzteren grösser ist, als der gewöhnliche Widerstand in der Schmier- leitung.
Wenn aus irgend einem Grunde eine Verstopfung der einen Schmierleitung eintritt, so wächst der Widerstand in derselben derart, dass er bald grösser wird, als die Spannung der betreffenden Feder T und dieselbe wird, wie aus Fig. 6 rechts ersichtlich, zusammen- gedrückt, daher die betreffende Kolbenstange nicht betätigt. Durch die zusammengedrückte
Feder 7'entsteht ein derartiges Kräftemoment, welches auf die Welle MM M2 wirkt, dass die Bremse zur Vermeidung des Rücklaufes der Excenterwelle diesem Kräftemoment ungenügenden Widerstand bietet. Die bremsartigen Organe Cl werden sich daher nicht lösen können und folglich wird die Excenterwelle von jetzt an eine oszillierende Bewegung ausführen. Diese oscillterende Bewegung ist sofort wahrnehmbar, indem der Handschalt- hebel L diese Bewegung der Welle mitmacht.
Es kann dann vom Wärter durch Aufkippen des Deckels des Ölbehälters leicht festgestellt werden, welcher Kolben still steht bezw. welche Leitung verstopft ist und nur diese Leitung braucht untersucht zu werden. Der betreffende Kolben wird durch Höherstellen oder Aufschrauben der Mutter U vollständig ausgeschaltet und kann dann die Vorrichtung ungestört weiter laufen, während, bis die
Leitung gereinigt ist, der betreffende Maschinenteil in anderer Weise geschmiert wird.
Diese Anordnung bietet ferner den Vorteil, dass die abzugebende Ölmenge jeder einzelnen
Kolbenpumpe für sich geregelt werden kann. Je höher nämlich der Kolben hinaufgeschraubt wird (mittels der Mutter IT), desto kleiner ist die Ölverdrängung und umgekehrt, je tiefer der Kolben gestellt wird, desto grösser ist die Ölverdrängung.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Selbsttätige Centralschmiervorrichtung nach Patent Nr. 1102í, bei welchem bei einer, eine bestimmte -Grenze überschreitenden, durch Verstopfung einer Schmierleitung entstehenden Widerstandspressung, kein Schmiermittel dieser Leitung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpenkolben (8) durch Vermittlung je einer Druckfeder (T) mit dem Pumpenantriebsorgan (M) verbunden sind, derart, dass bei verstopfter Leitung die
Druckfeder (T) zusammengepresst und die Kolbenstange nicht betätigt wird, zum Zweck, dass die verstopfte Schmierleitung sofort ermittelt werden und nach Ausschalten derselben die Vorrichtung ungestört weiter laufen kann.
2. Selbsttätige Centralschmiervorrichtung nach Patent Nr. 11027, bei welchem die
Sperrscheibe (E EI) fest auf der Excenterwelle (MI N) gelagert ist und zusammen mit einer Scheibe (0) durch eine Feder gegen feste Flächen (N Nt) gedrückt ist, zum Zweck, dass, während für gewöhnlich die Scheiben als Bremsen zur Vermeidung des Rücklaufes der Excenterwelle dienen, bei verstopfter Schmierleitung hingegen durch den gesteigerten
Widerstand eine Ausschaltung der bremsbackenartigen Organe (cul) verhindert werden kann, wodurch die Excenterwelle eine oscillierende Bewegung ausführt und das Schadhaft- werden der Vorrichtung sofort nach aussen zeigt.
3. Selbsttiitige Centra1schmiervorrichtung nach Patent Nr. 11027, bei welchem der ) Schalthebel (A) mit nur zwei bremsbackenartigen Organen (CI) ausgerüstet ist, welche mit den Kniegelenke (B) in einer Ebene liegen, zum Zweck, ein symmetrisches Arbeiten der Organe zu bewirken.
4. Selbsttätige Centralschmiervorrichtung nach Patent Nr. 11027, bei welchem die bremsbackenartigen Organe (fl) durch eine ungeteilte kreisförmige Sperrfeder (C) ver- t bunden sind, derart, dass diese Sperrfeder beim Einpressen der Organe in die Rinne der mitzunehmenden Scheibe (C C gespannt wird und eine ovale Form annimmt und beim Lockern der Organe'"unter Rückgang in die Kreisform behilflich ist.
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